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Titel
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- s. 17: … 1) Eine Notiz vom J. 1308 in Tillers Nachlass im Tropp. Landesarchiv sagt, dass die Abtissin von St. Clara in Troppau einen…
- s. 42: … zeugt das folgende bisher ungedruckte — leider undatirte Schreiben imn Tropp. Landesarchiv: Honorabiles viri et amici carissimi. Rogamus vos valde dili- genter,…
- s. 63: … 269). 3) Aufzeichnung vom 20. Feber 1464 im Ladungsbuche im Tropp. Landesarchiv. 4) Wolny, Topog. von Mähren, I. p. 121. 64 zog…
- s. 64: … Johann gehöre s). 1) Ddo. 20. März 1464. Orig. im Tropp. Landesarchiv. 2) Orig. vom 6. Mai ebenda. 3) Orig. vom 21.…
- s. 86: … als das der Schellenberge gewahrt. 1) Orig. auf Perg. im Tropp. Landesarchiv. 2) Ddo. Krnowie, w patek przed nedieli genz slowe Reminiscere.…
- s. 86: … patek przed nedieli genz slowe Reminiscere. Orig. auf Perg. im Tropp. Landesarchiv. 3) Sommersberg 1. 1040. 4) In der Urkunde Kasimirs von…
- s. 108: … Wissen ge- schehen. Orig. auf Papier mit aufgedrücktem Siegel im Tropp. Landesarchiv. 109 XIII. STAMMTAFEL DER PRZEMYSLIDISCHEN HERZOGE VON TROPPAU ETC. I.…
Název:
Geschichte und Genealogie der Přemyslidischen Herzoge von Troppau (Archiv für österreichische Geschichte vol. 41)
Autor:
Kopetzky, Franz
Rok vydání:
1869
Místo vydání:
Wien
Česká národní bibliografie:
x
Počet stran celkem:
113
Počet stran předmluvy plus obsahu:
I+112
Obsah:
- I: Titel
- 1: Titulatio
- 94: Edice
- 109: Stammtafel
Strana 42
42
Als Herzog Ladislaus von Oppeln, Herr des Landes Dobryn, die-
ses Land dem deutschen Orden verpfändete, veranlasste dies den
König Wladislaw von Polen die Herausgabe des Landes vom Oppler
Herzoge zu fordern; abgewiesen fiel er 1395 in das Herzogthum
Oppeln ein 1). Premko fand hier ein Feld für seine Thätigkeit: im
Vereine mit Bischof Wenzel von Breslau und Konrad von Oels ver-
mittelte er am 5. August 1396 vor Oppeln einen Frieden 2).
Die früher erwälnten Kämpfe des räuberischen Adels, des An-
hanges Prokops, gegen das Olmützer Bisthum beschäftigten unsern
Herzog noch fort und fort. Nicht nur dass Herzog Johann II. von Ra-
tibor sich zu den Feinden des Bisthums geschlagen hatte, zu diesen
gehörte auch eine dem Herzoge nahe stehende Persönlichkeit, Herzog
Semowit von Masowien, sein Neffe.
Da die Beeinträchtigungen des Bisthums immer stärker wurden,
griff die Kirche endlich zum äussersten Mittel: der päpstliche Be-
vollmächtigte Abt Heinrich von den Schotten zu Wien sprach über
Markgraf Prokop, über Johann von Ratibor, Semowit von Masowien
und alle andern Anhänger desselben den Bann aus am 4. März
1399 s).
Nun bemühte sich Herzog Přemko auch hier zu vermitteln, und
scheint sich besonders für Semowit von Masowien verwendet zu
haben, um dessen Befreiung vom Banne zu erlangen 4). Mit welchem
Erfolge, ist nicht bekannt.
1) Dlugoss lih. X. a. a. 1396. Vgl. Weltzel, Gesch. von Kosel, p. 87.
2) Dogiel I. 539, und Sommersberg l. 1009.
3) Wolny im Archiv für österr. Gesch. VIII. p. 188. Vgl. auch desselben kirchl. To-
pographie von Mähren, Brünn 1855. I. p. 178.
4) Dafür zeugt das folgende bisher ungedruckte — leider undatirte Schreiben imn
Tropp. Landesarchiv: Honorabiles viri et amici carissimi. Rogamus vos valde dili-
genter, quatenus ad absolutionem domini Semaczkonis ducis Mazowie, prout do-
minus episcopus vobis de hoc plenius seribit, vestrum consensum dignemini pre-
bere et literam vestram ad dominum abbatem delegatum causarum vestrarum dare,
qui offert se ad satisfaciendum secundum domini episcopi edictum, et pro hoc nos
domino episcopo duximus promittendum; in quo nobis magnam amicitiam osten-
detis. Datum Cremsir dominica ante festum sancte Margarite. — Przemko dei
gracia dux et dominus Oppavie, Erhardus de Cunstat, Petrus et Laczko de Cra-
warn, Alhertus de Czimburg et alii domini. — Honorabilibus viris dominis capi-
tuli ecclesie Olomucensis amicis nostris earissimis.