z 266 stránek
Titel
Ia
Ib
Vorwort
I
Urkunden und Regesten
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
91
92
93
94
95
96
97
98
99
100
101
102
103
104
105
106
107
108
109
110
111
112
113
114
115
116
117
118
119
120
121
122
123
124
125
126
127
128
129
130
131
132
133
134
135
136
137
138
139
140
141
142
143
144
145
146
147
148
149
150
151
152
153
154
155
156
157
158
159
160
161
162
163
164
165
166
167
168
169
170
171
172
173
174
175
176
177
178
179
180
181
182
183
184
185
186
187
188
189
190
191
192
193
194
195
196
197
198
199
200
201
202
203
204
205
206
207
208
209
210
211
212
213
214
215
216
217
218
219
220
221
222
223
224
225
Orts- und Personenverzeichnis
226
227
228
229
230
231
232
233
234
235
236
237
238
239
240
241
242
243
244
245
246
247
248
249
250
251
252
253
254
255
256
Stammtafel Rosenberger
257
258
Sachregister
259
260
261
262
263
Název:
Urkundenbuch der Stadt Krummau in Böhmen, vol. II
Autor:
Schmidt, Valentin; Picha, Alois
Rok vydání:
1910
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
266
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorwort
- 1: Urkunden und Regesten
- 226: Orts- und Personenverzeichnis
- 257: Stammtafel Rosenberger
- 259: Sachregister
Strana 19
1430.
19
68.
1430
8. Mai.
1430, 8. Mai, Krummau. — Ulrichs v. Rosenberg Privileg für die Krummauer Tuchmacher.
Wier Ulrich von Rosenberg bekhennen mit diessen Brieff vor jedermenigklich,
wo disser gelesen oder gehört wierdt, dass die Tuchmacher Vnsere Liebe vndt Getreue auss
Vnsser Stadt Crumau für Vnns fürgetretten vnndt demütiglich gebetten, dass Wür ihnen
auf die Tüecher, welche sie machen oder khünftig machen werden, Vnnssere Zeichen geben
vundt mit ihnnen vnndt ihren Nachkhomen solliche gnadt thuen, wen dass etwan ein fremmbder
Gast, er sey von wannen er wölle, hieherkhämb, dass er dass Tuech ein Stukh elbfarb,
welches die Ellen vier Groschen oder weniger geldte, kheiner verkauffen oder schneiden derffte,
es wehre den in Jahrmarkht der obbenanten Statt. Derrowegen haben Wür ihre Bitt für billich
erkhanndt, haben innen ain Rossen zum Zaichen geben, welche sye auf die Stukh ihrer
Tüecher schlagen sollen nach dem Brauch ihres Hanndtwerkhs, solchergestalt, dass die Tuech-
macher vnnter ihnnen zween geschworne Maister erwellen, dieselben sollen allenthalben
besichtigen, damit khein falsche Tüecher gearbeit, noch khein Stukh Tuech von der Rähm
ohnne Wüssen ihrer abgenohmen würdet. Da etwan einer über däs erfundten würdte, soll er
ein Pfundt Wachs in dass Handwerkh geben vnndt das Zeichen zu den Tuech sollen die Ge-
schwornen nicht anhengen lassen.
Weiter auss sonderlicher Vnnsserer Gnadte, damit sich desto mehr obbemelter Statt
Tüechler vnnssere Liebe, Getreue behelfen, haben Wür ihnnen vnndt ihren nachkhomen Vnssere
Gnadt gethann vnndt kraft dieses Briefs thuen also, wann etwan ein fremder Gast, er sey
von wann er wöll, hieher khöme, das er khein Tuech elbfarb, da die Ellen vier Groschen
oder weniger guldt, stukhweis nicht verkaufen oder schneiden darf, alleine im Jahr-
markht der obbemelten Statt; was aber des Ellen Tuchs gebracht wurdte, da die Ellen des-
selbigen Tuchs vmb vier Groschen theurer wehre, dasselbige mögen sy woll auch ohne Jahrmarkht
stukhweis vnndt nicht zerschniden verkaufen, vnndt in düsem sollen sy von niemanden gehindert
werdten. Da aber nach der Ausrueffung einer etwan erfundten wüerdte, der dass Tuech in gehaim
oder in Hausern verkauffte oder kauffe, vnndt zu Straf dessen, was obbeschrieben steht, sollen
die obbemelten Tüechler vnndt ihre Nachkhomen mit Hilf des Richters jetzt geschribener Statt
ietzigen oder khünftigen das ohnne alle Gnadt wecknehmmen vnndt in Vnnser Cammer geben.
Dessen zu Roborier- vnndt Bestettigung haben Wür mit vnnsern gueten Vorwüssen Vnser Pettschaft
zu diesem Brief angehenkht, welcher geben zu Crumaw, im Jahr nach der Geburth des Sohn
Gottes tausent vierhundert vnndt dreysigsten, den Montag des heiligen Stanislai.
Das č. Or. nicht mehr vorhanden. Deutsches Vidimus der č. Originale von 1430, 8. Mai, Krummau,
1537, 25. Jänner, 1573, 9. September u. a. des Bürgermeisters und Rates der Stadt Krummau, 10. April 1668, im
fürstl. Schwarzenb. Schlossarchive Krummau I 5 AZ Nr. 1. — Mitgeteilt vom Zentralarchivdirektor Mörath.
69.
1430
1430, 14. Juni, Krummau. — Johann v. Malowetz auf Patzau vergleicht sich mit
Ulrich v. Rosenberg wegen des Boschiletzer Teiches. Bürgen: Matthias Weichsel v. Wettern 14. Juni.
und Chwal v. Chmelna.
Or. Pap., Witting. Arch.
70.
1430, 2. Okt., Rom. — Papst Martin V. ernennt den Matthias v. Krummau
(Crumpnau), Kanonikus v. Regensburg und mag. art., zum Bischof „ecclesiae Vitricensis“
nach dem Tode des Andreas.
Lat. Or. Perg. mit Bleibulle. — Witting. Arch.
1430
2. Okt.
3*