z 562 stránek
Titel
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Inhaltsübersicht
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Vorwort
I
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IV
Nürnberg 1421
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Wessel 1421
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Nürnberg 1422
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Boppard und Frankfurt 1423
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Nürnberg 1426
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Chronologisches Verzeichnis
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Alfabetisches Register
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Zusätze und Verbesserungen
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- s. 3: … Bascl schreibt (nr. 4) mit den Berichten seiner Gesandten vom Nürnberger Reichstag (nr. 34 und 36). Der Hinweis in den an die…
- s. 9: … klagen hatte, erfährt man aus einem Brief seiner Gesandten vom Nürnberger Reichstag (nr. 34). 5 Beschlossen wurde auf dem Tage zu welchem…
- s. 74: … Städte zu den Mai 20 von den Kurfürsten auf dem Nürnberger Reichstag projektierten Vereinigungen. 20 [ 1421] Mai 20 Basel. Aus Basel…
- s. 86: … den und 85 10 a) Vorl. nemen? 48 1 Der Nürnberger Reichstag vom April 1421 ist gemeint. F. Zweiter Anh.: Fürsten- u.…
- s. 112: … dem Reichstag nr. 188-234. Die Schriftstücke, welche als Anhang zum Nürnberger Reichstag veröffentlicht werden, umfassen die Zeit vom Sept. 1422 bis Apr.…
- s. 239: … Stück das Jahr 1422 und zwar die Zeit nach dem Nürnberger Reichstag nachgewie- sen. Der Zeitpunkt, vor welchen es fällt, läßst sich…
- s. 431: … Einladungen; wichtiger ist die Ankündigung, daß es sich auf dem Nürnberger Reichstag darum handeln werde, einen ordentlichen gleichen Anschlag für einen täglichen…
- s. 466: … oben art. 1a. 8 Die beiden Gesandten Frankfurts auf dem Nürnberger Reichstag waren Walther Schwarzen- 45 berg und Jakob Stralenberg, s. Frankf.…
- s. 497: … zu versenden hatte. Wahrscheinlich waren dies die Einladungen zu dem Nürnberger Reichstag im Mai (nr. 375). Warum im zweiten, nicht aber im…
- s. 507: … 31 Danzig. D.-O.-Hochmeister an Deutschmeister: soll mit etl. Gebietigern den Nürnberger Reichstag besuchen * . . p. 24 nt. 1 . .…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Sigmund. Bd. VIII. Abt. 2. (1421–1426)
Autor:
Kerler, Dietrich
Rok vydání:
1883
Místo vydání:
Gotha
Počet stran celkem:
560
Obsah:
- Ia: Titel
- Ic: Inhaltsübersicht
- I: Vorwort
- 1: Nürnberg 1421
- 53: Wessel 1421
- 103: Nürnberg 1422
- 276: Boppard und Frankfurt 1423
- 333: Wien 1425
- 429: Wien 1426
- 451: Nürnberg 1426
- 507: Chronologisches Verzeichnis
- 523: Alfabetisches Register
- 551: Zusätze und Verbesserungen
Strana 431
Einleitung.
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solchen Einladungen; wichtiger ist die Ankündigung, daß es sich auf dem Nürnberger
Reichstag darum handeln werde, einen ordentlichen gleichen Anschlag für einen täglichen
Krieg wider die Ketzer zu deren gänzlicher Unterdrückung und Vertilgung zu machen.
Damit war für jetzt der Verzicht auf die Hoffnung, mit den deutschen Streitkräften
den Feind in offener Feldschlacht zu besiegen, ausgesprochen. In den Commissioni di
Rinaldo degli Albizzi 1 erzählt dieser mit seinem Kollegen in einem Briefe vom 16 Merz
(loco citando pag. 575): lo imperadore con questi signori, e quali furono in sua presen-
cia alla nostra esposizione (e che saranno in una scritta [hier nr. 378] con questa),
doveano, insieme con gli altri elezionarii e altri signori, ragunarsi qui per prendere par-
1o tito della guerra degli Ussi; ma, per alcune particulari differenzie tra certi signori, non
l'hanno fatto; ma hanno ordinato e transferito detto raunamento, che concilio el chia-
mano, a Norimbergh, dove dicono dovere essere el primo dì di maggio: però lo impera-
dore [folgen die am Schluß unserer Einleitung angegebenen Worte].
Nach einer anderen Seite hin war der Wiener Reichstag vom Febr. bis Merz
15 1426 von höchster Bedeutung. Auf ihm vollzog sich die Aussöhnung zwischen dem
Reichsoberhaupt und dem unstreitig hervorragendsten Kurfürsten aus Sigmunds Zeit,
dem Markgrafen Friedrich von Brandenburg (nr. 376). Die Aussöhnung war natür-
lich vorbereitet, sonst wäre der Fürst nicht nach Wien gegangen. Die Annäherung mag
immerhin erleichtert worden sein durch die in Folge des Niederbayerischen Erbfolge-
20 streits zwischen dem grimmigen Gegner des Markgrafen Herzog Ludwig von Baiern-
Ingolstadt und K. Sigmund eingetretene Entfremdung (Aschbach 3, 281f.). Für die
Geschichte des Wiener Reichstags verdient die oben angeführte Urkunde (nr. 376) auch
aus dem Grunde Beachtung, weil sie die Namen anwesender Fürsten überliefert.
5
C. Präsenzliste nr. 378. — D. Städtische Kosten nr. 379-382.
Einige Besucher des Tags, die in nr. 376 nicht aufgeführt sind, stehen in der
Präsenzliste (nr. 378), welche die Florentiner Gesandten nach Hause schicken (Docu-
menti di storia Italiana 2, 576 commissioni di Rinaldo degli Albizzi). Auch aus ihr
sicht man, daß der Tag recht schwach besucht war. Es läßt sich zwar nicht sagen,
daß die Sitzung vom 15 Merz, deren Theilnehmer da aufgeführt sind, eine Reichstags-
s0 sitzung war (im Gegentheil vgl. den Florent. Bericht p. 577), man wird mit einiger
Vorsicht nur von einer feierlichen Audienz reden können, aber sicher sind möglichst
viele Reichsstände zugezogen worden um auf die fremden Gesandten einigen Eindruck
zu machen. Die in dem zur Liste gehörigen Brief pag. 573�575 aufgeführten kehren
alle in der Liste selbst wider, nur der duca di Strilich ist zweifelhaft, man darf wol
35 den Grafen von Cilly der Liste hier verstehen. Am Ende des Nachtrags zu der Liste
a. a. O. werden als in Wien am 15 Merz anwesend genannt „oratores civitatum Fran-
carum: videlicet Nurimbergensis, Frankfordensis Egrensis Augustensis et aliarum". Die
Namen der Gesandten Nürnbergs und Frankfurts sind in nr. 380 und 379 erhalten.
Die Vertreter des Schwäbischen Städtebundes sind in obiger Liste nicht aufgeführt; sie
40 waren zu der Zeit, da sie aufgezeichnet wurde, noch nicht in Wien cingetroffen (vgl.
nr. 378 mit nr. 381 art. 4 und 6). Sie werden wol zu spät gekommen sein, denn in
dem erwähnten Brief des Rinaldo degli Albizzi heißt es am 16 Merz: però (weil der
Tag nach Nürnberg verlegt ist) lo imperadore dice partire domane, e questi altri signori
partono subito, e parte ne sono partiti, pag. 575, vgl. pag. 578. Daß übrigens K. Sig-
25
45
Außer dieser Florentinischen muß auch eine Mailändische Gesandtschaft dagewesen sein, s. bei
Rinaldo degli Albizzi l. c. pag. 573f. 575. 577.