z 562 stránek
Titel
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Inhaltsübersicht
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Vorwort
I
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IV
Nürnberg 1421
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Wessel 1421
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Nürnberg 1422
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Boppard und Frankfurt 1423
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Zusätze und Verbesserungen
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- s. 338: … mit K. Sigmund fand bei den städtischen Gesandten auf dem Wiener Reichstag günstige Aufnahme. Einmüthig schützten sie ihren Mangel an Vollmachten zur…
- s. 338: … oder befangen zu machen. Nachdem er die Städte auf dem Wiener Reichstag wider einmal in ihrer herkömmlichen Zurückhaltung kennen gelernt, versprach er…
- s. 339: … Febr. in Ulm getagt, einestheils um den Bericht ihrer vom Wiener Reichstag zurückgekehrten Boten entgegenzunchmen, anderntheils um sich mit Rücksicht auf die…
- s. 340: … Aus den Schriftstücken unseres zweiten Anhangs erhellt, daß nach dem Wiener Reichstag 1425 unter den Städten eine rege politische Thätigkeit herschte, die…
- s. 356: … fragt sich ob alle 6 Kurfürsten oder nur die zum Wiener Reichstag reisenden 4 (ef. art. 1) in Regensburg zusammenkommen sollten. 5…
- s. 398: … man den Bericht der Vertreter des Bundes auf dem 45 Wiener Reichstag entgegengenommen hatte. 40 E. Zweiter Anhang : Zwei Städtetage zu…
- s. 403: … durch das bisher Dargelegte in die Zeit unmittelbar nach dem Wiener Reichstag von 1425 also in die ersten Monate des Jahres 1425…
- s. 447: … Kosten nr. 379-382. 15 379. Kosten Frankfurts vor und zum Wiener Reichstag im Febr. und Merz 1426. 1425 Nov. 10 1425 Nov.…
- s. 451: … bei dem Tage der uns hier beschäftigt als bei dem Wiener Reichstag (wofür wir uns entschieden haben) eingereiht werden. Hatte K. Sigmund…
- s. 452: … Städte auf die Propositionen des Königs, über welche die vom Wiener Reichstag zurückgekehrten Gesandten Frankfurts und Nürnbergs Auskunft ertheilen sollen wenn sie…
- s. 518: … 330 [Nov. 25 Wien.] Vorschlägo des K. Sigmund auf d. Wiener Reichstag d. Städten vorgelegt, nr. 331 Buda.] K. Sigmund an Großfürst…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Sigmund. Bd. VIII. Abt. 2. (1421–1426)
Autor:
Kerler, Dietrich
Rok vydání:
1883
Místo vydání:
Gotha
Počet stran celkem:
560
Obsah:
- Ia: Titel
- Ic: Inhaltsübersicht
- I: Vorwort
- 1: Nürnberg 1421
- 53: Wessel 1421
- 103: Nürnberg 1422
- 276: Boppard und Frankfurt 1423
- 333: Wien 1425
- 429: Wien 1426
- 451: Nürnberg 1426
- 507: Chronologisches Verzeichnis
- 523: Alfabetisches Register
- 551: Zusätze und Verbesserungen
Strana 398
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Reichstag zu Wien im Januar 1425.
1424
Nov. 27
unsern gnedigisten herren .. den kûnig an dieselben arbeitet ob ir sôlliche bestetigung
so
einzing 1 erwerben muget, als wir uns ganz versehen daz ir selbs auch gern tut.
ist uns denn ankomen, als unser gnedigister herre .. der kûnig unserm herren herzog
Johannsen sein schulde auf der Jûdischeit verschriben habe, daz dieselb sache an unser
gnedig herren .. die kurfürsten auch umb bestêtigung vast gearbeitt sei worden und
teglich werde. also ist unser meinung, daz ir erfart und lernt so best ir mugt in
den registern wie unserm herren herzog Johannsen sein schulde auf der Jûdischeit ver-
schriben sei, und, wurd ewch des not dunken, daz ir denn unsern gnedigisten herren ..
den kûnig in dem besten form erinnert seiner kûniglichen gnaden verschreibung der
Jûdischeit bei uns, damit uns ein brief wurd: daz die Judischeit bei uns von unsers 10
herren herzog Johannsen schulde gesûndert und erlassen wurde2. datum sub sigillo
1424
Nov. 27 Pauli Vôrchtel magistri civium feria 2 post Katherine.
[supra] Sebolden Pfintzing und Petern Volkmer unsern
lieben burgern und ratgesellen.
5
E. Zweiter Anhang: Zwei Städtetage zu Ulm 20 Merz und 15 April 1425 15
nr. 338-359.
1425 338. Die Gesandten des Weinsberger Städtebundes3 an Nördlingen, laden auf Merz 18
Fbr. 17
nach Ulm zu berathen über die Forderungen des Königs an die Städte betr. Stel-
lung von Hilfstruppen gegen die Böhmen und Anschluß an ihn, dann über die
Unterstützung der Stadt Weinsberg, u. a. m. 1425 Febr. 17 Ulm.
20
Mrz. 18
N aus Nördlingen St. A. Undatierte Missiven des 15 Jahrhunderts or. ch. lit. cl. c. sig.
in verso impr. Auf der Rückseite die gleichzeitige von anderer Hand herrührende
Kanzleinotiz Manung uf letare Winsperg und sûst gemein manung.
Erwähnt als „Msc.“ in Pfister Gesch. von Schwaben 2, 2, 363 nt. 269; ferner von Weiz-
säcker citiert in Forschungen zur Deutschen Gesch. 15, 408 nt. 2 aus N.
25
Unser frúntlich willig dienst und was wir liebs und gûtes vermugen voran. er-
[I] wan ir von úwer erbern bottschaft 4 nu wol
samen und wisen lieben frunde.
verstanden hand, daz der stette die zû úwer und unser gûten frunde der von Winsperg
handlung und sachen behaft und verbunden sind erbern botten, die si zû dem aller-
durchlúchtigisten fúrsten unserm gnädigisten herren dem Rômischen etc. kúnig gesendet 30
hetten umb sachen als úch wol wissentlich ist, herwider haimkomen sind und geschaiden
mit solichem ende aller sachen alz uwer erber bottschaft wol vernomen hat etc.; und
wan ir dabi och mugent gemerket haben, nach dem und der stette botten alle die denne
1
Die Aufgabe der Gesandten Nürnbergs in
Aschaffenburg war vermuthlich, die Kurfürsten
zu bestimmen daße sie urkundlich ihre Zustimmung
zu der Verbringung der Reichsheiligthümer nach
Nürnberg und deren Verbleib daselbst geben. Und
zwar wünschte wol die Stadt die Ausstellung eines
Willebriefs durch jeden einzelnen Kurfürsten
(sôlliche bestetigung einzing). Derartige kurfürst-
liche Briefe finden sich aber nicht vor nach v. Kern
in St.-Chron. 2, 44 nt. 3.
2
Nürnberg erhielt am 11 Jan. 1425 einen Brief,
in welchem K. Sigmund erklärt, daß trotz seiner
Verschreibung die Juden von Nürnberg durch
Pfalzgraf Johann nicht besteuert und beschwert
werden sollen (cf. Reg. Bo. 13, 51f.).
3
So nennen wir der Kürze wegen den Bund,
welchen 33 Reichsstädte, Augsburg Konstanz und 35
Ulm an der Spitze, am 27 Nor. 1420 geschlossen
hatten zum Schutz der durch Konrad von Weins-
berg bedrohten Reichsunmittelbarkeit der Stadt
Weinsberg (vgl. Pfister Gesch. von Schwaben 2, 2,
362 und Stälin 3, 428).
4
Wie aus dem Folgenden und aus der Unter-
schrift erhellt, ist vorliegendes Schreiben entstanden
auf einem Tag des Weinsberger Städtebundes, den
auch Nördlingen beschickt und auf welchem man
den Bericht der Vertreter des Bundes auf dem 45
Wiener Reichstag entgegengenommen hatte.
40