z 240 stránek
Titel
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Vorwort
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Urkunden und Regesten
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Orts- und Personenverzeichnis
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Sachverzeichnis
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- s. 52: … Die Vikare des Prager Erzbischofs bestätigen die Urkunde für die Krummauer Pfarrkirche vom 8. Jänner. Nos quoque Jenczo prepositus ecclesie sancte crucis…
- s. 64: … Peter und Johann v. Rosenberg vidimieren zwei Urkunden für die Krummauer Pfarrkirche und entschädigen diese für die Schenkung der Besitzungen der Kirche…
- s. 83: … :ben im Einverständnisse mit Ulrich und Heinrich v. Rosenberg der Krummauer Pfarrkirche von den 16 Pfund, welche aus den städtischen Mälzercien, 1384…
- s. 145: … auf Bitten des Pfarrers Hostislaus allen, welche den Bau der Krummauer Pfarrkirche unterstützen, einen Ablass und zu- gleich die Erlaubnis zur Sammlung…
- s. 162: … von 40 Ta- gen allen denen, die zum Baue der Krummauer Pfarrkirche beisteuern, und stattet zwei sam- melnde Priester mit besonderen Vorrechten…
- s. 194: … Sept. 1384 sogar 10!'/ Tal. 3 Schillinge 4 Pfennige der Krummauer Pfarrkirche angewiesen (288, vgl. aber Anm. 288 und Nr. 305!); 1459…
- s. 198: … Spital und die ara- tura in Drahoslawicz 1384 an die Krummauer Pfarrkirche. Für die rosenberg. Diener in der Latron wurde erst 1383…
Název:
Urkundenbuch der Stadt Krummau in Böhmen, vol. I
Autor:
Schmidt, Valentin; Picha, Alois
Rok vydání:
1908
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
240
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorwort
- 1: Urkunden und Regesten
- 206: Orts- und Personenverzeichnis
- 233: Sachverzeichnis
Strana 194
194
71.
Marquard von Weichseln gehörte nicht zum
Geschlechte der Weichsel v. Wettern. Pribik v.
Poreschin war bereits 1331 Burggraf in Kr. —
Johann v. Cekau ein Harracher.
72.
Wanat = Benata v. Weichseln. — Nikolaus v.
Niemsching aus dem Geschlechte der Teindleser.
73.
Offka starb wohl 8. Juni 1338 (?).
74.
Dominik v. Passern ein Teindleser.
76.
Die Mühle unterhalb Nespoding ist die heutige
Rodelmühle, so genannt nach einem Müller Rodler
(Rodlar mlynarz) 1498,
78.
Dekan Johann hatte wohl in Padua studiert,
daher sein Zuname. Pfarrer Nikolaus v. Kr. starb
1361. — Zum Jahre 1346 führt Sedlätek, Hrady III.
als Krummauer Burggrafen Otto v. Weitmůhl an;
aus der betreffenden Urkunde geht aber hervor,
dass wir es mit Kromau in Mähren zu tun haben.
80.
Domka war eine frühere Gemahlin Peters v.
Rosenberg, wahrscheinlich Viola v. Teschen. In der
Urkunde vom 28. Sept. 1384 nennen sie die Söhne
Peters „nostre senioris genitricis“. Sie starb am
21. Sept. 1317. Das Spital bestand also schon
damals. — Aus der Spitalurkunde geht hervor,
dass die Pfarrkirche àltere Urkunden aufzuweisen
‘hatte, die leider vernichtet sind. allec — Häring,
truncus = Opferstock. — Die Einrichtungen des
Krummauer Spitals wurden mustergiltig fir andere
Spitäler, so für Kamenitz a. d. Linde (1359, 14. Okt.
gestiftet vom Schwiegersohne Peters v. Rosenberg
Tobias v. Bechin. IL. Er. I S. 16—19; manche
Partien stimmen wórtlich mit der Krumm. Urkunde
überein!) und Barau (vgl. n. 289 und Libri er. I
53 f).
81.
Wohl nur eine Erneuerung und Vermehrung
eines ülteren Stadtrechtes, das zwischen 1309 und
18336 gegeben worden war. (Vgl. 47 und 69.) Vór
allem wurde jetzt die Vorstadt (Latron) dem Krum-
mauer Stadtgehiete angegliedert. — Die Hofe des
71—84.
Heinrich Spütwirt und des Ludwig [Bíezan nennt
ihn Hof des Dütek S. D. d. b. G. 1903 VIII 2]
bei Zahradka sind nicht mehr lokalisierbar, der
Hof des Cogiss ist wahrscheinlich der spätere
Fritsehkohof (vgl. n. 280 und 310), der des Přibčo
der spüter Gartnerische Hof unterm Flóssberg, der
des Piedik [Brezan heisst ihn l. c. Hof des Dobrauss]
wurde vor 1459 von den Rosenbergern zurückge-
nommen; die 2 Hófe in Turkowitz zogen die Ro-
senberger vor 1459 ebenfalls ein und entschüdigten
die Gemeinde 1459. — Das Stadtgebiet mit den
Höfen und den dazu gehörigen Dörfern umfasste
24 Lahn 21 Joch (1 Lahn=60 Joch) = 1461 Joch,
das Stadtgebiet mit den Höfen allein 816 Joch,
die Dörfer 645 Joch. — Suburbium = die Latron
(„a latere* scil. castri). — Von den 16 Talenten
Wiener oder Passauer Pfennige wurden um den
28. Sept. 1384 sogar 10!'/ Tal. 3 Schillinge
4 Pfennige der Krummauer Pfarrkirche angewiesen
(288, vgl. aber Anm. 288 und Nr. 305!); 1459
wurden den Krummauern 6!/, Talente erlassen, so
dass sie an die rosenbergsche Kammer nur 6, an
die Pfarrkirche nur 3'/, Tal. zu liefern hatten. —
Eine Ausnahme vom Krummauer Meilenrecht bil-
dete Priethal (47). .
82.
Die Datierung 1348 geht wohl auf ein Ver-
sehen des Schreibers zurück oder ist eine nach-
trigliche Niederlegung des letzten Willens Peters
v. Rosenberg.
84.
Die Araturen in Drahoslauicz (Troschelhof)
und den Hof in Lhota bei Podiehus gaben die
Rosenberger 1379 (248) ans Spital und entschä-
digten die Kirche. Quietkonis curia = 1570 der
„alte Hof“ (zum Unterschiede vom Neuhof), jetzt
Favoritenhof. Wenn es in der Urkunde 1459 heisst,
dass der Hof des Kwietek früher Hof des Piedik
hiess, ist das unrichtig, denn der des Piedik gehörte
1347 bis vor 1459 zur Stadtgemeinde, während
der des Kwietek Eigentum der Rosenberger war.
Man hat wahrscheinlich bei der Einziehung des
Piedikhofes dessen Äcker zum Kwietekhof gezogen.
Der Piedikhof mag im oberen Teile des Hofgartens
gewesen sein. Peter Weichsel; bürgerl. Abkunft,
wurde Begriinder des Ministerialengeschlechtes der
Weichsel v. Wettern. -— Pilgrim v. Czuzeraiouicz,
ein Wittigone. — Die Zehnten v. Lhota (lekářova)
und Troschelhof kamen 1379 ans Krummauer
Spital; die Kirche wurde anderweitig entschädigt.
1537 wiesen Jost und Peter v. Rosenberg der
Krummauer Kirche für den Garbenzehent im Kwiet-
kowhof Zinse an 4 Bauern und einer Mühle in