z 706 stránek
Titul
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Inhaltsübersicht
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Ih
Vorwort
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
IX
X
XI
XII
XIII
XIV
XV
XVI
XVII
XVIII
XIX
XX
XXI
XXII
XXIII
XXIV
XXV
XXVI
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XXXVI
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Zusätze und Verbesserungen
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- s. XLIV: … den beiden Gruppen, beim Ulmer Reichstag lit. D und beim Regensburger Tag lit. B zusammengestellt haben und was zu beiden Gruppen noch…
- s. 386: … eine Einigung erzielt: denn die Gesandtschaft, die der Bund zum Regensburger Tage abordnete, erhielt unter anderem auch den Auftrag, die Ver- leihung…
- s. 503: … 16 Artikel, die K. Sigmund am 27 September 1434 vom Regensburger Tage aus den Reichsständen mitgeteilt hat zur Beratung durch ihre Gesandten…
- s. 609: … 21 bis c. Okt. 8. Ausgaben Regensburgs aus Anlaß des Regensburger Tages, 1 nr. 956. Regensburger Anordnungen betr. Preise etc. für d.…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Sigmund. Abt. 5. (1433-1435)
Autor:
Beckmann, Gustav
Rok vydání:
1898
Místo vydání:
Göttingen
Počet stran celkem:
706
Obsah:
- Ia: Titul
- Ie: Inhaltsübersicht
- I: Vorwort
- 1: Edice
- 599: Chronologisches Verzeichnis
- 613: Orts-Personen-Namen Register
- 645: Zusätze und Verbesserungen
Strana 386
Juni 17
1494
Juni 8
[ad
1488
bis
1484
Aug.]
386 Reichstag zu Ulm Mai bis August 1434.
kennen würde ete.; ob denne die stett solichs etwas costen solte, damit si nütz in selb
und iren nachkomen schuffent, und mochtent si sich denne der mütunge damit entladen,
so würde darinne wol zwifalter nütz geschaffen, damit doch ieder stat weiBhait gar merk-
lich beladen wirdet.
Und? wie uf daz beschlossen ist, daz iede stat ungemant und bei dem aide ir
erber treffenlich ratzbotschaft ir mainung in den egeschriben stucken mit vollem gewalt
underichtet wider ze Ulme haben sullen uf dornstag nach sant Vitz tag nechst ze nacht
ze Ulme ze sin und enmornens die ding nach der stett nutzen und notturft zü be-
schliessen, daz die zů end und ufitrag komen.
datum et actum in octava sacri cor-
poris Christi anno ejusdem 1400 tricesimo quarto. 10
D. Beabsichtigte Reichsexekution gegen Hzg. Ludwig den Älteren von Baiern-
Ingolstadt nr. 200-214.
200. Aufzeichnung der Nórdlinger Registratur über IK. Sigmunds Vorgehen gegen Hzg.
Ludwig den Älteren von Baiern- Ingolstadt.
[ad 1433 November bis 1434 August ] !.
Aus Nördlingen Stadt- A. Kopialbuch I fol 144* not. chart. coaeva mit der Überschrift ı5
Nota hic aligualiter, wie die von Werde wider von herzog Ludwig von Bayern ge-
ledigt wurden.
n) auch Vorl. hat Alinea.
lich und gnüge geseezet sin, so hat sich, als ir
selb wol verstand, niht gezimpt dehain begriffe in
die eanzlie ze geben uf sólich unainikait, man wisse
denne vor, wes man begern wólle. und umb das
so haben der stette botten und wir uns verainet,
das wir sôlichs hinder sich in alle râte der stette
unser verainung schriben und verkünden süllen
sölicher maße, das iede stat ir mainung in schrifte
ane verziehen in dem herschribe. umbe das, daz
dem, das die stette fürnämen, nachgegangen werde,
e das der egenant unser herre der kaiser von hinnen
schaide. wan nu, lieben frwnde, sôlichs in grosser
gehaim ze haltent ist und mit sunderhait, diewile
das noch nicht erlangt ist, nach dem und es alle
die, die mit demselben unserm herren dem kaiser
umbgand, gerne wandten, wa si sin gewar wurden,
und suB och sólichs billich in gehaim gehalten
wird, darum so verkünden wir iüwer lieb das des
ersten begerent, das in sólicher gehaim als sich
gepiret ze halten, und wan och nottet ist ze wissen
aigenlich, welich stette des begeren und wie, so
ist och dabi mer not die sache als redlich ze seczen,
das si fürgange gewinne und nicht abgeschlagen
werde, und wan denne uf das och not ist, ób das,
des die stette begeren werden, etwas costen wurde,
als wol verstantlich ist, das daz umbsuB niht gan
muge, daz man denne wisse, welich stette sich des
eosten laussen wóllen und was darumbe, das es
erste an dem niht erwinde, so man züseite ze ge-
ben, das denne gar spottlich wer und den stetten
vast ze verwisent káme, sólten si an dem ende
erste hinder sich gan und nicht geben, das sich
gezimpt, und durch des gelts wegen abtreten. und
umbe das, daz man wisse, wer daran und was man
sich des costen lassen wélle, so wóllent niht lassen,
ir schribent uns bi disem botten aigenlich ińwer 20
mainung in dem, ob ir sólicher frihait begerent und
wie, ald ob ir der mainent underwegen ze laBen,
darumbe das die sache uf den ainen wege ze lassen
ald zu tün fürgenomen werde, und fürdrent den
botten mit der antwürt, das deflhalp och nichtzit 25
werde gesawmet, nach dem und mau ie maint, das
der vorgenant unser herre der kaiser nu dehain
wile hie beliben werde. und ander lóffe und mére
wissen wir noch niéhtzit ze schriben, denne noch
dehain sache ufiriehtung hat, wann, wamit wir üch 30
liebe oder dienste erzaigen oder bewisen móchten,
darzü wólten wir alle zite willig und berait sin, als
billich ist. geben uf sant Marien Magdalenen
tage anno domini ete. 34. (Nórdlingen Stadt- A.
Akten des Sehwübischen Stüdtobunds IIT, 8 v. J 86
1434 nr. 43 (blau) orig. chart. lit. clausa c. sig.
in v. impr.). Im September 1434 wurde die An-
gelegenheit auf mehreren Bundesversammlumgen
weiter verhandelt (vgl. wr. 242) und schließlich
eine Einigung erzielt: denn die Gesandtschaft, die
der Bund zum Regensburger Tage abordnete,
erhielt unter anderem auch den Auftrag, die Ver-
leihung des gewünschten Privilegs beim Kaiser zu
betreiben. Allerdings hatte sie kemen Erfolg. (Vgl.
m. 243),
1 Im der letzten Woche des November 1433 be-
ginnt das Einschreiten des Kaisers gegen den kurz
zuvor durch das Konzil exkommunizierten Herzog,
am 11 August 1434 nahm Sigmund ihm wieder zw
Gnaden auf. Dadwrch bestimmt sich unsere Da- 50
tierung.
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