z 444 stránek
Titel
Ia
Ib
Vorwort
I
II
III
IV
V
Urkunden und Regesten
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Orts- und Personenverzeichnis
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Wort- und Sachverzeichnis
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Reproduktionen
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- s. 203: … Schenkung erst 1304/05 erfolgt sein. Vgl. dazu Hallwich, Geschichte der Bergstadt Graupen, S. 6. 408. 1319, Sept, 22. Thimo (V.) von Colditz…
- s. 204: … (Leisnig, 1914) insbes. S. 29 ff. und Hallwich, Gesch. der Bergstadt Graupen, S. 7ff. — Die Zeit der Besitzergreifung der Herrschaft Graupen…
- s. 232: … 1458, April, 15, Graupen. Richter und Schöffen der Stadt und Bergstadt Graupen interzedieren in Eger für ihren Mitbürger Hans Glatz wegen einer…
- s. 253: … von Kolditz bestätigt und vermehrt die Privilegien und Gerechtsame der Bergstadt Graupen. Liber manualis, Fol. 129 b — 131 a. Kopie. Wir…
- s. 255: … erwarten. 569. 1477, Jan., 19, Graupen. Richter und Schöffen der Bergstadt Graupen urkunden, daß „fraw Vrsula Nikel Cölblin, der got gnade, bey…
- s. 339: … Verlust ingenannter Originalprivilegien berichtet Dr. Hallwich in seiner Geschichte der Bergstadt Graupen, S. 260. 814. Das Wappen der Stadt Teplitz; (insignia et…
Název:
Quellen- und Urkundenbuch des Bezirkes Teplitz-Schönau bis zum Jahre 1500
Autor:
Müller, August
Rok vydání:
1929
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
244
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorwort
- 1: Urkunden und Regesten
- 349: Orts- und Personenverzeichnis
- 391: Wort- und Sachverzeichnis
- 427: Inhalt
- 429: Reproduktionen
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andern mitbürgern tragen vand mit leyden nach richter vnd scheppen auch der eldisten erkenthnüs. Vnd
ap ymandts, esz were eynheymisch ader fremde, in der stat czweytracht, vngericht ader andern vnrath
erhübe, solchen vnrath zeu vndersuchen sollen richter vnd schoppen macht haben, ein solchen ader die-
selbigen zcuuorbürgen vnd zeu rechte bestetigen.
11. Vnd awsz sunderlichen gnaden geben wir yn zcu, das sie mögen haben eyn gemeyne
wage, czentners gut als eyszen, vnslith, pech, wachs vnd andere czentners ware alle, awszgenomen czyn,
in solcher wage zeu wegen vnd davon in yren gemein nutcz ein gewonlichs zeu nemen, auff das armen
vnd reichen an solcher ware recht gescheeh. Dabey geben wir yn den salczmarekt, des auch zeu eym
gemeyn nutcz zeu gebrauchen, das nymandts sol erlawbt sein, salcz weder vil noch wenig zcum Grawppen
zeu vorkauffen, denn noch ordenung richter vnd scheppen vnd der gesworen.
12. Auch vorleyhen wir denselbigen vnsern burgern zcum Grawppen statrecht, das zeu haben
vnd zcu gebrauchen in massen andere herrnstete ym lande zeu Behem gemeynklich haben vnd er-
saczt sein, vnd so vnd sichs begebe, das zcu [ll parth vor gericht vnd gehegter dingbank mit clage vnd
antwort vorquomen, die selbigen parth eyne ader beyde mogen sich wol an vns beruffen ehe vnd orteil
darvber gesprochen ist. So ader orteil vber solche yre clage vnd antwort eyms ader mehr gesprochen
ist, sollen sie nicht macht haben, der selbigen parth keyne sich an vns zcu berüffen, sönder den rechten
folge thun ongewegert. Auch sol nymandts vor gericht vnd gehegter dingbank erlawbt sein, durch eyn
vorsprechen zcu reden; denn eyn yder sachwald, der vor gericht kömet, sol sein worth selbs reden,
vnd der selbige mag zeu sich nemen, die ym in seynen sachen rathen, wen er vormag.
13. Vnd ap die genanten richter vnd scheppen mitsampt den gesworen der gemeyn eynen jar-
markt zcum Grawppen zeu erheben vnd zeu haben in meynung vns darvmb anlawffen vnd bitten wur-
den, wollen wir yn kegen eym konige zcu Behem beholffen sein, solchen jarmarkt yn zeu erwerben vnd
bestetiget zeu werden.
Solche stücke vnd artikel vnserer begnadung wir den offt benanten vnsern bürgern vnd ynwonern
zcum Grawppen also gnediklich vorlihen vnd gegeben haben, das sie der in zcukünfftigen ewigen czeiten
gerülich vnd von yderman in den begnadungen allen vngehindert zeu gebrawchen vnd genyssen sollen,
dabey wir sie getrewlich vnd on alles geferde hanthaben vund schutczen wollen vnd ap ymandt sich in
solchen vnsern oben berürten begnadungen freuelich widersetczen, vnd die offtgenanten vnsere bürger
zcum Grawppen darynn vorhindern vnd yrren würde, die selbigen sollen in vnsere vngnade vnd vngunst
vmb solchen freuel vnd türst gefallen sein vnd nach vnserem erkenthnüs vnd gutgeduncken sollen sie
hertiklich gestraffet werden. — Des zcu bestetigung mehr sicherheit geben wir yn solcher vnserer be-
gnadung disen gegenwertigen briffe vnd mit vnserem eygen insigel, das wir mit guten willen vnd rechten
wissen haben hyran lassen hengen vorsigelt, der gegeben ist nach Cristi vnsers liben herrn geburtt tawssent
vyrhundert vnd in den sibenvndsibenczigisten jaren den nesten mitwoch nach der heiligen dreyer konige tag.
Original verloren. — Wiedergabe bei Hallwich, Graupen, Beilagen S. 22—25. — 1) D. i. erwarten.
569.
1477, Jan., 19, Graupen.
Richter und Schöffen der Bergstadt Graupen urkunden, daß „fraw Vrsula Nikel Cölblin, der got
gnade, bey jrem leben... ein testament getan, IIII C schock swertgroschen geschickt vnd getestirt hat,
czinse darvmb zcu kawffen vnd arme lewtte damit jerlich bey vns zeu kleyden vnd eczliche szelbade alle
jar zcu halden, ... des selbigen testaments sy vns dann oberste vormünde gekoren vnd geboten hat.
Dyselbigen vierhundert schock gr. hat der erber vnd feste Nickel Manhert, hawptman zeu Freiberg, als
der benanten frawen Cölblin nachgelassen eniklen rechter fürmund vnez heer dato diß briues...gütlich
beczalt“ etc.
Liber manualis, Fol. 5b.