z 119 stránek
Titel
I
Titulatio
417
418
Einleitung
419
420
421
422
423
424
425
426
427
428
429
430
431
432
433
434
Böhmische Handschriften
435
436
437
438
439
440
441
442
443
444
445
446
447
448
449
450
451
452
453
454
455
456
457
458
459
460
461
462
463
464
465
466
467
468
469
470
471
Lateinische Handschriften
472
473
474
475
476
477
478
479
480
481
482
483
484
485
486
487
488
489
490
491
492
493
494
495
Deutsche Handschriften
496
497
498
499
500
501
502
503
504
505
506
507
508
509
510
511
512
513
514
515
516
517
518
519
520
521
522
523
524
Index
525
526
527
528
529
530
531
532
533
534
Název:
Handschriften der Fürstlich Dietrichsteinschen Bibliothek zu Nikolsburg in Mähren (Archiv für österreichische Geschichte vol. 39)
Autor:
Dudík, Beda
Rok vydání:
1868
Místo vydání:
Wien
Počet stran celkem:
119
Obsah:
- I: Titel
- 417: Titulatio
- 419: Einleitung
- 435: Böhmische Handschriften
- 472: Lateinische Handschriften
- 496: Deutsche Handschriften
- 525: Index
Strana 502
502
Zwischen Seite 14 und 15 fehlt ein Blatt ; dann fehlen die
zwei letzten Blätter, welche Herr Professor Meinert aus einer Hand-
schrift der Wiener Hofbibliothek ergänzt hat. Ausser dieser Wiener
Handschrift findet sich noch eine zu Meiningen und eine zu Rom
im Vatican. In der Wiener Handschrift fehlen die ersten Blätter,
das ist so viel, als auf den ersten 23 Blättern der Nikolsburger Hand-
schrift enthalten ist. Uber dieses kostbare Manuscript gab Meinert
Nachricht in der Wiener allgemeinen Literaturzeitung, Jahrg. 1816,
Intelligenzblatt Nr. 20 und 21. Auf den inneren Deckeln ist eine
stehende Madonna mit dem Jesuskinde, und auf dem unteren ein Sal-
vatorkopf sterbend in einer kräftigen Federzeichung, die von vielem
Talent zeigt. Die alten Deckel sind mit rothem Leder überzogen. Von
den Messingbuckeln sind nur noch 4 Stück vorhanden. Im XVII. Jahr-
hunderte mochte dieses Manuscript dem Christof Weinherger von
Gurk gehört haben. In neuester Zeit wurde auf die erste leere Seite
geschrieben : Bibliothecae principis de Dietrichstein.
69. Cod. Ms. chart. 4". saccul. XV.
Titel: Landrechtbuch vom Jahre 1402. Sig. II. 47.
"Hier hebt sich an das Landrechtbuch“. So der Titel. Anfang :
„Herre Gott von Himmelreiche, Vater, durch dein Wil beschufst du
den Menschen mit dreimaliger Wirdichkeit. Die erst ist, dass er
nach dir gepilt, das ist also eine grosse Wirdichait etc. &vmb die
Schuld, die er gen im gesprochen hab (roth). Anno 1402". Der
erste §. des ziemlich starken Buches lautet: Von dem Bann und
von der Acht. §. 2. Der in dem Bann ist 6 Wochen und 1 Tag.
§. 3. Das ist von freien Leuten. §. 4. Das ist von Vogttayding.
§. 5. Von den sieben Herschilden etc. Die zwei letzten §§. lauten:
"Wye vnchind czw chind wirt gemacht“, und „Wer ein Gemain an-
spricht". — Vergl. Archiv für österr. Gesch. der kais. Akad. 1865.
Bd. 34. S. 241 ff. Schwabenspiegel.
Angeschlossen : 1. Eine Liebesgeschichte von der Untreue einer
Frau, in Reimen, auf 7 Blättern von einer anderen Hand saecul. XV.
und 2. Burkhard's, Erzbischofs zu Salzburg. Ordnungsbrief über die
Bergwerke vom Jahre 1408, d. i. Bergrecht für Salzburg und Schlad-
ming. Saec. XV. 4°. Auf der ersten Seite des Landrechtes und auf
der ersten des Bergrechtes ist mit beweglichen Lettern (neu) ein-