z 719 stránek
Titul
Ia
Ib
Vorwort
I
II
III
IV
Inhaltsübersicht
V
VI
VII
VIII
Edice
1
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Chronologisches Verzeichnis
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Zusätze und Verbesserungen
709
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Sigmund. Band IX. Abt. 3. (1427–1431)
Autor:
Kerler, Dietrich
Rok vydání:
1887
Místo vydání:
Gotha
Počet stran celkem:
719
Obsah:
- Ia: Titul
- I: Vorwort
- V: Inhaltsübersicht
- 1: Edice
- 649: Chronologisches Verzeichnis
- 671: Orts-Personen register
- 709: Zusätze und Verbesserungen
Strana 399
B. Vorhergehende Tage nr. 297-312.
399
4430
Mrz.
werdent alle handelunge selber horen und vernemen. were aber das ir niemand zu
demselben tage wordent schicken", wie man dann davon scheiden wirdet, wil ich uch
zu stund verschriben und wissen lassen. auch saget man hieniden bi uns gar
eigentlichen, unser herre der kunig si die Tunauwe hinabe gein Wardyn gefarn. were
das also, so wer' wol versehelich das er nit alsbalde gein Nuremberg qweme 2. doch
so hant min gnediger herre herzog Ludwig und min herre von Mencze wol vor acht
tagen bodten hinweggeschicket umb ein eigentschaft zu erfaren wo unser herre der
kunig si und ob er zu dem tage gein Nuremberg komen wolle oder nit. lieber
herre. gebietent zu mir als zu dem uwern. datum sabbato ante dominicam invocavit
o anno etc. 30.
[in verso] Dem ersamen furnemigen und wisen hern
Clas Schanlad ammeister zu Straßpurg minem lieben
herren.
Johannes Winheim etc.
5
14.30
Mrz. 4
5
308. Augsburg an Konrad von Hall3, weist ihn als Gesandten der Stadl für den 130
Mrz. 6
Aschaffenburger Tag an, schickt ihm cinen Brief des Königs und einen solchen
der Herzöge von Baiern-München in Abschrift zur Mittheilung an die von Ulm.
1430 Merz 6 Augsburg.
Aus Augsbg. St. A. Briefb. 3 f. 92a nr. 381 conc. chart.
o
Rautgeben der stat zu Augspurg. unser friûntschaft allzit bevor lieber Conrat. als
du uns geschriben haust wie her Swickern von Sickingen4 von den râten 5 zů Ulm
zůgesagt sei 6 ain pottschaft von den" stetten uf den tag gen Aschaffemburg zû senden
nâmlichen ainen von Ulm und ainen von Eßlingen etc., haben wir wol vernomen. und
bevelhen dir als daruf mit der stet pottschaft auch zû dem tag ze reiten, als dir denne
das in deinem abschaiden zû gûter mausen auch empfolhen ist. und uf das senden
wir dir hierinne7 verschlossen unser underredung die wir in der sach getann haben
als du denn an dom zedel wol vernemen wirst. auch senden wir dir ain abschrift
des briefes 8 der uns durch den allerdurchlüchtigisten unsern genädigisten herren den
a) Vorl dom.
Der hier vorgeschene Fall trat ein: zu Aschaf-
senburg erschien kein Vertreter Straßburgs (cf.
nr. 310 und 311).
2
Nach einem Schreiben des Königs an Straßt-
burg d. d. Presburg Matthiastag d. h. 24 Febr.,
worin er der Stadt befahl innerhalb drei Wochen
nach Empfang des Schreibens sich vor ihm zu
Nürnberg oder wo er dann sonst in Deutschen
Landen sein werde wegen ihrer Zugriffe gegen den
Mſn. von Baden zu verantworten, stand sein
Kommen ins Reich doch in Bälde bevor (Straßb.
St.A. AA 1411-1437 f. 81 or. chart.).
Man kann beifügen „in Ulm", denn dort be-
fand sich gerade Konrad von Hall als an ihn
obige Aufforderung gerichtet wurde, wie aus dem
Briefe indirekt hervorgeht.
Sickingen war nach nr. 306 Uberbringer der
Einladung nr. 303.
5
Die Räthe zn Ulm sind nicht der Stadtrath
von Ulm, denn dieser konnte nicht von sich aus
dem kurfürstlichen Abgesandten die offizielle Zu-
sage geben daß eine Botschaft von den Städten
in Aschaffenburg erscheinen werde, sondern die
Rathsfreunde der verbündeten Städte welche nach
dem 19 Febr. in Ulm lagten (nr. 299).
6
Gemäß dem Vorschlag Ulms, vgl. nr. 306.
Ist nicht in unserer Vorlage.
8
Am Sonntag Invocavit d. h. 5 Merz 1430
schickt Ulm an Nördlingen abschriftlich zwei
Klageschreiben über die Hussitennoth, von welchen
das eine von König Sigmund das andere von den
Herzögen Ernst Wilhelm und Albrecht von Baiern-
München ausgegangen war. Während sich die
beiden Abschriften nicht vorgefunden haben, ist
das — freilich keinen weiteren Aufschluß ge-
bende — Begleitschreiben erhalten in München
R.A. Nördl. Akten des Schwäb. Städtebundes vom
Jahre 1430 ur. 53 blau or. chart., mil der gleich-
zeitigen Notiz a tergo: Als der kung schribt von
der Hussen wegen, auch herzog Ernst herzog