z 346 stránek
Inhaltsübersicht
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Ib
Ic
Vorwort
I
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Edice
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Chronologisches Verzeichnis
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Zusätze und Verbesserungen
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- s. 12: … in welchem die Nürnberger ebenfalls gegen die Ansprüche der Städte Mainz Worms Speier in Schutz genommen werden (Münch. RA. Nürnberg Reichsstadt 40…
- s. 45: … Summe von 60000 fl. nicht zahlen wollen, nicht schützen gegen Mainz Worms Speier, wenn die letzteren drei Städte, welche die ganze Summe…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter König Wenzel. Abt. 3. (1397-1400)
Autor:
Weizsäcker, Julius
Rok vydání:
1877
Místo vydání:
München
Počet stran celkem:
346
Obsah:
- Ia: Inhaltsübersicht
- I: Vorwort
- 1: Edice
- 307: Chronologisches Verzeichnis
- 319: Orts-Personen register
- 336: Zusätze und Verbesserungen
Strana 12
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Reichstag zu Frankfurt im December 1397 und Januar 1398.
einer solchen Urkunde, die sich einfach aus einer andern widerholen, nicht von neuem
abgedruckt sondern durch Verweisung auf die andere Urkunde erledigt werden. Die
meisten Artikel in nr. 10 und 15 sind schon formell verändert in Folge dessen, daßs
die Aussteller andere sind, oder sie haben auch materielle Abweichungen. Nur
art. 2. 3. 6. 7 sind sich ganz gleich. Diese wenigen mochten dann auch lieber wider
ganz abgedruckt werden. Ubrigens wird die Vergleichung beider Stücke dadurch
sehr erleichtert, daßs die sich entsprechenden Artikel die gleiche Numer tragen,
Zusatzartikel aber, die nur in einem der beiden Diplome stehen, neben der Zahl zu-
gleich mit kleinen Buchstaben bezeichnet wurden, wie in nr. 10 die art. 11a und 12a,
in nr. 15 die art. 4a, 4b, 5a, 5b, 11b, 11°, 12b — 12k, 13a, 13b. — Das Verhältnis 10
zu RTA. 2 nr. 71—74 und nr. 302 und 305 ist eben nur ein ganz allgemeines,
wie es zwischen den verschiedensten Gesetzen und Verträgen dieses Inhalts besteht. Im
übrigen gehen sie in der Fassung soweit auseinander, daß hier nichts abgekürzt
werden konnte.
Ein Spottlied auf einen Landfrieden findet sich im Frankfurter Stadtarchiv Reichs- 15
sachen I Acten fasc. IX nr. 543 cop. ch. coaev. Aus dieser Quelle ist es abgedruckt von
Böhmer in Haupts Zeitschrift 1, 430—433, steht auch in Pfeiffers Germania 5, 482,
in Liliencrons Volksliedern 1, 201 nr. 41, in Janssens Frankf. R.K. 1, 47 nr. 130. Es
wird gewöhnlich auf diesen Landfrieden bezogen. Aber nr. 10 hat keine Fünfer über
dem Landfrieden, und nr. 15 art. 12 hat Siebener. Dagegen passt in diesem Punkte 20
der Landfriede von 1389 RTA. 2 nr. 72. Denn art. 2 hat Neuner, 4 von den Herren,
4 von den Städten, den Obmann vom König, dieser Obmann ist hier zu den Vier der
Herren gerechnet, so haben wir Fünfe, und gegen diese Fünfe von den Herren geht das
Spottlied, es nimmt seinen Standpunkt auf städtischer Seite und verhöhnt deshalb die
Viere von den Städten nicht mit. Ubrigens scheinen auch Momente aus 1398 mit 25
hineingemischt zu sein, wie das bei populären Ergüssen zu gehn pflegt. Ubrigens haben
wir wirkliche Fünfer im Landfrieden vom 11 Merz 1383 RTA. 1 nr. 205 art. 9. 10. 12,
und auch hier ist städtischer Spott denkbar (vgl. ib. 362 lit. B).
F. Streit unter den Städten nr. 20.
Mit diesem Stücke knüpfen wir an RTA. 2, 127, 23—128, 3 und 137, 4—14 an. 30
Es ist der Streit zwischen den Rheinischen und den Schwäbischen Städten, wie die
Entschädigung von 60000 fl., welche beim Abschlußs des großsen Städtekriegs für Pfalz
ausbedungen wurden, auf die Städte zur Zahlung zu vertheilen sei, indem die schwäbischen
Städte die Hälfte, die ihnen die rheinischen zuschlugen, nicht tragen wollten. Ich habe
an der früheren Stelle noch einige Notizen dazu versprochen, allein die Sache ist schr 35
weitläufig und umständlich, sie spielt noch im Jahr 1405, ja 1410, soviel ich sehe, viel-
leicht noch länger. Dem Spruch des kön. Gerichts vom 26 Mai 1400 zu Gunsten Nürn-
bergs und seiner Partei, welchen Hegel St. Chr. 1, 166, 29 anführt, folgte noch einer
vom 29 Dec. 1400, in welchem die Nürnberger ebenfalls gegen die Ansprüche der Städte
Mainz Worms Speier in Schutz genommen werden (Münch. RA. Nürnberg Reichsstadt 40
Nachträge fasc. 39a und b. Da die rheinischen Städte die ganze Summe bezahlt hatten,
so ist es wol dabei geblieben; die schwäbischen scheinen sich nie zu einem Ersatz ver-
standen zu haben.
G. Wirzburger Streit nr. 21—22.
Diese Angelegenheit hat schon einmal auf einem Reichstage gespielt und zwar auf 45
dem Nürnberger vom Herbste 13971. Damals hatte sich der König mit Entschiedenheit
1 Siehe RTA. 2, 476 f., wo auch die nöthigste Literatur angegeben ist. Vgl. auch Liliencron hist.
Volkslieder 1, 161 ff. nr. 50.