z 266 stránek
Titel
Ia
Ib
Vorwort
I
Urkunden und Regesten
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Orts- und Personenverzeichnis
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Stammtafel Rosenberger
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Sachregister
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Název:
Urkundenbuch der Stadt Krummau in Böhmen, vol. II
Autor:
Schmidt, Valentin; Picha, Alois
Rok vydání:
1910
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
266
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorwort
- 1: Urkunden und Regesten
- 226: Orts- und Personenverzeichnis
- 257: Stammtafel Rosenberger
- 259: Sachregister
Strana 217
231—264.
231.
Über den Streit mit Burkhard Puchberger
(Ansprüche an Goldenkron betreffend) vgl. F. r. A.
37, 358, 453 ft, 458 ff.
237.
Die Ursache der Anfeindung der Budweiser
war wohl die Ernennung des Matthias, Bischofs v.
Leitomischl, eines Anhängers des Basler Konzil-
papstes, zum Pfarrer v. Budweis durch K. Friedrich
(Millaner, Fragmente 17 f.), vgl. Programm d. k.
k. d. Staatsgymn. Budweis 1909, S. 6 f.
239.
Johann v. Krummau ist vielleicht der spätere
Administrator der Trager Kirche. Er war cin
Verwandter Wenzels v. Krummau. Johanns Gross-
vater war Ulrich v. Kaplitz, Bürger in Krummau
(Gattin Dorothea; ihr zweiter Gemahl Pribik, wahr-
scheinlich der Kr. Stadtrichter, hatte 3 Brüder
Johann, Nikolaus und Sigismund, alle 3 Priester).
Der Vater Johanns Simon (Schimanko), ebenfalls
Krummauer Bürger, und dessen Gemahlin Katharina
werden uns später noch begegnen. Vatersbruder
(patruus) Johanns war Nikolaus Tluczba (vgl. Re-
gister). Johann unternahm wahrscheinlich 1445
die Wallfahrt nach Aachen; 1451 empfing er als
Prager Scholar vom Administrator Prokop v. Kladrau
in Pilsen die „literae formatac“ zum Empfang der
Weihen, die er aber erst 1455 (niedere Weihen
vom Bischof Sigismund v. Salona in Wien, damals
war er bereits Prager Domherr), 1461 (Subdiakonat
vom Bischof Jost von Breslau im Prager Dom) er-
hielt. Am selben Tage (5. April) fungierte er
schon als Administrator der Prager Kirche. Priester
wurde er 1461 (zu Wurzen in Sachsen) Er lebte
noch am 17. Febr. 1495, sein Vater war noch
1484 am Leben, starb aber bald darnach. Vgl.
Programm d. k. k. d. Staatsgymn. Budweis 1909,
8. 15 f.
241.
Leider finden wir in diesem Urbar die Krum-
mauer Hausbesitzer nicht verzeichnet. Dumrowitz,
ursprůnglich Goldenkroner Besitz, war also schon
1445 der Krummauer Herrschaft einverleibt. Der
Fleischer Fenzl war in der obern Gasse „in
superiori platea“ ansässig, wie wir aus einem
Finnahms- und Ausgabsregister des Krummauer
Pfarrers ersehen. „Item pro carnibus a dominica
octaua (!) post Trinitatem et ibi festum s. Jacobi
(25. Juli) ad dominicam XX inclusive (10. Okt.)
Ffenczlino carnifici in Superiori platea dedi sibi
III sex. XXI gr. V9. Krumm. Schlossarch. I r. Re
Schmidt-Picha, Urkundenbuch der Stadt Krummau. II.
217
186. Dort auch ein Hanns pellifex und Johannes
argenteus, Matthaeus chudy zak u. a. Krummauer,
sowie ein Knecht des Pfarrers, Thomassko, und
eine Dienstmagd Barthonissa genannt.
243.
Dekan Nikolaus v. Teindles ist Nikolaus v.
Smifitz, Pfarrer in Krummau; KErzdechant von
Bechin ist Johann v. Lopfetitz. Nikolaus v. Smiiitz
starb 6. Juli 1445, Johann v. Lopfetitz 16. Okt.
1445 (Hohenfurter Nekrolog und n. 246), Niko-
laus IL. v. Krummau ist zu unterscheiden vom Nach-
folger des Nikolaus v. Smiiitz in der Krummauer
Pfarrei Nikolaus II. v. Krummau, dessen Vater
Martin hiess. Da der Vater des Nikolaus v.
Smiritz Philipp war (1400, I, 488), kónnen die
Eltern Petrus und Katharina und die Tanten
mitterlicherseits Katharina v. Wittingau, deren
Schwester Johanna (vielleicht auch Katharina, Bar-
bara und Ursula v. Krummau) sich nur auf Magi-
ster Nikolaus I. v. Krummau beziehen, dem wir
1461 und 1462 als Administrator der Kirche Bóh-
mens begegnen werden. — Přibik erscheint als
Richter 1412; dem Namen nach ist er der erste
tschechische Richter in Krummau, wo
nach dem Tode Heinrichs v. Rosenberg der Vor-
mund seiner Waisen Cenko v. Wartenberg die
Tschechiesierung der Stadt in Angriff nahm. —
Über Hassko v. Kr. vgl. Krummau Johann I. anders
Hassko (Register I, S. 217), ebendort auch über
Jaksso.
246—248.
Das Zinsregister wurde anlässlich des Planes
Ulrichs v. Ros. verfasst, die nach Nikolaus v. Smi-
ritz erledigte Pfarre in eine Augustinerpropstei
(Wittingauer), bestehend aus einem Propste und
12 Priestern (also insgesamt 13), umzuwandeln,
und wurde wohl dem Prager Domkapitel vorgelegt.
Vgl. Programm d. k. k. d. Staatsgymn. Budweis
1909, S. 77.
257.
Die Datierung ergibt sich aus „pro anima do-
mini Nicolai noniter defuncti^. Wichtig ist das
Verzeichnis, weil es uns die Ahnen der Harracher
von Ruben genauer vorführt.
262.
Damals die Mantelbrücke neu gebaut, n. 280
heisst sie ausdrücklich ,novy plasst".
264.
Einige hier aufgenommene Bestimmungen růhren
wohl aus der 1443 (200) von Ulrich v. Ros. ge-
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