z 707 stránek
Titel
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- s. 18: … Nr. 54. 54. [Trierl 1304 Juli 16. Der Offizial der Trierer Kirche vidimiert a. inc. dom. milles. CCC° IIII°, ind. secunda, mensis…
- s. 36: … Heinrich VII. beglaubigt bei Papst Klemens V. den Dekan der Trierer Kirche Johann und den Predigermönch 1310 Oktober 11—November 37 Nikolaus von…
- s. 175: … Erzbischof Baldewin ernennt einen rechtsgelehrten Stifts- herrn zum Offizial der Trierer Kirche. K 3801). — Zur Einreihung vgl. Nr. 263. B(aldewinus) et…
- s. 177: … dass I. seiner Gattin Yda einen von ihm und der Trierer Kirche zu Lehen gehenden Hof mit Zustimmung von I.s Bruder L.…
- s. 202: … Treveri Archidiakons von St. Mauricius in Tholeya (Tholey) an der Trierer Kirche an den be- scheidenen Dekan des Landkapitels von Marcetum (Merzig):…
- s. 315: … 493. [1337 Juni—Dezember]. Vor dem ehrwürdigen Herrn Iohannes Kantor der Trierer Kirche, der von dem ehrenwerten Herrn Conradus de Ansenbruch Mainzer Domherrn,…
- s. 430: … Kirche zu Ostheim?. Siegler: auf Bitten Rudolfs der Offizial der Trierer Kirche und Rudolf selbst. D. et actum Treveris die XIIa mensis…
- s. 432: … des Erzbischofs Baldewin für die Erweiterung des kaiserlichen Sammelprivilegs der Trierer Kirche. K 4771). — Das Stück gewährt einen bedeutsamen Einblick in…
- s. 543: … geistlichen und weltlichen Regierung an den Erzbischof Baldewin und die Trierer Kirche sich und seinen Nachfolgern zum Unter- halt nur vorbehaltend die…
- s. 579: … überbrachter Bitte von Dekan, Domherren, Kapitel und einzelnen Personen der Trierer Kirche haben diese einst die Verleihung einer Domherrnstelle an Rodolfus dictus…
- s. 580: … Trier an die ehr- baren Herren Dekan und Kapitel der Trierer Kirche: löst sie und ihre Kirche als Subdelegat des Stephanus Kardinalpriesters…
Název:
Nova Alamanniae. Urkunden, Briefe und andere Quellen besonders zur deutschen Geschichte des 14. Jahrhunderts, vornehmlich aus den Sammlungen des Trierer Notars und Offizials, Domdekans von Mainz Rudolf Losse aus Eisenach in der Ständischen Landesbibliothek zu Kassel und im Staatsarchiv zu Darmstadt
Autor:
Stengel, Edmund Ernst
Rok vydání:
1921
Místo vydání:
Berlin
Počet stran celkem:
707
Počet stran předmluvy plus obsahu:
IV+703
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Einführung
- 1: Edition
Strana 543
1347 Juni 14
543
817.
[1347 Juni 149.
Dytherus bestätigter Erwählter des Klosters Prüm überträgt nach
—
mehrfachen Kapitelverhandlungen im Einverständnis mit Dekan und Konvent
die vielfach bedrückte und verschuldete Abtei seines Klosters (abbacia —
monasterii) mit Burgen, Befestigungen, Herrschaften, Burgleuten u. s. w.
samt der vollen geistlichen und weltlichen Regierung an den Erzbischof
Baldewin und die Trierer Kirche sich und seinen Nachfolgern zum Unter-
halt nur vorbehaltend die Giter, in deren Besitz der Erzbischof sie stets
schützen soll, zu Arwilre (Ahrweiler) mit den beiden Bacheim (Nieder-, Ober-
Bachheim), Gusten (Güsten), Rembach (Reimb. Orig.; Rimbach?) und Kesz-
lich (Kesseling), ferner in sancto Goare (St. Goar) mit Palczfelt (Pfalzfeld),
Biberheym (Byberheim Orig.; Biebernh-), Baychel (Becheln) und Nasteden
(Nastätten) sowie die nicht zu den Burgleuten gehörenden Vasallen, die je-
doch dem Erzbischof in des Abtes Namen untertan sein sollen, was er ihnen
noch in allgemeinen und besonderen Briefen (Dominicus 542 N. 2 nr. h =
Forst: Westdeutsche Zeitschr. XX 270 N. 91 nr. 4 c) befehlen will, und die
Vergebung der Lehen ausserhalb des Klosters. Die von ihm oder seinen
Vorgängern unter Konventsiegel erteilten Lehenbriefe bleiben in Kraft.
Klostergüter, die zur Deckung von Geldforderungen an Vasallen zu Lehen
assignata vel demonstrata sind, dürfen zu gleichem Preis zurickgekauft
werden, bleiben aber Lehen, bis den Inhabern die betreffende Schuld ab-
getragen ist. Verpfändeter Besitz ist ebenso zu behandeln. Abt Heinrich
und der Konvent stimmen einer binnen 5 Jahren vom apostolischen Stuhl zu-
vollziehenden Inkorporation des Klosters in das Erzbistum Trier zu, doch
unter Vorbehalt aller Rechte und Einkünfte von Konvent, officiati und Anderen.
Insbesondere darf der Besitz der officia, so des officium hospitularii, nicht
geschmälert werden. Kommt die Inkorporation zustande, so sind, damit der
Dekan seine Pflichten circa curam et observanciam regularum et discipline
tam in choro quam extra erfüllen kann, die Einkünfte des Dekanats um
50 (40 Orig.) Malter tritici aus der villa Bachheim und ihrem Zubehör
prope Coloniam (Köln) zu erhöhen, die der anderen officia und officiati um
50 aurei, qui dicuntur regales, aus den Einkünften der villa Güsten, die
Pfründen der Mönche und Personen, auch wenn die Inkorporation nicht er-
folgt, um vorläufig noch verpfändete 6 Pfund alter königlicher Groschen von
Tours von der Hälfte der Güter in Arenheim (Arnh-) und in dem zur Abtei
gehörenden foirst, deren andere Hälfte der Konvent bereits besitzt; was von
den Einkünften der genannten Giter übrig bleibe, fällt an den Erzbischof.
Die Pfründen werden auf die alte Zahl von 32 beschränkt. Der Erzbischof
soll die ganze geistliche und weltliche Gewalt des Abtes übernehmen, nament-
lich die Vasallen iuxta consuetudinem et iure — — et ad instar unius abbatis
ipsius monasterii investiren, officia et beneficia tam in dicto monasterio quam
extra conferre, corrigere ac defectus — — supplere. Doch mögen im Falle der
Inkorporation Dekan und Konvent allein ohne den Erzbischof die Pfründen
verleihen. Die Vasallen, insbesondere der Bruder des Ausstellers, Graf
Guilhelmus de Kaczenelebogen, sind nicht über das herkömmliche Mass zu
belasten. Den Dekan und den Konvent werden die Erzbischöfe schützen,
nötigenfalls in die Burgen und Festen der Abtei aufnehmen oder von ihren
dortigen Amtleuten (officiati) aufnehmen und die officiati, die sie (die Erzbischöfe)
daselbst einsetzen werden, darauf schwören lassen, vorausgesetst, dass den
Festen keine Gefährdung daraus erwächst. Wenn ein Mönch ein peculium
conquisiverit vel reliquerit, quod hoc ad usus et necessitates [dictorum con-
ventus et monasterii devolvatur. Kommt die Inkorporation sustande, so soll
der Abt die ihm reservierten Besitzungen auch nach Ablauf der 5 Jahre bis
zu seinem Tod oder seiner Versetzung, in welchem Falle sie an die in-
korporierte Abtei fallen, behalten dürfen; will er dann die Verwaltung der
Abtei wieder übernehmen, so soll der Erzbischof zuvor 7000 Florentiner
Gulden, die er dem Abt zur Begleichung von drückenden Schulden und zur
Auslösung verpfändeter Besitzungen geliehen hat, sowie die von ihm für
Bauten u. s. w. verausgabten Summen bis zum Höchstbetrag von 1000 Gulden,
der nur mit seiner und des Konventes Zustimmung überschritten werden darf,
— wobei 300 auf die Bauten entfallen müssen —, bar zurückerhalten und
daraufhin, unbeschadet der Inkorporation, ihm die Abtei zurickerstatten.