z 562 stránek
Titel
Ia
Ib
Inhaltsübersicht
Ic
Id
Ie
Vorwort
I
II
III
IV
Nürnberg 1421
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
Wessel 1421
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
91
92
93
94
95
96
97
98
99
100
101
102
Nürnberg 1422
103
104
105
106
107
108
109
110
111
112
113
114
115
116
117
118
119
120
121
122
123
124
125
126
127
128
129
130
131
132
133
134
135
136
137
138
139
140
141
142
143
144
145
146
147
148
149
150
151
152
153
154
155
156
157
158
159
160
161
162
163
164
165
166
167
168
169
170
171
172
173
174
175
176
177
178
179
180
181
182
183
184
185
186
187
188
189
190
191
192
193
194
195
196
197
198
199
200
201
202
203
204
205
206
207
208
209
210
211
212
213
214
215
216
217
218
219
220
221
222
223
224
225
226
227
228
229
230
231
232
233
234
235
236
237
238
239
240
241
242
243
244
245
246
247
248
249
250
251
252
253
254
255
256
257
258
259
260
261
262
263
264
265
266
267
268
269
270
271
272
273
274
275
Boppard und Frankfurt 1423
276
277
278
279
280
281
282
283
284
285
286
287
288
289
290
291
292
293
294
295
296
297
298
299
300
301
302
303
304
305
306
307
308
309
310
311
312
313
314
315
316
317
318
319
320
321
322
323
324
325
326
327
328
329
330
331
332
Wien 1425
333
334
335
336
337
338
339
340
341
342
343
344
345
346
347
348
349
350
351
352
353
354
355
356
357
358
359
360
361
362
363
364
365
366
367
368
369
370
371
372
373
374
375
376
377
378
379
380
381
382
383
384
385
386
387
388
389
390
391
392
393
394
395
396
397
398
399
400
401
402
403
404
405
406
407
408
409
410
411
412
413
414
415
416
417
418
419
420
421
422
423
424
425
426
427
428
Wien 1426
429
430
431
432
433
434
435
436
437
438
439
440
441
442
443
444
445
446
447
448
449
450
Nürnberg 1426
451
452
453
454
455
456
457
458
459
460
461
462
463
464
465
466
467
468
469
470
471
472
473
474
475
476
477
478
479
480
481
482
483
484
485
486
487
488
489
490
491
492
493
494
495
496
497
498
499
500
501
502
503
504
505
506
Chronologisches Verzeichnis
507
508
509
510
511
512
513
514
515
516
517
518
519
520
521
522
Alfabetisches Register
523
524
525
526
527
528
529
530
531
532
533
534
535
536
537
538
539
540
541
542
543
544
545
546
547
548
549
550
Zusätze und Verbesserungen
551
552
553
- s. 338: … mit K. Sigmund fand bei den städtischen Gesandten auf dem Wiener Reichstag günstige Aufnahme. Einmüthig schützten sie ihren Mangel an Vollmachten zur…
- s. 338: … oder befangen zu machen. Nachdem er die Städte auf dem Wiener Reichstag wider einmal in ihrer herkömmlichen Zurückhaltung kennen gelernt, versprach er…
- s. 339: … Febr. in Ulm getagt, einestheils um den Bericht ihrer vom Wiener Reichstag zurückgekehrten Boten entgegenzunchmen, anderntheils um sich mit Rücksicht auf die…
- s. 340: … Aus den Schriftstücken unseres zweiten Anhangs erhellt, daß nach dem Wiener Reichstag 1425 unter den Städten eine rege politische Thätigkeit herschte, die…
- s. 356: … fragt sich ob alle 6 Kurfürsten oder nur die zum Wiener Reichstag reisenden 4 (ef. art. 1) in Regensburg zusammenkommen sollten. 5…
- s. 398: … man den Bericht der Vertreter des Bundes auf dem 45 Wiener Reichstag entgegengenommen hatte. 40 E. Zweiter Anhang : Zwei Städtetage zu…
- s. 403: … durch das bisher Dargelegte in die Zeit unmittelbar nach dem Wiener Reichstag von 1425 also in die ersten Monate des Jahres 1425…
- s. 447: … Kosten nr. 379-382. 15 379. Kosten Frankfurts vor und zum Wiener Reichstag im Febr. und Merz 1426. 1425 Nov. 10 1425 Nov.…
- s. 451: … bei dem Tage der uns hier beschäftigt als bei dem Wiener Reichstag (wofür wir uns entschieden haben) eingereiht werden. Hatte K. Sigmund…
- s. 452: … Städte auf die Propositionen des Königs, über welche die vom Wiener Reichstag zurückgekehrten Gesandten Frankfurts und Nürnbergs Auskunft ertheilen sollen wenn sie…
- s. 518: … 330 [Nov. 25 Wien.] Vorschlägo des K. Sigmund auf d. Wiener Reichstag d. Städten vorgelegt, nr. 331 Buda.] K. Sigmund an Großfürst…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Sigmund. Bd. VIII. Abt. 2. (1421–1426)
Autor:
Kerler, Dietrich
Rok vydání:
1883
Místo vydání:
Gotha
Počet stran celkem:
560
Obsah:
- Ia: Titel
- Ic: Inhaltsübersicht
- I: Vorwort
- 1: Nürnberg 1421
- 53: Wessel 1421
- 103: Nürnberg 1422
- 276: Boppard und Frankfurt 1423
- 333: Wien 1425
- 429: Wien 1426
- 451: Nürnberg 1426
- 507: Chronologisches Verzeichnis
- 523: Alfabetisches Register
- 551: Zusätze und Verbesserungen
Strana 340
340
Reichstag zu Wien im Januar 1425.
machungen. Dagegen waren die Städte vom Oberrhein bereit, dem Könige bezüglich
des Dienstes d. h. der Theilnahme am Böhmischen Feldzug zu Willen zu sein (nr. 353
und 348).
Um nun die Verhandlungen wenigstens in der Gruppe der mit ihm befreundeten
Städte zum Abschlußs zu bringen, entwarf Basel 1) die Erklärung welche dem Mark-
grafen Bernhard (nr. 357), 2) diejenige welche dem Könige gegeben (nr. 358), und
3) den Brief der den Städteboten nachgeschrieben werden solle, welche bereits von Ulm
aus (vgl. Weizsäcker a. a. O. 410�411) an den königlichen Hof abgereist waren (nr.
356). Diese 3 Entwürfe schickte die Stadt an Straßburg Freiburg und Kolmar in den
Briefen vom 23 April (nr. 353 und 354). Wir kennen sie sowol aus dem Baseler 10
Missivenbuch 1424�1426 welches die Konzepte der aus Basel abgegangenen Briefe ent-
hält, als aus dem St. A. Straßburg. Hier sind sie nicht datiert, dort ist für den Brief
an die Städteboten und damit auch indirekt für seine Beischlüsse, die beiden anderen
Stücke, das Datum „8 Mai“ angegeben. Der Widerspruch, der darin liegt daß in dem
Baseler Kodex der Beischluß nr. 356 vom 8 Mai der Brief selber aber vom 23 April 15
datiert ist, löst sich einfach. Bei näherer Betrachtung des Stücks im Baseler Missiven-
buch zeigt sich nämlich, daß der Brief an die Boten bis zum Schluß von handen geben
in Einem Zuge geschrieben ist, daß aber die Worte üf zinstag post invencionem crucis
anno etc. 425 sowie die Unterschrift Burchart ze Rine etc. später, wenn auch von der-
selben Hand, beigesetzt sind. Später, d. h. an dem Tage an welchem der Brief eines 20
Datums bedurfte. Und dieses Bedürfnis trat ein sobald der Brief das Stadium des
Konzepts und Entwurfs verließ und ausgefertigt werden sollte. Das Datum des 8 Mai
das er nun erhielt passt ganz gut. Von Straßburg lesen wir in nr. 355, daß es auf
dem Städtetag zu Breisach am 30 April die 3 Stücke, welche ihm Basel im Brief vom
23 April (nr. 354) zugesandt hatte, zur Erörterung bringen wollte. Dies wird denn 25
wol auch geschehen, und schließlich die Stadt Basel als die Verfasserin der Entwürfe
mit der Ausfertigung betraut worden sein. Aus dem Umstand daß man dem Entwurf
im Missivenbuch nur das Datum sonst aber keine Veränderung beigefügt hat folgt, daß
er zu Breisach (am letzten April oder Anfangs Mai) unverändert angenommen worden ist.
Zu zwei verschiedenen Zeiten und für zwei verschiedene Zwecke wurden also dieselben so
3 Stücke von Baseler Kanzleibeamten aus dem Missivenbuch abgeschrieben: 1) am 23
April für die Städte, 2) am 8 Mai für die an den König abgeordneten Gesandten.
Natürlich war nur der Brief an die letzteren zu datieren, denn die beiden Erklärungen
nr. 357 und 358 waren wie am 23 April so auch am 8 Mai nur Beilagen. Wenn
man sie überhaupt datieren wollte, so hatte man sie mit dem Datum des Tages an dem 35
sie verfaßt resp. angenommen oder an dem sie abgegeben wurden zu verschen.
Die zurückhaltenden Kundgebungen, wie sie nicht nur von den Städten am Ober-
rhein sondern auch von Frankfurt (s. nr. 359) am Hofe des Königs einliefen, mögen
diesen nicht gerade günstig für die Städte gestimmt haben. Wie wenig er seinen Un-
muth verbarg, zeigt das drastische Wort, mit dem er die Gesandten Basels Straßburgs etc. 40
wegen der Bundesgenossenschaft mit dem Pfalzgrafen anfuhr (s. nt. 1 zu nr. 356).
5
F. Dritter Anhang: Kurbrandenburgische Gesandtschaft an K. Wladislaw von
Polen im Mai 1425 nr. 360-361.
Aus den Schriftstücken unseres zweiten Anhangs erhellt, daß nach dem Wiener
Reichstag 1425 unter den Städten eine rege politische Thätigkeit herschte, die sich in 45
der Veranstaltung von kleineren und größeren Versammlungen äußerte. Auch die Kur-
fürsten tagen mit einander im Frühjahr 1425. So gut wir aber über die städtischen
Zusammenkünfte unterrichtet sind, so wenig hat sich über die fürstlichen erhalten. Am