z 719 stránek
Titul
Ia
Ib
Vorwort
I
II
III
IV
Inhaltsübersicht
V
VI
VII
VIII
Edice
1
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Chronologisches Verzeichnis
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Orts-Personen register
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Zusätze und Verbesserungen
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- s. 125: … suchen wir vergeblich bei unseren Akten. Die abschriften sind in Nördlingen St.A. Missiven vom Jahre 1427 cop. chart., auf ein Blatt zusammengeschrieben.…
- s. 157: … 1421 in ihren Gebieten. 1428 Merz 25 Ulm. N aus Nördlingen St.A. Undatierte Missiven des 15. Jahrh. cop. ch. coaev., olne Sigel-…
- s. 166: … und Städtetag in Nürnberg April 1428. 1128 Mai I. Aus Nördlingen St.A. Stadtrechnung von 1428 unter der Rubrik reitgelt und botenlon uf…
- s. 309: … die Hussiten abzugebenden Erklärung. [1429 April 25 Ulm 1.] Aus Nördlingen St.A. Missiven vom Jahre 1430 cop. cl wt., Beischluß zu nr.…
- s. 330: … ad 1129 Aug. 17 Aschaffenburg 1./ Aнg. 171 A aus Nördlingen St.A. Missiven von 1429 cop. chart. coaev., mil Versendungsschnitten. Anf der…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Sigmund. Band IX. Abt. 3. (1427–1431)
Autor:
Kerler, Dietrich
Rok vydání:
1887
Místo vydání:
Gotha
Počet stran celkem:
719
Obsah:
- Ia: Titul
- I: Vorwort
- V: Inhaltsübersicht
- 1: Edice
- 649: Chronologisches Verzeichnis
- 671: Orts-Personen register
- 709: Zusätze und Verbesserungen
Strana 125
H. Erster Anh.: Fürsten- u. Städtetag zu Heidelberg 1427 Dez. bis 1428 Jan. nr. 94-107. 125
96. Ulm an Nördlingen, lädt zu einer Versammlung der verbündeten Städte auf 23 Dez. 1127
Dez. I
nach Ulm. Tagesordnung: dic zu Frankfurt beschlossene Reichskriegssteuer, dic
Erklärung der Städte welche Dez. 30 zu Heidelberg gegeben werden soll, das
Schreiben des Kardinals und der Kursüirsten in der Appenzeller Angelegenheit,
u. a. m. 1427 Dez. 14 Ulm.
Aus Müncher R.A. Nördl. Akten des Schwäb. Städtebundes vom Jahre 1427 nr. 20 blau
or. charl. lil. cl. c. sig. in rerso impr. Das Zeichen (Vokalzeichen?) über o in not-
durft not und notdurftig ist von uns nicht berücksichtigt.
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Unsern frwntlichen dienst voran. lieben frwnde. der stette erbern botten, die
10 denne zů Franckfürt uf dem tage, der denne da von des ungelouben wegen gehalten
ist, gewesen sind etc., sind nu herwider hainkommen, und seit uns unser bottschaft:
das der erwirdigest in got vatter und herre der cardinale und 8ch die höchwirdigen
und durchlúchtigen fúrsten und die kûrfúrsten etc. unser gnädig herren mitsampt andern
fúrsten herren und der stette botten, der vil dagewesen sien, vil und mängerlai wege
gesücht und fúrgenommen haben, davon nu zemale nicht notdurft ist ichtzit ze rüirren,
nächdem denne sôlichs nicht furgange gehept habe. denne zûletste si menglich besamnet
worden 1, und si da ain anschlage geoffnet, des wir úch ain abschrifte in ainem register
hiebi beschloßen 2 senden. daran ir wol vernemmen werdent, wie der" anschlage uf
gelte zugat, wer das gelte ufheben, und was man damit tûn sol. wie öch aller stotte
botten, die denne dagewesen sien, antwúrt werbung rede und handlung uf dem tage
und zû den sachen allweg ainmütiklich ergangen si, findent ir hiebi öch beschriben an
ainem andern register 3, wie der stette botten in den sachen nicht ußrichtiklich händ
antwúrten wôllen, und man darumb uf den aftermäntag vor dem nuwenjärstage zů De un
wihennêhten " zenêhste zü Haidelberg uBrichtig antwûrt geben sol. nu wan iuch von
den sachen mer ze schriben nicht notdürft ist, nachdem ir denne an den abschriften
hiebi alle gelenhait" wol finden und vernemmen werdent, und ôch merkent das der an-
schlage uf gelte und nicht uf volke ist: därumbe, lieben frwnde, so wôllent nicht lAßen
ir siczent in iuwern râten beratenlich úber die sache die zû erwegen was uns stetten in
dem beqwemlich zûgehôre ze laßen und ze tûnde si, das von uns nicht ze vil erschinne
und wir doch fünden werden als güt cristan, das uns nicht ze verwissent komme, das
unser vordern dienst icht zü ungelimpf gezogen werden. darinne uns näch unserm be-
dunken ie wißhait not ist und nôtter denne bald umb dehain sache ie, nach dem und
die sache got den herren die himelfúrstin Maryen die mûter der hailigen cristenhait alle
hailigen und den hailigen cristangeloben berüret.
und dabi so schiken wir úch denne
ôch hiemit beschloßen abschriften€ sölicher schriften, die uns von den vorgenanten
unsern herren demd cardinale und den kûrfúrsten kommen sind und gemainen stetten
35
a) Forlage add. wie. b) Vorlage udd. zů wihennêhten. c) Forl. sic. d) Torl. den.
lo
45
Plenarsitzung vom 1 Dez., über welche zu ver-
gleichen ist nr. 70 art. 35ſ.
Liegt nichl bei.
Auch diese Aufzeichnung (wol unsere ur. 10)
suchen wir vergeblich bei unseren Akten.
Die abschriften sind in Nördlingen St.A.
Missiven vom Jahre 1427 cop. chart., auf ein
Blatt zusammengeschrieben. Das Schreiben der 6
Kurfürsten Sa. v. s. Katherinen Tag d. h. Nov. 22
ist gerichtel an die Schwäbischen Bundesstädle,
und mahnt ernstlich, der St. Georgen Ritterschaft
behilflich za sein in der Unterdrückung des Muth-
willens und Frevels, welchen die Appenzeller gegen
den Bischof von Konstans und den 1bl ron
St. Gallen und deren Angehörige verüben. Eine
Ausſertigung dieses Schreibens erhielten auch
Zürich Bern und ihre Eidgenossen (gedruckt in
Klingenberger Chronik hsg. von Henne v. Sargans