z 444 stránek
Titel
Ia
Ib
Vorwort
I
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III
IV
V
Urkunden und Regesten
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Orts- und Personenverzeichnis
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Wort- und Sachverzeichnis
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Inhalt
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Reproduktionen
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- s. 2: … 11. Jänner 1158 zwingt zur Annahme, daß die Gründung des Klosters Teplitz wohl noch nicht vor dem Jahre 1158 erfolgt sein kann,…
- s. 3: … Feindespartei gehörten. 1282, Mai, 6, Töplicz. Die Abtissin Elisabeth des Klosters Teplitz verkauft nothalber dem Stifte Ossegg die beiden Dörfer Klostergrab und…
- s. 5: … Benedicta sowie die Priorin Pozorze und der ganze Konvent des Klosters Teplitz verkaufen dem ehrsamen Peter Stier einen Zins von 2 Mark…
- s. 9: … Priorin Nyeta, die Beschließerin Chotka, sowie der ganze Konvent des Klosters Teplitz bekennen dem Bischofe Ernst von Prag, daß sie einst, in…
- s. 9: … S. CONVENTUJS MONASTERIIJ TE[PLICENSJIS. — Als einzig bekanntes Siegel des Klosters Teplitz ist es von hohem geschichtlichen Werte. Die Reproduktion dieser wichtigen…
- s. 10: … daß aber König Johann dieses Recht neuerlich zum Nachteile des Klosters Teplitz einem Laien über- tragen habe. Deshalb bittet er den Papst,…
- s. 10: … daß der frühere Rechtszustand wiederum eingeführt und die Schädiger des Klosters Teplitz, das ohnehin „in medio nacionis perverse“ gelegen sei, abgesetzt und…
- s. 14: … Februarii anno octavo [pontificatus nostril. Die päpstliche Konfirmationsurkunde für das Kloster Teplitz, die wünschenswerte Aufschlüsse über dessen Besitz- verhältnisse und Gerechtsame geben…
- s. 19: … Okt., 12, Prag. Johannes aus Dux wird auf Präsentation des Klosters Teplitz als Pfarrer in Langujest eingesetzt. Ebenda, S. 23. Vgesd. —…
- s. 19: … der Abtissin Anna, der Priorin Agnes und Beschließerin Neta des Klosters Teplitz gegenseitig ihre Pfarreien. Emler, Lib. conf. 1/2, 44. 47. 20…
- s. 20: … der Abtissin Anna, der Priorin Neta und Beschließerin Margarete des Klosters Teplitz tauschen Nikolaus, Pfarrer in Struppen (Sachsen), und Heinrich, Pfarrer in…
- s. 20: … 17, Prag. Die Abtissin Anna, sowie die Priorin Anna des Klosters Teplitz geben ihre Einwilligung zum Pfründentausche in Böhm.-Pockau —Gartitz. Matthias von…
- s. 20: … Prag. Karl IV. erteilt der Abtissin und dem Konvente des Klosters Teplitz die Genehmigung zur Er- richtung eines Altares und Dotierung einer…
- s. 21: … Hildegund, die Beschließerin (Sakristanin) Margarete und der ganze Konvent des Klosters Teplitz erklären am 4. März 1370, daß sie mit Zustimmung Kaiser…
- s. 26: … Johannes von Prag bestätigt einen Vertrag zwischen der Abtissin des Klosters Teplitz als Patronin der Kirche in Pritschapel und Georg, dem Pfarrer…
- s. 30: … Dorf Settenz veräußern die Abtissin Margarete und der Konvent des Klosters Teplitz den ihnen gehörigen Salzzins zu Mukow an die Brüder Rudiger,…
- s. 32: … Die Abtissin Margarete, die Priorin Anna und der Konvent des Klosters Teplitz bekennen, daß sie das Patronatsrecht des Altares „Allerheiligen“, welcher durch…
- s. 42: … Mai, 15, Prag. Mit Bewilligung der Abtissin Margarete und des Klosters Teplitz tauscht der Pfarrer Johannes von Böhm.-Pokau mit dem Altaristen Johannes…
- s. 44: … der Riesenburger Herrschaft. 1398, April, 17, Prag. Mit Bewilligung des Klosters Teplitz tauscht der Pfarrer von Böhm.-Pokau mit dem Pfarrer Johannes von…
- s. 44: … nach dem Tode des Kaplans Joh. Medek die Kaplanei im Kloster Teplitz. Tingl, Lib. conf. V, 307. Anno quo supra [1398] 2.…
- s. 59: … die Küchenmeisterin Johanna und die Nonnen Johanna und Margareta des Klosters Teplitz einen jährl. Zins von 1 Sch. und 26 Groschen mit…
- s. 68: … A. d. 1407, die XXVII. Aprilis. Nikolaus, perpetuus cappellanus im Kloster Teplitz, ernennt am 10. Juni 1407 in einem Rechtsstreite mit dem…
- s. 68: … erklärt vor dem Konsistorialgerichte in Gegenwart der Professin Johanna des Klosters Teplitz, daß er dieser den Zins von 30 Groschen im Dorfe…
- s. 69: … Juli, 3, Teplitz. Die Abtissin Margarete und der Konvent des Klosters Teplitz erklären vor Notar und Zeugen, daß sie die nach Halmanns…
- s. 73: … Prosanken seinen Lehensbesitz daselbst um 135 Sch. Gr. an das Kloster Teplitz. Emler, Reliquiae tab. terre, II, 43, 44. Transsumpt aus der…
- s. 75: … Küchenmeisterin Johanna und Kellermeisterin Elisabeth, sowie der ganze Konvent des Klosters Teplitz, vertreten durch den Notar Nikolaus, schließen nach schiedsrichterlichem Spruch mit…
- s. 82: … Abtissin Margarete, Priorin Sophie, Beschließerin Benigna und der Konvent des Klosters Teplitz stiften unter Mithilfe des Priesters Hanusch von Waltirsche, des Teplitzer…
- s. 86: … Johanneskirche. 86 1411, Okt., 18, Prag. Die Priorin Sophia des Klosters Teplitz kauft zum Unterhalte für die Nonnen von Nikolaus Czeczwicz von…
- s. 92: … Sch. Gr., der nach seinem Tode an die Sakristanin des Klosters Teplitz fallen und von dieser zu Seelenmessen und Seelgeräten für Arme…
- s. 97: … In der Eintragung sind die Patrone beider Pfarreien verwechselt. Das Kloster Teplitz besaß das Kollaturrecht auf die Kirche Böhm.-Pokau, nicht aber auf…
- s. 116: … Datum Zitauie a. D. M'CCCCXXV°, die penultima mensis Marcii. Das Kloster Teplitz hat für das Ernennungsdekret 10 Sch. Gr. Taxe zu zahlen.…
- s. 118: … die Priorin Elsa von Dauberwitz und den ganzen Konvent des Klosters Teplitz einstimmig und rechtmäßig erfolgt ist und beauftragen den Pfarrer Johannes…
- s. 120: … Mit Erlaubnis der Abtissin Margarete und der Priorin Else des Klosters Teplitz tauschen die Pfarrer Wilhelm von Böhm.-Pokau und Wenzel von Weltrus…
- s. 121: … Auf Präsentation der Priorin Elsa und der übrigen Monialen des Klosters Teplitz wird Georg von Byelcz (?) als Pfarrer in Böhm.-Pokau angestellt.…
- s. 131: … — Dieselbe wurde, wie aus obiger Urkunde hervorgeht, auch dem Kloster Teplitz anrepartiert, ohne daß damit Teplitz zu einer eigentlichen Leibgedingestadt der…
- s. 133: … an Jakob von Wrzessowicz und seine Erben die Einkünfte des Klosters Teplitz, ferner das zum Prager Kreuzherrnspital gehörige Dorf Schallan (Želany), das…
- s. 174: … „Trnovany“ und „Ssonow“ mit den Dörfern Turn und Schönau (des Klosters Teplitz) identifiziert, mit Rücksicht auf die nähere Beschreibung „klaštera Teplského“ schwerlich…
- s. 176: … Dem Namen nach zu schließen, war es ein Propsteigut des Klosters Teplitz. Vgl. dazu N. 252. Auf geistlichen, bzw. klösterlichen Besitz daselbst…
Název:
Quellen- und Urkundenbuch des Bezirkes Teplitz-Schönau bis zum Jahre 1500
Autor:
Müller, August
Rok vydání:
1929
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
244
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorwort
- 1: Urkunden und Regesten
- 349: Orts- und Personenverzeichnis
- 391: Wort- und Sachverzeichnis
- 427: Inhalt
- 429: Reproduktionen
Strana 3
3
1186, April, 23, Aussig.
Herzog Friedrich schenkt Boreslau, das er gegen einen jährlichen Zins von den Johannitern ein-
gezogen hat, den Prager Domherrn.
7.
Friedrich, Cod. dipl. et epist. Boh. 1, 280, Erben, Reg. I, 175. Diese Urkunde ist nach Friedrich zweifelhaft.
Ad 1278.
Klage des Chronisten (Contin. Cosmae) über die Verwüstung der Klöster Ossegg, Teplitz und
Schwaz durch feindliche Krieger. — „Omnes in dolore et amaritudine paribus cruciatibus et similibus
doloribus afflicti sunt."
8.
Fontes rer. Boh. II, 332. Dieser feindliche Einfall geschah jedenfalls nicht durch Kriegsscharen Rudolfs von Habs-
burg, wie die Klostertradition von Ossegg irrtümlich angibt, sondern durch Brandenburger, Meißner und Thüringer, die mit
König Ottokar II. verbündet waren und auf ihrem Rückzuge nach der Schlacht auf dem Marchfelde (26. Aug. 1278) die hiesige
Gegend bedrängten und somit unter der Bevölkerung den Anschein erweckten, als ob sie zur Feindespartei gehörten.
1282, Mai, 6, Töplicz.
Die Abtissin Elisabeth des Klosters Teplitz verkauft nothalber dem Stifte Ossegg die beiden Dörfer
Klostergrab und Wernsdorf um 20 Mark.
9.
Stiftsarchiv Ossegg, Codex Damascus, Fol. 28 b u. 29 a. Regest bei Erben, Reg. Boh. I, 548.
In nomine domini Amen. — Dignum esse censetur et congruum imo tenetur debito quilibet
obseruare, cui religiosi loci cura commissa fuerit alicuius, ad utilitatem ipsius loci et commodum mentis
aciem uertere et studiosa uigilancia facere, quae loco eidem fuerint profutura. Sic enim sue administra-
cionis racionabiliter exequitur officium, sic laudis apud homines assequitur preconium, sic digna pro-
merebitur premia apud deum.
Volentes igitur et totis mentis affectibus intendentes, nos Elyzabeth, diuina miseracione abbatissa
monasterii Toplicensis injunctum nobis officium esse studiose et instare propensius, qualiter ipsius mona-
sterii utilitatem valeamus et commoda procurare, quia imminente non modice necessitatis articulo et ex
necessariarum rerum penuria, multisque defectibus, quibus idem monasterium uexabatur, habito salubri
consilio et deliberacione perpensa nostri capituli et conuentus, ut idem monasterium ualeret in suis de-
fectibus releuari, villulas nostras, que vulgo sonant Wernhersdorf et Grap, sub nemore jacentes, de quibus
paucum, imo quasi nullum recepimus questum, cum omnibus tenimentis et pertinenciis, cum omni jure
ad ipsas spectante vendidimus pro viginti marcis nobis integraliter persolutis et in utilitatem nostre ecclesie
utiliter conuersis, viris venerabilibus uidelicet domino abbati et conuentui domus sancte Marie in Ossek
ad tenendum, utifruendum jure hereditario perpetuo possidendum. Vnde, ne nostram vendicionem rite et
racionabiliter ordinatam imposterum alicuius possit impedire calumpnia, presentem paginulam cum testibus
infrascriptis, qui nostre vendicioni et hereditatis circuicioni intererant et appensione sigilli reuerendi patris
nostri Thobie, Pragensis episcopi, qui huic nostre vendicioni consensum adhibuit graciosum et sigillorum
tam abbatisse, quam conuentus monasterii Toplicensis duximus roborandam.
Datum in Toplicz anno domini MOCCOLXXXIIO in die sancti Johannis Ewangeliste ante portam
latinam, indiccione decima, concurrente tercio per manum Alberti, notarii nostri. Testes hii sunt: Wissetk
cum filiis suis Boyzlao et Woitech de Zrethenicz, Modlibo, Dobes, Przibizlaus dicti de Chrcemus, Cun-
radus de Schwarzcenrode.
Am Anfange der Urkunde steht, vom Schreiber des Codex Damascus hinzugefügt: „Priuilegium de villa Wernhers-
dorf et Sepulchro.“ — Darnach leitet der Schreiber des Codex Damascus (abgefaßt um 1340) den letzteren Ortsnamen irrtümlich
von dem deutschen Worte „Grab“ ab.