z 719 stránek
Titul
Ia
Ib
Vorwort
I
II
III
IV
Inhaltsübersicht
V
VI
VII
VIII
Edice
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Chronologisches Verzeichnis
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Zusätze und Verbesserungen
709
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Sigmund. Band IX. Abt. 3. (1427–1431)
Autor:
Kerler, Dietrich
Rok vydání:
1887
Místo vydání:
Gotha
Počet stran celkem:
719
Obsah:
- Ia: Titul
- I: Vorwort
- V: Inhaltsübersicht
- 1: Edice
- 649: Chronologisches Verzeichnis
- 671: Orts-Personen register
- 709: Zusätze und Verbesserungen
Strana 264
264
Kurfürstentag zu Heidelberg 16 Okt. 1428.
11129 lüte der gesellschaft im verbotten, das eingenommen gelt€ nicht herauß zu geben bis
nwch
Mrs. 1/ man erfare wi es mit den Appetzeller ein gestalt werd haben etc. 2.
47 Item der herzog von Oesterreich bitt hilfe umb lewte und gelt 3.
48] 1tem herzog Adolff von Cleve der schreibt: das das gelt von allen den seinen
geistlichen und werntlichen gesamelt und das gen Côllne geschickt sei. sunder so sei
ein gemeine gerüchte in das land kommen, das die reise verlenget sei und dem anslag
nicht nachgegangen werde". so kônd er es mit seinem land auch nicht fürder
bringen 4.
49] Item herzog Fridrich von Osterreich schreibt: wi sein inner 5 lande wol halb
in dem patriarchtum zû Agla ligen; wi er dann angeslagen hab mit andern seinen
landen die solich gelt nicht geben haben, und bitt das man im und seinem vetter herzog
Albrechten solich gelt auß seinem land und auß dem bischtum zu Salczburg wider die
keczere volgen wôlle lassen.
[50] 1tem Hanns von Codwitz der elter schreibt: das er willig und bereit sei sôlich
gelt zû geben wenn man wölle der cristenheit zu hilfe; doch das in der bischof von
Meissen quittire, das man es fürder nicht mer an in vorder 6.
[51] 1tem Hanns von Polenczk schreibt: das die von Görlicz der apt von Taberlo
und die stat Luckaw allen widerstant und hindernüsse machen, das das gelt in den
landen doselbst umb nicht gefellet. und meinet, es were gût, es were geistlich oder
werntlich, das man si darzů brecht daz das gelt gevile 7.
a) mu. cod.
Aus dem eben erwähnten Briefe ersiehl man,
daß hier gemeint ist das im Gebiel des Bischofs
also von ihm, soweil er Landesherr war, erhobene
Geld. Aach davon sei leider gar ein clein somme
zusammengebracht worden. — Die gesellschaft ist
die St. Georgen-Ritterschaft, welche in dem Zwie-
spall der Appenzeller mil dem Abl von St. Gallen
und dem Bisch. von Konstanz für die letzteren
und den Grasen von Toggenburg Partei genommen
hatte, vgl. Aschbach 3, 305 und unsere nr. 215.
2 Die von dem Klerus des Augsburger Bistums
gesteuerte Summe, von welcher in der ersten Hälfte
des Brieses die Rede ist, befand sich noch im
Herbst des Jahres 1432 zu Augsburg in den Hän-
den von vier vereidigten Männern, und war der
Gegenstand vielseitigen Interesses und mehrfacher
Nachfrage (s. nr. 215 und v. Bezold 2, 153). In
Betreff des Abtes von Ellwangen s. u. art. 62 und
nr. 210 art. 49.
3
Das Schreiben des Hrz. Albrechl V von Öster-
reich vom 17 Juni 1428 (nr. 149). Es gibl über
die Versammlungen des Jahres 1428 cinige Ans-
schlüsse, und verdiente aus diesem Grunde wört-
lichen Abdruck.
Dies ist die Inhaltsangabe des oben zu art. 29
von uns angeführien Schreibens 1428 Juli 24.
b
In dem hier angezogenen Briese des Herzogs
Friedrich IV von Österreich an die 4 Rheinischen
Kurfürsten und Kurf. Friedrich von Brandenburg
1428 Dez. 14 (Erilag n. Lucein) l. c. ur. 216 ist
wol statt inder, wie offenbar unser Epilomator
gelesen hat, richtiger nider zu lesen. Der Herzog
betonte, daß er und sein Vetter Albrecht die Bitte,
das bei ihnen erhobene Geld zum Schut2 der Öster-
reichischen Lande verwenden au dürfen, schon
früher den Kurfürsten durch eine Gesandtschaft
(rgl. unsere nr. 109 und III) vorgebracht habe.
Im Patriarchal Aquileja war nichts auszurichten,
vgl. auch art. 67.
6
Der Schreiber obigen Brieses Juli 26 (Mo. n.
Jacobi) l. c. nr. 149 nennl sich in der Unterschrift
deullich Kotbus, nicht Codwitz; ersteres ist eine
Märkische Familie, deren hier erwähales Glied
Hans der ältere um diese Zeit öfters urkundlich
vorkomml z. B. Riedel cod. dipl. Brand. 3, 259.
7
Am 6 Juni (So. n. corp. Christi) 1428 hatte
Hans von Polenzk Vogt zu Lausitz und Landrogl
zu Meißten dem Markgrafen Friedrich von Bran-
denburg gemeldet: als ist is noch gar wilde umme
das gelt hie ussin in dissin landen sündern in
miner heren von Myssin lande. darumme duchte
mich gut sin das uwer gnade welde herußschribin
in die sechs stete in das land zû Lusitz unde in
ander lande, das si sulch gelt gebin dem bischofe
da iczlich land in-gehorte, unde das uwer gnade
dem bischofe von Myssen schribe (ab is anders
uwern gnaden geraten dûnket), das her sulch gelt.
bi dem banne inmante, so hoffte ich is worde
dister er gefallin. Der Markgraf sandte nun dem
Bischof von Meißsen Briefe zur Beförderung in
die Luusitz, und erhiell darauſ Erwiderungen,
welche der von Polenzk an den Kurfürsten über-