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Stammtafel
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- s. 17: … 1) Eine Notiz vom J. 1308 in Tillers Nachlass im Tropp. Landesarchiv sagt, dass die Abtissin von St. Clara in Troppau einen…
- s. 42: … zeugt das folgende bisher ungedruckte — leider undatirte Schreiben imn Tropp. Landesarchiv: Honorabiles viri et amici carissimi. Rogamus vos valde dili- genter,…
- s. 63: … 269). 3) Aufzeichnung vom 20. Feber 1464 im Ladungsbuche im Tropp. Landesarchiv. 4) Wolny, Topog. von Mähren, I. p. 121. 64 zog…
- s. 64: … Johann gehöre s). 1) Ddo. 20. März 1464. Orig. im Tropp. Landesarchiv. 2) Orig. vom 6. Mai ebenda. 3) Orig. vom 21.…
- s. 86: … als das der Schellenberge gewahrt. 1) Orig. auf Perg. im Tropp. Landesarchiv. 2) Ddo. Krnowie, w patek przed nedieli genz slowe Reminiscere.…
- s. 86: … patek przed nedieli genz slowe Reminiscere. Orig. auf Perg. im Tropp. Landesarchiv. 3) Sommersberg 1. 1040. 4) In der Urkunde Kasimirs von…
- s. 108: … Wissen ge- schehen. Orig. auf Papier mit aufgedrücktem Siegel im Tropp. Landesarchiv. 109 XIII. STAMMTAFEL DER PRZEMYSLIDISCHEN HERZOGE VON TROPPAU ETC. I.…
Název:
Geschichte und Genealogie der Přemyslidischen Herzoge von Troppau (Archiv für österreichische Geschichte vol. 41)
Autor:
Kopetzky, Franz
Rok vydání:
1869
Místo vydání:
Wien
Česká národní bibliografie:
x
Počet stran celkem:
113
Počet stran předmluvy plus obsahu:
I+112
Obsah:
- I: Titel
- 1: Titulatio
- 94: Edice
- 109: Stammtafel
Strana 64
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zog Johann wandte sich nämlich, da Leobschütz zum Troppauer Land-
rechte gehörte, an dieses, dessen Entschied uns nicht bekannt ist.
Entweder holte dieses eine Belehrung von dem mährischen Land-
rechte ein oder appellirte der Kläger an dasselbe, kurz im Beginn des
Jahres 1464 entschied das Brünner Landrecht, dass, wenn Herzog
Bolko das Dorf nicht nach Troppauer Recht eintragen liess, dasselbe
dem Herzog Johann gehöre 1). Das Landrecht in Troppau setzte nun
einen Termin an, zu dem Herzog Nikolaus den Hans Stosch von Two-
rosk, Peter Voyt von Oppeln 2), Herzog Johann den Toman von Ko-
walowitz, Christof Barut von Roben, Nikolaus Sweborowsky und Hi-
nek von Zioppau bevollmächtigte 3).
H. Nikolaus aber verwarf die Entscheidung der mährischen
Herren und nun sollte die Sache vor den König kommen. Da lief
beim Landrechte in Troppau ein königliches Schreiben ein des In-
halts, es solle den streitenden Parteien neuerdings ein Termin anbe-
raumt, und die Sache so entschieden werden, dass sie erst nicht ihm
übertragen werde 4).
Der Landeshauptmann Bernhard Berka von Nassidel lud nun
beide Parteien auf den nächsten Quatember, den 19. September,
wieder ein 5). Beide Fürsten ordneten nun wieder ihre Bevollmäch-
tigten ab, wie es scheint dieselben, wie früher 6). Die Entscheidung
fiel aber auch diesmal nicht anders aus, und als H. Nikolaus neuer-
dings protestirte, berief sich H. Johann auf den König 7). Welchen
Verlauf der Process im folgenden Jahre nahm, wissen wir nicht ; es
scheint aber, dass die Sache wieder an das mährische Landrecht
verwiesen wurde, denn dieses entschied am 2. Februar 1466, dass,
nachdem es Gewissheit erhalten, dass Herzog Bolko das Dorf Pom-
merschwitz seinem Bruder nicht nach Troppauer Recht übergeben
und verschrieben habe, dasselbe dem H. Johann gehöre s).
1) Ddo. 20. März 1464. Orig. im Tropp. Landesarchiv.
2) Orig. vom 6. Mai ebenda.
3) Orig. vom 21. Mai ebenda.
4) Orig. vom 27. Juli ebenda.
5) Sein Schreiben vom 15. September — leider ohne Jahresangabe — ebenda.
6) Wenigstens H. Johann; sein Bevollmächtigunsschreiben vom 17. Sept. (Orig.)
ebenda. Von H. Nikolaus dagegen ist im Landesarchive keines vorhanden.
7) Schreiben Johanns ddo. dominica die, der Protest des Nikolaus ddo. Opol, feria V.
ante Thomas ebenda. Beide ohne Jahresangabe.
8) Orig. ddo. Olmütz, nedieli den oczistieny matky bozie (Maria Reinigung), ebenda.