z 706 stránek
Titul
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Id
Inhaltsübersicht
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Ig
Ih
Vorwort
I
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VII
VIII
IX
X
XI
XII
XIII
XIV
XV
XVI
XVII
XVIII
XIX
XX
XXI
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XXIII
XXIV
XXV
XXVI
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Chronologisches Verzeichnis
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Orts-Personen-Namen Register
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Zusätze und Verbesserungen
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646
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Sigmund. Abt. 5. (1433-1435)
Autor:
Beckmann, Gustav
Rok vydání:
1898
Místo vydání:
Göttingen
Počet stran celkem:
706
Obsah:
- Ia: Titul
- Ie: Inhaltsübersicht
- I: Vorwort
- 1: Edice
- 599: Chronologisches Verzeichnis
- 613: Orts-Personen-Namen Register
- 645: Zusätze und Verbesserungen
Strana 212
Reichstag zu Basel vom November 1433 bis Mai 1434.
212
machet, daz ir den bedit, wan die sache von Nüernberg ez gedaughin wirt, daz man
demselbin befele, ab etts mee hi zû dûn si, daz derselbe dan fürd hi bliwe, unde daz
ich auch alzdan moge heime farren. unde dûid daz beste hieinne, wand merz die lenge
nit wolle geleghin ist. daz mogit ir selbir wolle proben.
[in verso] Den eirsamen unde fürsichtigen den burgermeistern
scheffen unde rad der stad zu Franckford minen lieben hern
unde besondern gûden frûnden debet a litera.
Dez. 1
1433 100. Walther von Schwarzenberg an Frankfurt: die kaiserliche Kanzlei hat 800, dann
700 Gulden für die Privilegienbestätigung gefordert; hofft, sie für 600 Gulden er-
langen zu können; klagt über die Geldgier der Kanzlei und die Geldnot des Kaisers. 10
1433 Dezember 1 [Basel].
Aus Frankfurt Stadt-A. Ugb E 45 A nr. 64 orig. chart. lit. clausa c. sig. in v. impr.
Minen willigen dinst zuvor. eirsamen herrn unde besonder gûden frûnde. noch
dem alz ier mir geschreben haid unde befollen die confirmacien zu nemen mit der golden
bullen 1, daz laßen ich uch wissen, daz die majestad adder die golden bulle eins alz 15
feel kost alz daz ander, dan allein alz feel guldes alz man daran henket, unde ist die
confirmacie gemacht in der maße, alz ich ûch daz for geschreben han 2. alse hatte
ich understanden zu redden umbe die confirmacien, also heischen sie meir achthundert
golden und sprechen: sie wissen kein stad, die grôsser unde hierlicher priviligien haben,
dan ier habeit, und beroren darin allermeist uwer messe unde sprechen: man dorf niet 20
gedenken die keiserlich majestat adder bûlle uzzuriechten, alz weir iz eins konges
majestad. ich han darzu geantwirt und auch ien fôregelacht üwer aneligende sache,
üwer schûld unde besweirniß, die ier großlich habet deigelich. man weil mir abber diß
in der canceli adder anderswo niet gleiben, unde han fast riedde darumbe gehabit. ûf
daz leste han sie mir geantwirt ûf 7hûndert gulden. ich han geantwirt alz fare: ich 25
habbe kein macht üf ein solichs zu riedden. unde were wole ir meinunge, daz ich daz
ûch schribe, sie wollen wole beiden. ich han geantwirt alz fare : ich sie in meinunge
ûch deß niet zu schriben und getrwe aûch ûf ein solichs niet zu riedden, unde han
mir aûch fôregenomen unde bin in meinunge in acht dagen niet darumbe zu riedden,
a) so glauben wir, entsprechend dem deutschen sal der briff auf p. 207 Z. 41 und weiterhin, lesen zu sollen.
30
1
Vgl. nr. 91.
2
Am 27 November, folgenden Wortlauts: ich
laße uwer erisamen wisheit wissen, noch dem alz
dan unser gnediger herr der keiser befôlen hatte
Hewbt Marschalgk, daz er fôrt befelen solle, daz
man uch geben solle die confirmacien noch lûde
unde begreffe, alz ich die herbracht han, daz
laßen ich uch wissen, daz der Steffan Koler heime-
lichen unde großlichen understanden hatte mir
von uwert wen darin zu dragen. alz wart mir daz
zu wissen in heimelichkeit. also han ich darnach
groslich gearbeit durch den keiser selbs und durch
Hewbt Marschalgk biß so lang, daz der keiser
wold gehabt han, daz man mir die geiben solle
von uwert wen in masse, alz solich uwer abschrieft
der confirmacien von warten zu warten ußwißit,
wan ichs aûch niet anders uf wolde nemen von
uwert wen, unde han viel unde groß arbeit darin
gehabt, biß ichs darzu bracht han, ich schrib
uch niet, wie daz zugangen ist. ich werd iz uch,
ab got wiel, müntlich sagen. aûch alzbalde mir
die confirmacien besiegelt wirt, so bin ich in
meinunge anzuheben umbe al solich klerůng an-
dreffend die von Nürnberg als von uwer messe
wen, und hoffen an zwifel alles gûts in den sachen. 35
ich mirk auch, daz der Steffen Koler in grossem
wiedderwiln ist unde verdrossen der sâche halb.
ich schrib ûch diecks, ir schribet mir selden. ab
ûch all min schrieft werden, weiß ich niet. da-
mid sit got befolln. gegeben uf fritag noch sant 40
Katherinen dag anno etc. im 33. (Aus Frankfurt
Stadt-A. Ugb. E 45 A nr. 63 orig. chart. lit.
clausa c. sig. in v. impr. Unter der Adresse von
anderer Hand Dißen briff sal man geiben Herman
von Rûckunge dem schefman. wonit bi dem zolle 45
zů Mencze. der schickit ime furt.) — Die Aus-
fertigung der Bestätigungsurkunde erfolgte am
30 November 1433, vgl. Frankf. Privilegia und
Pacta p. 277 und Lünig, Reichs-Archiv Pars spec.
9, 618-619 nr. 112.
50