z 562 stránek
Titel
Ia
Ib
Inhaltsübersicht
Ic
Id
Ie
Vorwort
I
II
III
IV
Nürnberg 1421
1
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Wessel 1421
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Nürnberg 1422
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Boppard und Frankfurt 1423
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Wien 1425
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Nürnberg 1426
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Chronologisches Verzeichnis
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550
Zusätze und Verbesserungen
551
552
553
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Sigmund. Bd. VIII. Abt. 2. (1421–1426)
Autor:
Kerler, Dietrich
Rok vydání:
1883
Místo vydání:
Gotha
Počet stran celkem:
560
Obsah:
- Ia: Titel
- Ic: Inhaltsübersicht
- I: Vorwort
- 1: Nürnberg 1421
- 53: Wessel 1421
- 103: Nürnberg 1422
- 276: Boppard und Frankfurt 1423
- 333: Wien 1425
- 429: Wien 1426
- 451: Nürnberg 1426
- 507: Chronologisches Verzeichnis
- 523: Alfabetisches Register
- 551: Zusätze und Verbesserungen
Strana 366
366
Reichstag zu Wien im Januar 1425.
1424
Juli 16
das uns herzogen Fridrichen von Sachsen, als wir auf nechten zů Lengenfôrd 1 an dem
Mayn gelegen bi einander gewesen sein, etlich briefe von unsern houptlúten, die wir zû
Prux haben, komen, und darnach uns allen drien, als wir uf heint zû Wirczpurg bi
einander gewesen, auch etlich briefe und botschaft von unserm herrn dem konig von
Polan kommen sein. derselben brief aller wir ewch" abschrift hirinne verslossen sen-
den 2, die ewer liebe wol vernemen werdende.
sôliche sach uns vaste zû herzen gen,
wanne wir sunderlich betracht und bedacht haben was in künftigen ziten davon kommen
und entsteen môchte. und auf ewer verbessern so deúcht uns wol geratten sein als
umb die botschaft, die ir denn, nach dem und wir von ewch gescheiden sein 3, zû
unserm gnedigen herrn dem Romischen konig vertigen sûllt, nemlich in dem artikel 4 10
den cristenglauben und die keczer antreffend, das ir etwas mit der werbung verendern
und von ewch und uns gelimpflicher und trôstlicher unsern herrn den Romischen konig
anbringen liest, als ir danne denselben artikel nach unserm besten versten doch uf ewer
verbessern, den wir ewch hiemit senden, wol vernemen werdt, uf das der vorgenant
unser herre der konig mit der cron zû Beheim icht anders getôn und im selbs gelimpf
schôpfen und ewch und uns ungelimpf machen můg; wanne wir uns doch nach unserm
bedünken auf dicz mal nicht vaste daruf verkôsten5 dûrfen, danne als vil das wir uns
bewerben und die unsern ervordern sich darnach zû stellen und zû richten, wanne wir
in furder botschaft tôn, das si danne mit uns ziehen. und wollet auch ander fursten
und stette umb ewch in genehe gelegen auch ervordern b und bitten sich darzů ze stellen, 20
sunder das
ob wir all ziehen wûrden, das si danne auch berait wern mitzûziehen.
auch derselben botschaft bevolhen werde, wanne si abscheiden werden, das ir einer
heraußrit und der ander da belibe, wanne ewer liebe wol versten mügen, das sich die
sache anders machen und anlassen werden und die leng nicht verpergen môgen, so
môchte doch derselbe der da verblibe etlich lewfte und sache horen uns die zû verkûn- 25
digen, das wir uns dester bas darnach westen zû richten. geben zů Wirczpurg am
1424
Juli 16 sontag nach Margarete anno etc. 24.
5
15
Von gots gnaden Fridrich herzog zů Sachsen,
Fridrich marggraf zu Brandenburg, und Johans
bischof zu Wirczpurg.
30
a) N emch; so auch unten ófter. b) em. aus ervorden.
1
Lengfurt zwischen Lohr und Wertheim.
2
Die hier erwähnten Beischlüsse fanden sich
nicht vor. Die Briefe K. Wladislaws mögen wol
von dem abermaligen Zuge des Prinzen Korybut
nach Böhmen im Juni 1424 gehandelt haben, vgl.
Palacky Gesch. von Böhmen 3, 2, 353-354 und
v. Bezold 40.
8 Noch am 12 Juli befinden sich die Kurfürsten
von Mainz und Brandenburg sowie die Bischöfe
von Wirzburg und Speier in Mainz (s. nr. 304
und 305). Aus unserem Briefe scheint hervorzu-
gehen, daß die beiden Kurfürsten von Sachsen
und Brandenburg und Bischof Johann II ihre
Heimreise mainaufwärts gemeinsam machten.
4
Der art. 6a des Mainzer Entwurfs nr. 303
ist gemeint. Derselbe hat in der endgültigen In-
struktion nr. 309 art. 3a allerdings einige Ande-
rung erfahren, die aber nicht erheblich ist.
v. Bezold 2, 40 nt. 1 sagt, der Brief scheine sich
nicht auf den [hier vorliegenden] Entwurf zu
beziehen. Leider läßt sich dieser Vermuthung,
die uns auch schon gekommen ist, bei dem Mangel
an Material nicht nachgehen.
5 verkosten Geld ausgeben, sich Unkosten machen 40
(Lexer 3, 147). — Die beiden Kurfürsten von
Sachsen und Brandenburg und der Bischof von
Wirzburg wollen diesmal nicht die Lasten des
Krieges allein tragen wie im Winter 1422/23.
So hat schon v. Bezold l. c. 40 die Stelle ge- 45
deutet.
35