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- s. 17: … 1) Eine Notiz vom J. 1308 in Tillers Nachlass im Tropp. Landesarchiv sagt, dass die Abtissin von St. Clara in Troppau einen…
- s. 42: … zeugt das folgende bisher ungedruckte — leider undatirte Schreiben imn Tropp. Landesarchiv: Honorabiles viri et amici carissimi. Rogamus vos valde dili- genter,…
- s. 63: … 269). 3) Aufzeichnung vom 20. Feber 1464 im Ladungsbuche im Tropp. Landesarchiv. 4) Wolny, Topog. von Mähren, I. p. 121. 64 zog…
- s. 64: … Johann gehöre s). 1) Ddo. 20. März 1464. Orig. im Tropp. Landesarchiv. 2) Orig. vom 6. Mai ebenda. 3) Orig. vom 21.…
- s. 86: … als das der Schellenberge gewahrt. 1) Orig. auf Perg. im Tropp. Landesarchiv. 2) Ddo. Krnowie, w patek przed nedieli genz slowe Reminiscere.…
- s. 86: … patek przed nedieli genz slowe Reminiscere. Orig. auf Perg. im Tropp. Landesarchiv. 3) Sommersberg 1. 1040. 4) In der Urkunde Kasimirs von…
- s. 108: … Wissen ge- schehen. Orig. auf Papier mit aufgedrücktem Siegel im Tropp. Landesarchiv. 109 XIII. STAMMTAFEL DER PRZEMYSLIDISCHEN HERZOGE VON TROPPAU ETC. I.…
Název:
Geschichte und Genealogie der Přemyslidischen Herzoge von Troppau (Archiv für österreichische Geschichte vol. 41)
Autor:
Kopetzky, Franz
Rok vydání:
1869
Místo vydání:
Wien
Česká národní bibliografie:
x
Počet stran celkem:
113
Počet stran předmluvy plus obsahu:
I+112
Obsah:
- I: Titel
- 1: Titulatio
- 94: Edice
- 109: Stammtafel
Strana 86
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mag es kommen, dass sie jetzt erst die Privilegien der Stände bestä-
tigte am 8. März 1498 1).
Die Ubereinkunft mit König Wladislaw ist uns unbekannt — es
scheint aber, dass dieselbe in dem Plane lag, den Sohn Johanns von
Schellenberg, Georg, mit der Tochter der Herzogin, deren Name uns
unbekannt ist, zu verehelichen.
Zu dieser Annahme berechtigen zwei Umstände : einmal eine Ur-
kunde Barbaras vom 9. März 1498, in welcher sie erklärt, dass die
Stände von Jägerndorf verpflichtet seien beizusteuern, wenn sie eine
Tochter verheirathen würde, und zwar von jedem Lahn im Flachlande
mit 16 Groschen und von jedem Lahn im Gebirge mit 8 Groschen.
Da sie aber in bedrängter Lage sei, verlange sie von jedem Lahn im
Flachlande ein halbes Schock und von dem im Gebirge 16 Groschen
und verspreche zugleich, dass dies ihren Privilegien nicht schaden
und kein Präjudiz für die Zukunft sein solle 2).
Daraus geht denn doch unstreitig hervor, dass Herzogin Bar-
bara Töchter hatte und eine derselben um diese Zeit heirathete.
Ein zweiter Beweggrund zu dieser Annahme ist, dass König
Wladislaw 1506 von Georg von Schellenberg sagt, er habe sich mit
den Herzogen von Troppau und Ratibor versippt, indem er deren
Schwestertochter geheirathet habe 3).
Dies ist aber nur möglich, wenn er eine Tochter Barbaras, der
Schwester der letzten Herzoge von Jägerndorf, heirathete.
Wir besitzen aber überdies die ausdrückliche Erklärung,
dass Georg von Schellenberg der Eidam der Herzogin Barbara ge-
wesen 4).
Wann die Verehelichung ihrer Tochter mit Georg stattfand,
wissen wir nicht, wohl nach 1498. Dadurch aber war sowohl das
Recht der Herzogin als das der Schellenberge gewahrt.
1) Orig. auf Perg. im Tropp. Landesarchiv.
2) Ddo. Krnowie, w patek przed nedieli genz slowe Reminiscere. Orig. auf Perg. im
Tropp. Landesarchiv.
3) Sommersberg 1. 1040.
4) In der Urkunde Kasimirs von Teschen hinsichtlich des Streites um Bauerwitz vom
27. April 1510 (Cod. dipl. Sil. II. p. 218): dieweil dan die obgemelte furstin fraw
Barbara vnd her George ir aydem etc.