z 706 stránek
Titul
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Inhaltsübersicht
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Vorwort
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Chronologisches Verzeichnis
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Zusätze und Verbesserungen
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- s. 233: … 118. Vorschläge2 des Schwäbischen Städtebundes betr. eine Einung mit der St. Georgen- lad 1434 schild-Ritterschaft, im März 1430 auf einem Tage des…
- s. 237: … stehen müßsten. 4 Gemeint ist wohl: werden die (in der St. Georgen- schild-Gesellschaft organisierten) Herren insgesamt oder einzeln verklagt. Da oben fursten…
- s. 244: … 121. Vorschläge des Schwäbischen Städtebundes betr. eine Einung mit der St. Georgen- 1434 schilds-Ritterschaft, überreicht auf dem Tage zu Kirchheim. [ad 1434…
- s. 395: … zu geben, hat der Kaiser gen. Bischof, einige von der St. Georgen- schild-Ritterschaft und Städteboten zu Hzg. Ludwig und seinem Sohne geschickt;…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Sigmund. Abt. 5. (1433-1435)
Autor:
Beckmann, Gustav
Rok vydání:
1898
Místo vydání:
Göttingen
Počet stran celkem:
706
Obsah:
- Ia: Titul
- Ie: Inhaltsübersicht
- I: Vorwort
- 1: Edice
- 599: Chronologisches Verzeichnis
- 613: Orts-Personen-Namen Register
- 645: Zusätze und Verbesserungen
Strana 233
D. Verhandl. wegen eines Schwäb. Landfriedens, fortges. zu Kirchheim unter Teck 1434 März 7 nr. 117-124. 233
5
daz wer in und iren burgern nit eben. und redten auch daz mit der ritterschaft und auch
vorm keiser. und also mainten die ritterschaft, ir dienen were also under in herkomen,
es fûgt in nit, ze lassen noch abzeslagen. und also blibe die verainung underwegen.
Und wie davon schriften oder ander fürgenomen sint worden, das steet hernach.
Doch so stet vor und zûm ersten die schrift, als die stete und auch die ritterschaft
einander schrift als einer einung ubergeben haben, ut sequitur foliis sequentibus 1.
10
118. Vorschläge2 des Schwäbischen Städtebundes betr. eine Einung mit der St. Georgen- lad
1434
schild-Ritterschaft, im März 1430 auf einem Tage des Städtebundes zu Ulm auf-
März 3]
gestellt und den Verhandlungen des Städtebundstages zu Ulm am 3 März 1434 zu
Grunde gelegt 3. [ad 1434 März 3 Ulm].
15
N aus Nördlingen Stadt-A. Kopialbuch I fol. 70b-71a cop. chart. coaeva mit der Uber-
schrift Die artickel, die der stete boten der ritterschâft mit sant Georien schielte ze
Swaben ubergeben han unvergrifflich geratslaget uf wider hinder sich bringen. —
Unsere Einteilung und Untereinteilung nach Artikeln folgt genau den Alineas von N.
D coll. ebd. Undatierte Missiven des 15. Jahrh. fol. 1a . 2a cop. chart. coaeva ohne Siegelspuren
und Verschickungsschnitte. Auf fol. 2b steht das auf p. 178 unter 2) verzeichnete Stück.
Coll. der Entwurf vom Kirchheimer Tage nr. 121.
30
[1] Primo 4 daz entweder taile des andern tails viende, wenn im das ver-
kündet und ze wissend b wûrde, in deheinem weg in € iren und ir ieglichs slossen steten
20 vestin noch gebieten nicht enhalte huse hoffe fürschiebe asse noch trenke in
dehein wise ongevarlich. [1] item das auch etweder partie deheinem schedlichen
manne, wenn das auch vorhin redlich und ungevarlich von einer partie zû der andern
verkündet wûrde, dehein geleit gebe noch der deheiner in entwederer partie slossen
oder gebieten frid oder geleit habe, denn das man allenthalben dem clager richte und
25 furderlich recht, als sich zû ieder untate gebürt, schopfe und widerfaren lasse one ge-
verde. [15] itemd füro das baid taile noch entweder besunder wider ainander
wedere durch ir selbs willen nicht sin noch nieman wider einander hilfe troste noch
züschůbe tûn sullen weder heimlich noch offenlich durch niemans willen in dehein wise
on al geverde.
[2] Denn 5 ob entweder taile mit dem andern ald ieman us entweder partie
zü schaffen ze tûn ald ze sprechen hetten oder gewunnen, das das nicht anders denn mit
fruntlichen rechten 6 usgetragen wûrde in solicher wise : [2"] hete 7 ieman zû deheiner
stat burger zû sprechen, worumb das were, das man dann allen burgern mit recht
nachfûre in die stete, da sie denn burger weren, uf baid siten, doch das da furderlichen
a) in N am Rande wohl von derselben Hand a ; vgl. nr. 118" Variante w. b) nr. 121 zů wissen getan. c) ND om.
in iren. d) in N am Rande ein Zeichen mit roter Tinte, welchem dasselbe Zeichen am Rande des auf p. 178
unter 5) verzeichneten Stückes entspricht. e) om. nr. 121.
35
1
Vgl. hierzu die Einleitung zu lit. D p. 178.
Die zum Teil wörtliche Übereinstimmung ein-
40 zelner Artikel des städtischen und des Württemb.
(nr. 120) Entwurfs erklärt sich wohl daraus, daß
sich beide Teile bei der Redaktion der Entwürfe,
so weit als möglich, an den Wortlaut der Würt-
temberg.-städtischen Einung vom 27 August 1395
45 (die dann oft erneuert worden ist) angelehnt ha-
ben. — Vgl. auch p. 240 Anm. 2.
3
Vgl. Einleitung zu lit. D p. 179-180.
4
Mit art. 1. 1a u. 1b im wesentlichen überein-
stimmend (auch im Wortlaut) der Württemb. Ent-
50 wurf nr. 120 art. 1. 1a u. 15. Formelle Abweichungen
besonders in art. 1b.— Im ritterschaftlichen Entwurf
Deutsche Reichstags-Akten XI.
nr. 122 vgl. art. 9 u. 9a (entsprechend 1u. 1a) sowie
art. 7 (entsprechend 1b). — Im Badischen Entwurf
entspricht der allgemeine art. 1 ziemlich genau obi-
gem art. 1b; auf die besonderen Fälle von art. 1 u.
1a ist im Badischen Entwurf nicht eingegangen.
5 Auch art. 2 kehrt in nr. 120 art. 2 wieder,
nur redaktionell erweitert. — Vgl. im ritterschaft-
lichen Entwurf nr. 122 inhaltlich art. 6.
6 Uber „freundliches Recht“ vgl. Weizsäckers
Darlegung RTA. Bd. 2 p. 77-78.
Vgl. im Badischen Entwurf (nr. 119) art. 3b,
im Württembergischen (nr. 120) art. 3b. 5b. 60,
im ritterschaftlichen (nr. 122) art. 3. Im wesent-
lichen überall gleich behandelt, ebenso art. 2b.
30