z 562 stránek
Titel
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Inhaltsübersicht
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Vorwort
I
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III
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Nürnberg 1421
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Wessel 1421
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Nürnberg 1422
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Boppard und Frankfurt 1423
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Wien 1425
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Nürnberg 1426
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Zusätze und Verbesserungen
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Název:
Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Sigmund. Bd. VIII. Abt. 2. (1421–1426)
Autor:
Kerler, Dietrich
Rok vydání:
1883
Místo vydání:
Gotha
Počet stran celkem:
560
Obsah:
- Ia: Titel
- Ic: Inhaltsübersicht
- I: Vorwort
- 1: Nürnberg 1421
- 53: Wessel 1421
- 103: Nürnberg 1422
- 276: Boppard und Frankfurt 1423
- 333: Wien 1425
- 429: Wien 1426
- 451: Nürnberg 1426
- 507: Chronologisches Verzeichnis
- 523: Alfabetisches Register
- 551: Zusätze und Verbesserungen
Strana 42
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Reichstag zu Nürnberg im April 1421.
1421
Apr. 23
1421
Apr. 23
erfaren wenne unser herre der kunig kumme oder wor er sie. doch habent die von
Nûrenberg ir botschaft ußgesant zû herfarende wo er sie oder wenne er kumme. ouch
hant wir Beingewant uwern botten bi uns behaben, unz daz wir erfindent wie sich die
sache zwúschent unserm herren dem kunige und den fursten und aller stette botten
verhandelen werde. geben uf sant Gergen dag under herr Peter Zorn von Duntzen-
heim ritters ingesigel von unser aller wegen anno domini millesimo 421.
[in verso] Den ersamen fúrsih-
tigen und wisen dem meister und
dem rate zû Straßburg unsern gne-
digen lieben herren.
Peter Zorn von Duntzenheim ritter
Peter Blûmlin der vier meister einre
Hug Dritzehen altammanmeister zů Stroßburg.
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36. Genannte drei Straßburger Gesandte an ihre Stadt: der Streit der Stadt mit der
Ritterschaft, Verhandlung zwischen Fürsten und Städten wegen der Hussiten, Aus-
bleiben des Königs und Ungeduld der Fürsten. 1421 April 29 Nürnberg.
Aus Straßb. St.A. AA correspondance politique 1421-1430 or. ch. lit. clausa c. sig. in
verso impr. sed mutilo.
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Apr. 27
Ersamen fursihtigen wisen lieben herren. wir enbieten úch unsern gewilligen
dienst. also ir wol wissen múgent daz€ die gesellschaft die usser der statt geritten
sint ir botschaft gon Nürenberg geton habent, also ist her Rûdolf von Bûlach und her
Johans von Múlnheim von Ungeren dar kummen 1, und sint allen fursten und herren
nochgelöfen, und klagende gesin, daz in die stat von Straßburg ungûtlich und unfrúntlich 20
sib und kein glich noch recht von der statt Straßburg widerfaren noch gedihen kunde,
úber daz sú doch mit glich und mit rechte gerne benûgen wolte, es were vor fursten
herren ritter knehten oder wo daz billich were. und also hant die fúrsten in zůgeseit,
Apr. 26 sú woltent sú hôren uf samsdag zů vesperzit nehste, doch so woltent sú nút hôren es
were danne daz wir zûgegen stúndent ob wir woltent. und also wart uns entpfolhen 25
fúr die fúrsten uf stunt zů kummende, wenne die ritterschaft woltent sich von der stat
Straßburg beklagen, do mohtent wir zû reden was uns not were. do botent wir der
stette botten sovil also wir uf die zit haben mohtent, die es öch gewilleklich dotent.
also worent die fúrsten unmûssig, daz sú uns den obent nit mohtent verhôren. und
beschiedent beden parten morgens frûg also die glock bi úch 6 slecht wider uf daz
rothus zû kummende, so woltent sú sich ie darzů fügen und uns verhôren. und also
komen wir dar, und mit uns der von Basel Mentz Wurmeß Spir Franckfurt Ougesch-
burg Ulm Rotwilr Zúrich Costantz der richstett der stett im Brißgow der vorgenanten
stett aller botten. und also schicktent die fursten ir botschaft zû uns, sú werent vaste
unmůssig ernschlicher anligender sachen halp daz sú uns nit verhôren kundent, doch so 35
hettent sú die iren darzû geordent die sachen zû beden siten zû verhôrend obe daz
unser wille were, was sú denne gûtes zwúschent bede parten gereden kundent hettent
in die fúrsten alle enpfolen. do antwurten wir in mit rote der egenanten botten: was
irs willen wer’, were uns liep. und also stunt dar her Rûdolf von Bülach und her
Johans von Múlnheim und bi in Wirich von Honburg, und det her Rûdolf die rede
und klagte sich von sinen und der ritterschaft wegen groplicher wenne su doch vormals
etwiedick geton hant. und stunt zugegen herzog Ott von Peyer, grofe Hans von
Lupfen, und ander herren ritter und knehte fil die wir úch nit alle genennen kunnent.
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a) hier und im übrigen Stück ist für dz ohne weiteres gesetzt worden daz. b) om. or.
1
Vgl. den Brief vom 23 April nr. 35.
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