z 719 stránek
Titul
Ia
Ib
Vorwort
I
II
III
IV
Inhaltsübersicht
V
VI
VII
VIII
Edice
1
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Chronologisches Verzeichnis
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Orts-Personen register
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Zusätze und Verbesserungen
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- s. 142: … einer ähnlichen Hussitischen Invasion haben denn wol auch auf dem Nürnberger Tage Berathungen stattgefunden wie den Feinden zu begegnen sei. Eine Aufzeichnung…
- s. 142: … nr. 144. Von der Geldsteuer ist in dem Abschied des Nürnberger Tages c. 23 April nr. 130 nicht die Rede; damals handelte…
- s. 193: … Anhänge nr. 173-184. Wie man siehl, sind die Akten des Nürnberger Tages selber von wenig Belang. Dagegen sind die Schriftstücke, welche wir…
- s. 561: … de gryeben. Die Handschrift ist die der Straßburger Gesandtschaftsberichle rom Nürnberger Tag i3I, duher duch die a und o nichi immer leicht…
- s. 657: … über 5900 Gulden Hussitenstouer ' * .10. Frankfurts Kosten zum Nürnberger Tag im Jun. und Jul., nr. 171 . 14 [Nürnberg]. Kosten…
- s. 660: … nr. 236 10 bis Jul. 13. Regensburgs Kosten zu den Nürnberger Tagen Mai und Juni, nr. 220a 12 Basel. Die Stadt an…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Sigmund. Band IX. Abt. 3. (1427–1431)
Autor:
Kerler, Dietrich
Rok vydání:
1887
Místo vydání:
Gotha
Počet stran celkem:
719
Obsah:
- Ia: Titul
- I: Vorwort
- V: Inhaltsübersicht
- 1: Edice
- 649: Chronologisches Verzeichnis
- 671: Orts-Personen register
- 709: Zusätze und Verbesserungen
Strana 193
Einleitung.
193
der reitende Krieg in etlichen Kreisen Böhmens zu führen sei Kunde, welchen die Send-
boten der Nürnberger Versammlung dem Könige vorlegten (vgl. nr. 217).
B. Kosten aus Anlass des Tages nr. 169-172.
Die Auszüge aus städtischen Rechnungsbüchern nr. 169�171 bereichern unsere
Kenntnis von der Versammlung freilich nur soweit es sich um den Besuch und um
die Beschickung des Tages handelt. Daß die in nr. 169 Aufgezählten nicht sämmtlich
nach Nürnberg kamen um den Verhandlungen beizuwohnen, ist klar; aber schwierig ja
unmöglich ist es mit voller Sicherheil von dem oder jenem auszusagen daßt er mit der
Versammlung nichts zu thun hatte. Wir nahmen daher sämmtliche Propinationen Nürn-
bergs vom 2 bis 29 Juni auf.
C. Anhänge nr. 173-184.
Wie man siehl, sind die Akten des Nürnberger Tages selber von wenig Belang.
Dagegen sind die Schriftstücke, welche wir in
a. Erster Anhang: Schwäbischer Slädtelag zu Ulm 31 Juli
nr. 173-174,
b. Zweiter Anhang: König Sigmunds Pläne und die Städte
nr. 175-182
zusammenstellen, wol geeignet durch ihren Reichthum an Inhalt die Aufmerksamkeit auf
sich zu ziehen. WVie man unten findel, ist der Inhall von Anhang 7 und 2 theilweise
derselbe, sofern hier wie dort Akten zum Abdruck kommen, welche sich auf die Stellung
der Städte zu den Plänen Sigmunds in Betreff seiner inneren und auswärtigen Politik
beziehen. Der erste Abschnitt umfaßt aber auch noch anderes, deshalb zogen wir vor
aus den inhaltlich so verwandten Schriftstücken zwei Gruppen zu bilden, welche sich
jedoch gegenseitig ergänzen. An sie schließt sich an als
c. Dritler Anhang: Kurfürstenlag zu Lahnstein 1428 Sept. 14
nr. 183-184.
Uber diese drei Anhänge sind im Zusammenhang noch einige Worte zu sagen.
Mit den oben erwähnten Mandaten nr. 186 und 187 brachte der König kein Opfer
für die große Angelegenheit des Reiches und der Christenheit. Fast scheint es als ob
er sich zur Zeil nicht mehr ernstlich mit dem Plane getragen, sein Erbkönigreich Böh-
men wider zu erobern und die Irrgläubigen in den Schoß der Kirche zurückzuführen
oder zu vernichten, und als ob or es nun einmal ganz den Deutschen überlassen wollte,
ohne ihn mit den Feinden ihres Glaubens und ihrer Nation fertig zu werden. Er
schreibl zwar, daß er vorhabe ins Reich zu kommen und mit den Fürsten und Städten
in Ulm zu lagen (nr. 175); was aber die gar trefflichen sachen sind welche dort vor-
genommen werden sollen, erfährt man nicht. Der Tag kam nicht zu stande, weil der
König nicht erschien. Auch die Romfahrt, zu welcher er schon im vorigen Jahre und
auch jetzt wider (nr. 67; 175; 176) militärische Begleitung gefordert hatte, wurde nicht
ausgeführt. Wenn er am Schluß von nr. 175 dies sein Verlangen wider bedingungs-
weise zurücknimmi, so konnten sich doch immerhin lässige Steuerzahler den Kurfürsten
gegenüber darauf berufen daß es das Reichsoberhaupt sei welches an sie Ansprüche
mache. Daß dem Neunerausschuß daran lag Sigmund zu einer öffentlichen Kundgebung
seiner Billigung der Frankfurter Reichstagsbeschlüsse durch ein Mandat wic nr. 186
zu veranlassen, und daß er auch aus diesem Grunde jene oben erwähnte Gesandtschaft
an ihn abgehen ließ, ist immerhin möglich. Mehr Erfolg hatten diese Sendboten, als
die vom König mil einer Mission an die Reichsstädte betrauten Haupt von Pappenheim
25
Doutsche Reickstags-Akten IX.