z 706 stránek
Titul
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Inhaltsübersicht
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Vorwort
I
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VIII
IX
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XII
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XVI
XVII
XVIII
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Zusätze und Verbesserungen
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- s. 179: … wie wir sehen werden, den Beratungen des Städtebundes auf dem Ulmer Tage vom 3 März 1434 zu Grunde gelegt wurden. Uber das…
- s. 231: … raute ze Ulme. 45 1 Das Ergebnis ist auf dem Ulmer Tage vom 3 März die Ergänzung des Entwurfs von 1430, nr.…
- s. 362: … von lit. D-F selbst machen klar, was Sigmund mit dem Ulmer Tage bezweckte: was zu Ulm verhandelt wurde, war alles Folge politischer…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Sigmund. Abt. 5. (1433-1435)
Autor:
Beckmann, Gustav
Rok vydání:
1898
Místo vydání:
Göttingen
Počet stran celkem:
706
Obsah:
- Ia: Titul
- Ie: Inhaltsübersicht
- I: Vorwort
- 1: Edice
- 599: Chronologisches Verzeichnis
- 613: Orts-Personen-Namen Register
- 645: Zusätze und Verbesserungen
Strana 179
Einleitung.
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unter 5) verzeichneten Stückes, das wieder seinerseits mit den unter 1) und 3) verzeichneten
aufs engste zusammenhängt und so auch für diese das Jahr 1434 wahrscheinlich machen
würde. Aber trotzdem glauben wir, das Jahr 1434 für die Stücke 1-5 verwerfen zu müssen,
und zwar aus folgenden drei Gründen. Erstens ist in der redaktionellen Einleitung,
5 unserer nr. 117, zunächst auf die Thätigkeit hingedeutet, die Sigmund als König ent-
faltet hat: dem würde es nur entsprechen, wenn auch zuerst die darauf bezüglichen Ak-
ten mitgeteilt würden, und in der That wird auch in den unter 1) und 5) verzeichneten
Stücken vom Römischen König gesprochen, während in den entsprechenden Stücken aus
dem Jahre 1434, unseren nrr. 121 und 122, bei der gleichen Gelegenheit der Römische
10 Kaiser erwähnt wird. Zweitens waren Vorschläge zu gemeinsamer Abwehr der Hussiten
durch Ritterschaft und Städtebund im März 1434 gegenstandslos und werden auch in
den Berichten über die Baseler und Kirchheimer Verhandlungen, unseren nrr. 116, 117 und
124, nirgends erwähnt. Endlich drittens vergleiche man mit dem von uns gegebenen Ver-
zeichnisse der 5 Stücke das Schreiben 1 Ulms an Nördlingen vom 23 März 1430, mit
15 dem Ulm die Ubersendung der (nach Tumbült jetzt verlorenen) Artikel und Gegenartikel
von dem kurz zuvor statt gehabten Tage2 zu Ulm an Nördlingen begleitet und in dem
es aufzählt: mit namen findent ir des ersten die artikel, die denne wir mit rate der
stette erbern botten gesetzet haben ---. darnach findet ir dri artikel, wie lang die
ainung weren sölte. ouch von des Hussen loufes wegen und von roberie wegen ---. und
20 letste findet ir verzaichent etlich stucke, wie die von der ritterschaft inrede habent in
etliche stucke der artikel, die wir gesetzt haben. Wir glauben in dieser Aufzählung
mit Sicherheit unsere unter 1), 2) und 3) beschriebenen Stücke wiederzufinden, mit der
einzigen Ausnahme der in dem Briefe Ulms erwähnten Artikel bezüglich der Zeitdauer
der geplanten Einigung (vgl. jedoch auch dazu die Uberschrift des unter 4) verzeichneten
25 Stückes), und wenn wir demnach die Stücke 1-3 dem Jahre 1430 zuschreiben dürfen,
so ergiebt sich dasselbe naturgemäß auch für die Stücke 4 und 5. Daran kann uns auch
die Jahresangabe 1434 am Schluß von Stück 5 nicht irre machen; vielmehr möchten wir
diese einem Versehen des Redaktors zuschreiben, das um so erklärlicher ist, als die Re-
daktion des Aktenkomplexes doch sicherlich in das Jahr 1434 fällt. Von einem Ulmer
30 Tage am 17 März 1434 ist sonst nichts bekannt geworden; setzen wir dagegen statt 1434
das Jahr 1430 ein, so bekommen wir den 5 April 1430, und für den 6 April 1430
hatte allerdings Ulm in dem schon erwähnten Schreiben an Nördlingen zum Besuch eines
Bundestages in Ulm aufgefordert, auf dem die in dem Brief erwähnten Artikel beraten
werden sollten.
Wir haben also in den Stücken 1�5 die von Tumbült als verloren betrachteten
Akten der Verhandlungen aus dem März 1430. Wegen dieses Zusammenhangs aber
sind sie von der Aufnahme in die „Reichstagsakten" der Jahre 1433 ff. natürlich aus-
geschlossen, mit einer Ausnahme jedoeh: das Stück 1, die städtischen Artikel mit den
Modifikationsvorschlägen, haben wir als nrr. 118 und 118a unserer Sammlung ein-
40 gereiht, da sie, wie wir sehen werden, den Beratungen des Städtebundes auf dem Ulmer
Tage vom 3 März 1434 zu Grunde gelegt wurden. Uber das Verwandtschaftsverhältnis
der von uns mitgeteilten Stücke und ihre Abhängigkeit von früheren Akten haben wir in
den Anmerkungen unterrichtet.
Der Gang der Verhandlungen in Basel und Kirchheim ist aus unseren Akten
45 ohne große Mühe zu erschließten. Zwar haben wir für die Baseler Verhandlungen zwei
nicht durchaus übereinstimmende Berichte, unsere nrr. 116 und 117. Nach ersterem wären
der Graf von Württemberg mit seinen Räten, die St. Georgenschilds-Ritterschaft und die
Schwäbischen Städteboten auf Veranlassung des Kaisers zu Besprechungen zusammen-
35
1 Bei Tumbült a. a. O. p. 107-108.
2 Dessen Datum ist von Tumbült nicht mitgeteilt.
23 *