z 46 stránek
Titel
I
Articulus
277
278
279
280
281
282
283
284
285
286
287
288
289
290
291
292
293
294
295
296
297
298
299
300
301
302
303
304
305
306
307
308
309
310
311
312
313
314
315
316
317
318
319
320
321
- s. 277: … Entwicklung desselben. Zu Beginn des 14. Jahrhunderts taucht in der Prager Altstadt unter dem Namen theloneum, ungeltum eine in städtischer Verwaltung befindliche…
- s. 285: … 1760, S. 704. 4) Sie werden in den Rechnungen der Prager Altstadt vom Jahre 1315 bereits als ungeltum bezeichnet. 5) Ungeltum civitatis…
- s. 286: … er mit den kurzem Emlerschen Regesten zu den Rechnungen der Prager Altstadt operiert, welche bald von telonia, bald von ungelta civitatis Pragensis…
- s. 286: … nicht zukommen kann, führt er als Hauptbeweis an, daß der Prager Altstadt erst im Jahre 13293) die Einführung des Weinungeldes gestattet wurde,…
- s. 286: … in den mit dem Jahre 1311 beginnenden Ungeldrechnungen 5) der Prager Altstadt, nämlich: Wein, Tuch, Krämerwaren, Vieh, Salz, Hopfen, Honig, Fische 1)…
- s. 296: … Vierteljahrsraten zu 5 sex. geleistet. Gegen- über dem von der Prager Altstadt bereits zu Beginn des 14. Jabr¬ hundertes (1315) durch Verpachtung…
- s. 303: … Gebiet gebauten Weines. Das Weinungeld spielt in der Finanzverwaltung der Prager Alt- stadt wie in der vieler anderer Städte4) eine wichtige Rolle. Die…
- s. 304: … Besitz desselben zu behaupten. Die Rechnungen über die Einnahmen der Prager Altstadt aus dem Weinungeld reichen von 1311 bis 1323. Von da…
- s. 304: … Der König erteilte nun der Regelung des Ungelds durch die Prager Altstadt im voraus seine Zustimmung und sicherte der Stadt die Ungeldeinhebung…
- s. 305: … den zehnten Teil aller Einkünfte aus dem Weinungeld in der Prager Altstadt (deci¬ mam omnium pecuniarum, que de ungelto vini in Maiori…
- s. 305: … 1360/62 ist ein Petrus de Colonia Einnehmer des auf der Prager Altstadt eingehobenen Weinungeldes gegen eine jährliche Pauschalleistung von 800 Mark (à…
- s. 306: … aus Opern 61/2 Schock Gr.3) Im Jahre 13124) übernahm die Prager Altstadt, als sie für den König Geld brauchte, von Konrad von…
- s. 308: … aufgehoben worden. Im Jahre 1339, 29. Mail) er- hielt die Prager Altstadt für die Dauer von fünf Jahren dreierlei Un- geld,2) darunter…
- s. 311: … den als Schedel und Kufen be- zeichneten Quantitäten.2) Zuhanden der Prager Altstadt wurde das Salzungeld bis 1322 eingehoben; die Einnahmen aus demselben…
- s. 312: … Im Jahre 1381 5) (23. November) führte der Rat der Prager Altstadt einen besonderen, nach dem Transportmittel veranlagten Marktzoll von Salz ein.…
- s. 315: … des 15. Jahrh. nach¬ zuweisen. 14132) (21. Oktober) erhielt die Prager Altstadt für die Dauer von zehn Jahren den vierten Pfennig von…
Název:
Beiträge zur Wirtschaftsgeschichte der Stadt Prag im Mittelalter. I. Das Prager Ungeld im 14. Jahrhundert, MVGDB 44
Autor:
Pick, Franz
Rok vydání:
1906
Místo vydání:
Praha, Wien
Počet stran celkem:
46
Obsah:
- I: Titel
- 277: Articulus
Strana 277
—
Řijšo Eliid phstusi zálapězh ailiniti bi puifafije
tah ddndpilal kttal vih g
prliom.ded shup ninnanu
unt g
Ii-
277
Beiträge zur Wirtschaftsgeschichte der Stadt
Prag im Aittelalter.
IiaMl
Von
IUMr. Franz Pick.
H
S
I.
Das Prager Ungeld im 14. Jahrhundert.
1
B
vitag.
Hokremi:
v
A. Entwicklung desselben.
Zu Beginn des 14. Jahrhunderts taucht in der Prager Altstadt
unter dem Namen theloneum, ungeltum eine in städtischer Verwaltung
befindliche Abgabe von der Einfuhr und dem Umsatz einzelner Import-
waren auf, ohne daß infolge des fragmentarischen Charakters des vor
handenen Quellenmaterials1) über den Zeitpunkt und Hergang der Ein-
führung derselben etwas ganz sicheres zu ermitteln wäre. Diese als Ungeld
bezeichneten Gefälle sind keine einheitliche Abgabe, sondern eine Kombi¬
nation mehrerer Steuerarten, welche zum Teil auf ältere, bereits früher
in Verwendung gestandene Verkehrsabgaben zurückgehen. Eine Verkehrs-
abgabe, die ähnlich einem Marktzoll vom Kauf und Verkauf von den
fremden Kaufleuten eingehoben wurde, gab es in Prag lange vor dem
14. Jahrhundert. Ein Bruchstück des ältesten, in Prag in Übung gewe-
senen Zolltarifes ist in der Bestätigung der dem Herzog Bořiwoi II.
zugeschriebenen Schenkung2) des Prag-Altstädter Teinhofes (curia ho-
1) Ich weise gleich an dieser Stelle darauf hin, daß ich infolge der Unzu-
länglichkeit des vorhandenen Materiales in einigen Fragen nicht zu
endgültig gesicherten, sondern nur auf Wahrscheinlichkeitsgründe gestützten
Ergebnissen zu gelangen vermochte.
2) Eine Reihe von Quellenstellen bei Tomek, Základy starého místopisu
Pražského, I. S. 147 u. ffg. Über diese Bořiwoische Schenkung handelt
ausführlich Dr. J. Čelakovský, O začátcích ústavních dějin starého
města Pražského im Sborník věd právních a státních 1903 04,
Sonderband (Festgaben für A. Ritter v. Randa).