z 706 stránek
Titul
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Id
Inhaltsübersicht
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Ih
Vorwort
I
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V
VI
VII
VIII
IX
X
XI
XII
XIII
XIV
XV
XVI
XVII
XVIII
XIX
XX
XXI
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XXIII
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Zusätze und Verbesserungen
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- s. 233: … 118. Vorschläge2 des Schwäbischen Städtebundes betr. eine Einung mit der St. Georgen- lad 1434 schild-Ritterschaft, im März 1430 auf einem Tage des…
- s. 237: … stehen müßsten. 4 Gemeint ist wohl: werden die (in der St. Georgen- schild-Gesellschaft organisierten) Herren insgesamt oder einzeln verklagt. Da oben fursten…
- s. 244: … 121. Vorschläge des Schwäbischen Städtebundes betr. eine Einung mit der St. Georgen- 1434 schilds-Ritterschaft, überreicht auf dem Tage zu Kirchheim. [ad 1434…
- s. 395: … zu geben, hat der Kaiser gen. Bischof, einige von der St. Georgen- schild-Ritterschaft und Städteboten zu Hzg. Ludwig und seinem Sohne geschickt;…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Sigmund. Abt. 5. (1433-1435)
Autor:
Beckmann, Gustav
Rok vydání:
1898
Místo vydání:
Göttingen
Počet stran celkem:
706
Obsah:
- Ia: Titul
- Ie: Inhaltsübersicht
- I: Vorwort
- 1: Edice
- 599: Chronologisches Verzeichnis
- 613: Orts-Personen-Namen Register
- 645: Zusätze und Verbesserungen
Strana 395
D. Beabsichtigte Reichsexekution gegen Hzg. Ludwig von Baiern nr. 200-214.
395
herren dem kaiser zû pringen wer und das minen herren das von in zügeschriben wurde,
so hett er sin wege, das min herre hinuf gen Lougingen gerne kommen und davon
tâdingen lassen wil.
[4] Och von der clôster wegen wil min gnâdiger herre ouch gerne darumb lassen
5 reden und tâdingen 1, wann er in dieselben sache och ze reden hat, und mag dieselben
sache mitsampt den andern also in gût vertädinget werden wol und gût. wer’ aber
das nit, so ist min junger herre der sache von der clôster wegen uf das hailig concilium
luterlich komen. dabi lat er es beliben.
10
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206. Ulm an Nördlingen: auf Bitten des Bischofs von Augsburg und anderer, den Hzg.
Ludwig den Alteren von Baiern-Ingolstadt wieder zu Gnaden anzunchmen und ihm
Geleit nach Ulm zu geben, hat der Kaiser gen. Bischof, einige von der St. Georgen-
schild-Ritterschaft und Städteboten zu Hzg. Ludwig und seinem Sohne geschickt;
das Resultat der Verhandlungen liegt in einer Aufzeichnung diesem Briefe bei;
der Kaiser hat dann Ulms und der mit diesem verbündeten Städte Rat in dieser
Sache verlangt; Nördlingen soll daher zu der Versammlung des Bundes Juni 17
seine Botschaft darin bevollmächtigen. 1434 Juni 15.
1434
Juni 15
Aus Nördlingen Stadt-A. Missiven 1434 orig. chart. lit. clausa c. sig. in v. impr. Unter
der Adresse gleichzeitiger Nördlinger Registraturvermerk Herzog Ludwigen antwurt,
wie er fur etc. woll komen apud cesarem in Ulme.
Unser frẃntlich willig dienst voran. ersamen und wisen lieben frwnde. als
uch wissent ist von sôlicher ungnade, so der allerdurchlúchtigist fürste unser gnadigister
herre der Rômisch kaiser etc. zů dem durchlúchtigen fúrsten unserm gnâdigen herren
herzog Ludwigen von Bayern grafen zû Mortain treit etc., also wollent wissen, das,
nach dem und der stette erbern botten von der nehstvergangen manung zerritten, der
25 hochwirdig fúrste unser gnâdiger herre der bischof von Augspurg mitsampt andern fursten
und herren, die dabi waren, bette an den vorgenanten unsern herren den kaiser leit, das
er den egenanten unsern herren herzog Ludwigen zû gnaden kommen ließe und gelaite her
gen Ulme gäbe. uns kam och ain schrifte von dem ieczgenanten unserm herren herzog
Ludwigen, daran sin gnade begert dem durchlúchtigen fúrsten unserm herren herzog
30 Ludwigen sinem sune gelait ze geben etc., das wir och an den obgenanten unsern herren
den kaiser brachten. denne das ie sovil geredt ward, das unser herre der kaiser maint,
das sinen gnaden nicht gepurte noch ze ratent wâre dem dikgenanten unserm herren
herzog Ludwigen gelait ze geben, es ware denne, das die klager vor abgeleit waren. und
das sich die ding ie so ferre gemacht haben, das angesehen worden ist, das der vor-
35 genant unser herre der bischof von Augspurg, och der ritterschaft mit sant Jörgen
schilte und och der stette erbern botten zü dem oftgenanten unserm herren herzog Lud-
wigen geritten sind mit gunste und gehaiße des egenanten unsers herren des kaisers,
dabi unser erbere bottschaft och gewesen ist. und nach allem dem, das an dem vor-
genanten unserm herren herzog Ludwigen dem alten und och an unserm herren herzog
40 Ludwigen sinen sune versücht und geworben ist, so sind die herren ritterschaft und
stettbotten mit sôlichem ênde abgeschaiden, als ir denne an ainer abschrift 2 ainer zaich-
nung, die si bracht und des obgenanten unsers herren des kaisers gnaden geantwurt
hand, hierinne verschlossen wol finden und vernemen werdent. und also hat sin kaiser-
lich gnade uf hwt an uns begert als ernstlich, als er immer mocht, das wir das unsern
45 frunden den stetten unser verainung verkunden sullen sôlicher maße, das si und wir
sinen kaiserlichen gnaden raten sullen, als wir denne sinen gnaden und dem hailigen
20
1 Vgl. Riezler a. a. O. p. 307 und 311-312.
nr. 205.
50*