z 706 stránek
Titul
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Inhaltsübersicht
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Vorwort
I
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XVI
XVII
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Zusätze und Verbesserungen
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Název:
Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Sigmund. Abt. 5. (1433-1435)
Autor:
Beckmann, Gustav
Rok vydání:
1898
Místo vydání:
Göttingen
Počet stran celkem:
706
Obsah:
- Ia: Titul
- Ie: Inhaltsübersicht
- I: Vorwort
- 1: Edice
- 599: Chronologisches Verzeichnis
- 613: Orts-Personen-Namen Register
- 645: Zusätze und Verbesserungen
Strana 264
264
Reichstag zu Basel vom November 1433 bis Mai 1434.
11434]
Арr. 23
rate oder unwille enstande; seine Ausgaben für den Bund behufs Rechnungsablage zu-
sammenstellen]. och als uns zû der nehstvergangen manung ze berûren das stuke
von erlengrung wegen der stette unser verainung, als die uf den nehstkommenden sant
Jôrgen tage ußgat, sôlicher maße, wann die landslôffe hert sware und sorglich an allen
enden waren, das nuczlich gût und notdûrftig wâre, das die stette ainander unverborgen-
lich ußließen iederman sin unverdakte mainunge, das iede statt gewissen mûge luter
der andern mainung und an wen si iren růggen gelainen muge, darumb so wôllent iuwer
bottschaft iuwer mainung in dem aigenlich empfelhen, ob uwer mainung sin wôlle die
erlengrung wider anzegän und mit wievil stetten, darumbe, ob etlich stette willen hetten
die verainung ze erlengern, es ware mit vil oder luczel stetten, und etlich des dicz- 10
mals firren wôlten, das denne den stetten, die solichs willen hetten, durch der andern
absagen in ir furnemmen nicht irrung falle. als denne des egenanten unsers herren
des kaißers gnade zû lande komen ist und nieman waiß, wenne sich haischet, das die
stette zû sinen gnaden senden werden, und ob das ze tûnde ware, das sinen gnâden
etwas erung und schenkung als in sin kaißerlich wirdikait von den stetten billich oder 15
zimlich geschehe, damit wir ainer ieden stat wißhait beladen furzenemmen, waz darinne
ze tûnde ald ze laßent si, darumb das denne nichtzit gesawmet werde und nieman dem
andern schulde geben muge, das ze luczel ald ze vil beschehe, so haben wir bedacht,
das och in alle râte ze beschriben. und umb das laßent nicht, ir empfelhent iuwer
bottschaft iuwer mainung och mit vollem gewalte. so schiken wir uch denne ab- 20
schriften drier brief 1, der ainer von dem egenanten unserm herren dem kaiser mit
ainer ingeschloßen zedel, der ander von dem durchluchtigen fursten unserm gnâdigen herren
dem marggrafen von Branndemburg und der dritte von iuwern und unsern gûten frunden
den von Augspurg kommen sind, daran ir wol vernemmen werdent, was uns stetten
daran geschriben ist als von der stat Pulsen wegen, die von der ungestûmen diete der 25
Behemischen Hußen belegert ist und gar merklich und unbarmherziklich benûtet wird.
und als wir von unser bottschaft, die zů Regenspurg uf dem tage gewesen ist 2, merken,
so ist die sache also, das die von Pulsen begerent, das in zwaitusent guldin gelihen
werden, das si ir soldner behalten môchten und besulden den winter. so wôlten si ver-
sprechen ze heben unz uf sant Jôrgen tage schierist, wann si sich mit coste mit zwge so
und anderer notdurft zůgerichtet hand, das si ir statt wol behalten mugen, und das das
so angesehen si, das die ainen tusent guldin unser herren die fursten und die andern
tusent guldin die stette darlihen sôlten, darumbe das man si behielte, das si icht von
nôt wegen ze laßen gedrüngen und verbunden wurden. als och denne zû der nehst-
vergangen manung von ainem anschlag, uf das das in der manung und uf ainen an� 35
schlag vor ziten beschehen geredt und geratschlaget 3 ward umbe das, ob die Hußen
heruß uber walde ruken und ziehen wurden lande und lute ze verhergen; als och si
sidher mit ainer wagenburg hie dißhalb walds gewesen sind und merklich von dez
almâchtigen gotz verhengnusse und gnaden verlorn 4, als ir denne in unser herren der
fursten manung 5 wol gemerket und dabi verstanden hand, das man ir mer wartent 40
ist etc., und ob si so uber walde kâmen, das denne wir stette wisten, wie wir ainander
in dem ze hilfe kâmen und waz iederman darzů tûn sôlte etc., als denne das sôliche
5
11434)
Apr. 29
nrr. 132. 133 u. 134.
Vgl. nrr. 133 u. 136.
Vgl. nrr. 130 u. 131.
4
Vgl. Einleitung zu lit. E p. 185.
5
Diese Mahnung ist nicht aufgefunden wor-
den! Oder war sie nur mündlich, durch Boten,
erfolgt? Vgl. auch die hierher gehörige undatierte
1
2
3
Ausgabenotiz: als wir den stetten verkundten der
fursten manung wider die Hussen uf die nider-
legung zům Schneberg [Oberpfalz], gaben wir zû 45
bottenlone 12 lb. 10 sh. 8 heller und 2 guldin.
(Ulm Stadt-A. Akten des Schwäb. Städtebunds
1430 -1440: Städtebundsrechnung 1433 fol. 39a
not. chart. coaeva).