z 706 stránek
Titul
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Inhaltsübersicht
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Vorwort
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VIII
IX
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XVI
XVII
XVIII
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Zusätze und Verbesserungen
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- s. X: … anver- traut haben, und der Verwalter unserer alten Arbeitsstätte, des Frankfurter Stadtarchivs, Dr. Jung, der auf zahlreiche Anfragen immer wieder bereitwillig Auskunft…
- s. XXVIII: … wenig mehr gekannt, als was in Janssen’s Publikation aus dem Frankfurter Stadtarchiv beigebracht war, nämlich das erste Aus- schreiben des Kaisers und…
- s. 176: … Mitteilungen haben. Die Berichte Schwarzenbergs liegen an zwei Stellen des Frankfurter Stadtarchivs. Der eine, kleinere, Theil gehört zur früheren Abteilung Concilium Basiliense,…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Sigmund. Abt. 5. (1433-1435)
Autor:
Beckmann, Gustav
Rok vydání:
1898
Místo vydání:
Göttingen
Počet stran celkem:
706
Obsah:
- Ia: Titul
- Ie: Inhaltsübersicht
- I: Vorwort
- 1: Edice
- 599: Chronologisches Verzeichnis
- 613: Orts-Personen-Namen Register
- 645: Zusätze und Verbesserungen
Strana 176
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Reichstag zu Basel vom November 1433 bis Mai 1434.
gewiß nicht später als der Kaiser, werden auch die Frankfurter Gesandten Basel ver-
lassen haben. Den Brief Johann Kaldebachs an Walther von Schwarzenberg vom
25 März (nr. 111) haben wir, wenn er auch, streng genommen, nicht in diese Gruppe
gehört, doch aufgenommen, da er die Berichte Walthers über den kaiserlichen Hof für
eine Zeit ergänzt, aus der wir sonst keine Mitteilungen haben.
Die Berichte Schwarzenbergs liegen an zwei Stellen des Frankfurter Stadtarchivs.
Der eine, kleinere, Theil gehört zur früheren Abteilung Concilium Basiliense, die jetzt
die nr. 1386b der Reichssachen-Nachträge bildet; ihn hat schon Janssen in seiner
Reichskorrespondenz Band 1 zum Abdruck gebracht. Der größere Teil ist in einem Fas-
zikel (Ugb E 45 A) enthalten, der in der Hauptsache Judenakten des 15 Jahrhunderts 10
umfaßt; der Umstand, daß in Schwarzenbergs Briefen des öfteren von der Krönungs-
steuer der Juden die Rede ist, mag diese Zusammenwerfung verursacht haben. Janssen
ist dieser Bestandteil unbekannt geblieben; wir geben ihn daher hier zum erstenmale,
natürlich zusammen mit dem schon bei Janssen Gedrucktem.
Der Nördlinger Gesandte, Hans Ainkürn, von dem unser Bericht nr. 106 15
herrührt, war am 31 Dezember 1433 mit Abgeordneten der Städte Ulm und Eßlingen —
der Gesandte Ulms war Walther Ehinger, der Eßlingens Hans Hyp — im Auftrage des
Schwäbischen Städtebundes nach Basel gegangen, um den Bund bei den Beratungen des
Reichstages zu vertreten und dem Kaiser die vom Bunde beschlossene Ehrung zu über-
reichen 1. Zu bedauern ist, daß die Berichte der Nürnberger und Augsburger 20
Gesandten nicht erhalten sind: nur sehr unzureichend läßt sich ihr Inhalt aus den
von uns in verschiedene Gruppen verteilten Briefen der beiden Städte rekonstruieren.
C. Städtische Beratungen über die kaiserlichen Propositionen nr. 113-116.
In Kaiser Sigmunds erstem Berufungsschreiben vom 25 Oktober 1433 waren die
Beratungsgegenstände des Reichstages nicht im einzelnen aufgeführt; erst das zweite Aus-25
schreiben vom 8 Dezember machte sie bekannt, und zu derselben Zeit kehrte auch die
Mehrzahl der städtischen Gesandtschaften in ihre Heimat zurück. Sie konnten da über
die Pläne des Kaisers ausführlichere Mitteilungen machen; die Gesandten Nürnbergs und
Frankfurts aber, die in Basel blieben, unterrichteten ihre Auftraggeber schriftlich (vgl.
nrr. 101 und 141). Am 6 Januar 1434 sollten die Gesandtschaften der Städte zu den 30
Beratungen des Reichstages in Basel eintreffen: in die vier Wochen vom 8 Dezember
bis 6 Januar fallen daher die Vorberatungen der Städte über die kaiserlichen Proposi-
tionen.
Nur wenig haben wir darüber beizubringen vermocht. Die Aufzeichnung über die
Beratung des Straßburger Rates, unsere nr. 113, scheint, falls wir sie richtig da- 35
tiert haben, nicht eine definitive Beschlußfassung zu enthalten (vgl. die Anm. zu nr. 113),
die Nürnberger Anweisung an Stephan Coler geht nur auf eine der drei kaiserlichen
Propositionen, die Reform der Gerichte, ein, und zwar so, daß sie nur speziell Nürn-
berger Verhältnisse berücksichtigt (s. nr. 114). Augsburg wandte sich an Ulm und
wünschte an einer eventuellen Beratung des Schwäbischen Städtebundes teilzu- 40
nehmen. Diese fand Ende Dezember statt. Die Instruktion für die Gesandtschaft des
Bundes, die dort beschlossen wurde, ging dahin: die Gesandten sollten keinem Beschlusse
ihre Zustimmung geben; was sie umgehen könnten, sollten sie umgehen, was nicht, wieder
an den Bund bringen (s. nr. 115 nebst Anm.). Ob Augsburg an dieser Beratung be-
teiligt gewesen ist, hat sich nicht feststellen lassen; jedenfalls hat das Ergebnis seine 45
Zustimmung gefunden (s. ebd.).
1
Vgl. nr. 114 Anm. und nr. 154.