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- s. 149: … zugleich ein billiges Urtheil über den Verfasser ermöglichen soll. Im Troppauer Landesarchive fand ich gelegentlich ein Fas- cikel mit Schriftstücken aus dem…
- s. 155: … 1461, 18. Jänner, und Johann Corvin 1494. (Die Originale im Troppauer Landesarchive.) — Diese vielverbriefte Gleichstellung mit Böhmen und Mähren bezüglich der Rechte…
- s. 155: … Redensart herabgesunken zu sein. Es ist Schade, dass sich im Troppauer Landesarchive das Concept dieser Eingabe nicht mehr vorfindet. Ihr Inhalt kann…
- s. 158: … und Religion ungefährdet bleiben 2). 1) Original auf Papier im Troppauer Landesarchive. Der entsprechenden Anzah Siegel ist auch das Stadtsiegel beigedrückt. Diejenigen…
- s. 158: … ist, die nur den Adel angingen. 2) Undatirtes Concept im Troppauer Landesarchive. 159 Indem auf diese Weise die beiden Könige direct bestürmt…
- s. 163: … ungarischer Latinität, und folgt als Beilage IV. — Orig. im Troppauer Landesarchive. 11 * 164 stenthums. Auch sollen sie von einer allfälligen…
- s. 164: … angeführt werden, bezüglich der contrahirten 1) Die darauf bezüglichen, im Troppauer Landesarchive befindlichen Schriftstücke sind undatirt. Aus dem Folgenden erhellt, dass dieses…
- s. 164: … wenigstens vor Juli d. J. stattfand. 2) Undatirte Abschrift im Troppauer Landesarchive. — Bezüglich der gewöhnlichen landesfürstlichen Einkünfte vergl. G. A. Stenzel, Gesch.…
- s. 174: … von Gran, Cardinal. 3) Tillers Abschrift aus einem Concept im Troppauer Landesarchive. Dasselbe scheint nicht mehr vorhanden zu sein. 175 Diese Gesandtschaft,…
- s. 179: … und erst später Einsprache dagegen erhob. Ein undatirtes Concept im Troppauer Landesarchive, welches ich aus mehreren Gründen in das Jahr 1511 setze,…
- s. 198: … nam zwlasstie millim. Orig. auf Papier mit aufgedrücktem Siegel, im Troppauer Landesarchive. II. 1507, 30. Jänner, Troppau. Die nachbenannten Landherren des Fürstenthums…
Název:
Einlösung des Herzogtums Troppau durch Wladislaw II. Köning von Böhmen und Ungar (Archiv für österreichische Geschichte vol. 37)
Autor:
Kürschner, Franz
Rok vydání:
1867
Místo vydání:
Wien
Česká národní bibliografie:
x
Počet stran celkem:
59
Obsah:
- I: Titel
- 147: Titulatio
- 195: Edice
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Abstammung nicht mehr nachzuweisen vermochte, so wurde darum
der Ahnenstolz nicht geringer. In der That gebothen über das Her-
zogthum Troppau seit seiner Gründung, seit Herzog Niklas, Ottokars
Sohne , durchgehends Prinzen von königlichem Blute 1). Nur solchen
waren bisher die Landherren gewohnt, Eid und Hulde zu leisten.
Wenn die Stände darauf hinwiesen , dass ihre Freiheiten denen
der mährischen Landherren gleichstehen, so wollten sie damit die
Unzukömmlichkeit einer Verpfändung darthun 2).
Diese Erwägungen bildeten den Inhalt einer eindringlichen Vor-
stellung, welche die Stände an den König Siegmund richteten, und
worin sie ihm zu Gemüthe führten, wie schwer es ihnen sei, sich
einem Herrn wie Trezka zu unterwerfen, und die Bitte stellten, dass,
wenn sie schon in Anbetracht der schwierigen Lage des Königs
durchaus verpfändet werden müssen, sie doch wenigstens einem "gu-
ten christlichen Herrn“ überantwortet werden möchten 3).
Hierauf antwortete Siegmund mittelst Erlass vom 17. Jänner
1507 in folgendem Sinne : Obwohl es seine lange und unausgesetzte
Bemühung gewesen sei, sie unter seiner Herrschaft zu behalten, so
habe er dennoch trotz alles Hin- und Hersinnens die Mittel und Wege
dazu nicht gefunden, und könne somit nicht umhin, das Fürstenthum
sammt allen Zugehörungen zu verpfänden, wozu er auch neuerdings
von seinem Bruder Wladislaw die Befugniss erhalten. In Folge des-
sen habe er den Troppauer Landeshauptmann Albrecht Sobek von
Saul beauftragt, mit ihnen darüber des Weitern zu sprechen. Da
1) Nur Herzog Victorin war kein geborner Prinz.
2) Schon Herzog Nikolaus II. von Troppau verspricht im Einverständniss mit Kö-
nig Johann von Böhmen zu Brünn 1318, 19. Juli, die Barone und Edlen seines
Herzogthums bei denselben Rechten und guten Gewohnheiten zu erhalten, deren
sich die Herren und Ritter des Königreichs Böhmen und der Markgrafschaft Mäh-
ren erfreuen. Seitdem wurde diese Begnadung zu wiederholten Malen bestätigt,
so insbesondere von König Georg 1461, 18. Jänner, und Johann Corvin 1494.
(Die Originale im Troppauer Landesarchive.) — Diese vielverbriefte Gleichstellung
mit Böhmen und Mähren bezüglich der Rechte scheint im Laufe der Zeit zu einer
diplomatischen Redensart herabgesunken zu sein.
Es ist Schade, dass sich im Troppauer Landesarchive das Concept dieser Eingabe
nicht mehr vorfindet. Ihr Inhalt kann nur aus der Antwort Siegmunds und der fer-
neren Correspondenz der Troppauer Stände entnommen werden. Was sich aus der
nachfolgenden Antwort des Königs ohne Schwierigkeit ersehen lässt, wurde, um
unnütze Wiederholungen zu vermeiden, oben nicht angegeben.
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