z 562 stránek
Titel
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Ib
Inhaltsübersicht
Ic
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Vorwort
I
II
III
IV
Nürnberg 1421
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Wessel 1421
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Nürnberg 1422
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Boppard und Frankfurt 1423
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Wien 1425
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Wien 1426
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Nürnberg 1426
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Chronologisches Verzeichnis
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Alfabetisches Register
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Zusätze und Verbesserungen
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552
553
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Sigmund. Bd. VIII. Abt. 2. (1421–1426)
Autor:
Kerler, Dietrich
Rok vydání:
1883
Místo vydání:
Gotha
Počet stran celkem:
560
Obsah:
- Ia: Titel
- Ic: Inhaltsübersicht
- I: Vorwort
- 1: Nürnberg 1421
- 53: Wessel 1421
- 103: Nürnberg 1422
- 276: Boppard und Frankfurt 1423
- 333: Wien 1425
- 429: Wien 1426
- 451: Nürnberg 1426
- 507: Chronologisches Verzeichnis
- 523: Alfabetisches Register
- 551: Zusätze und Verbesserungen
Strana 279
Einleitung.
279
am Schluß des Monats Juli zu Worms mit Vertretern von Worms Mainz und Speier
von des lantfriden wegin als die fürsten den steden vûrgelacht han (vgl. nr. 258
art. 1).
Von den Fragen der auswärtigen Politik war es die Lage des Deutschordens
5 welche auf dem Tag zur Sprache kam. Der 1422 Sept. 27 am Melno-See zwischen
Polen und dem Orden geschlossene und für letzteren so nachtheilige Friede wurde von
den anwesenden Fürsten aufs schärfste verurtheilt. Eingehenden Bericht erstattete dar-
über der Deutschmeister an den Hochmeister am 22 Juli (nr. 254).
C. Fürsten- und Städtetag zu Frankfurt im Aug. 1423 nr. 255-282.
Auf dem Anfangs Juli zu Frankfurt abgehaltenen Tag war beschlossen worden,
daß man sich Aug. 24 in derselben Stadt versammeln wolle zur Fortsetzung der Be-
rathungen über einen gemeinen Landfrieden (nr. 255). Bis der 24 Aug. herankam,
war den Betheiligten, Fürsten wie Städten, Zeit gegeben, alle in Frage kommenden
Punkte sorgfältiger Prüfung und Erwägung zu unterwerfen. Gesandte von Frankfurt
15 Mainz Worms und Speier tagten denn auch zu Worms, wie wir bereits oben am Schluß
unserer Einleitung zu dem Frankfurter Juli-Tag erwähnt haben. Und Fränkische
Fürsten und Städte traten auf Anregung des Bischofs Johann II von Wirzburg am
18 August in Marktbibart zusammen (nr. 256 art. 1; 257; 259). Leider wissen wir
über beide vorberathenden Tage sehr wenig. Zwar erstattete Nürnberg über die Zu-
20 sammenkunft Fränkischer Reichsstände Bericht an Weißenburg, aber dieser Bericht ist
ganz unergiebig (nr. 262).
In die Zeit vor dem auf 24 Aug. beabsichtigten Frankfurter Tag möchten wir
fünf undatierte Landfriedensentwürfe ABCDE (nr. 266-270) verlegen. Von vornherein
soll die Möglichkeit zugegeben sein, daß sich noch mehr hierhergehörige Entwürfe finden.
Nachdem wir aber fünf zusammengebracht und sie sowol unter sich als auch mit der
für alle 5 gemeinsamen älteren Urkunde (s. u.) verglichen hatten, überzeugten wir uns,
daß längeres Suchen nach solchen Stücken und widerholtes Vergleichen zu keinem non-
nenswerthen Resultat führen würde. Die Entwürfe stammen ohne Ausnahme aus
städtischen Archiven, die Mehrzahl derselben aus dem Archiv der Reichsstadt Heilbronn,
30 von wo aus sie in das St. A. Stuttgart verbracht wurden. Was sie an Abänderungen
Zusätzen u. dgl. aufweisen, kann unbedenklich als Ergebnis von Besprechungen ange-
schen werden die in städtischen Kreisen über sie stattgefunden haben, also: Amendements
Vorschläge Wünsche die bei der Hauptberathung Aug. 24 zu Frankfurt geltend gemacht
werden sollten.
Gehören diese Entwürfe, denen jegliche Datumsangabe fehlt, wirklich der Zeit vor
dem eben berührten Frankfurter Tag im Aug. 1423 an? Ohne Frage sind sie nicht
älter als 1419 und nicht jünger als 1430, ist ja doch Konrad von Mainz (1419-1434)
cinerseits und Otto von Trier (1418-1430) andererseits als Theilnehmer an dem beab-
sichtigten Landfrieden aufgeführt. Soweit nun unsere Kenntnis der Periode 1419-1430
40 reicht, wurden nur im Sommer 1423 und im Sommer 1429 von Kurfürsten Fürsten
und Städten formulierte Vorschläge zur Besserung der öffentlichen Sicherheit gemacht.
Was die 1429 zu Tage tretenden Bestrebungen betrifft, so muß freilich auf den zur
Zeit noch nicht erschienenen folgenden Band der RTA. verwiesen werden. Es genügt
hier zu sagen, daß es sich in dem genannten Jahr um ein auf ganz bestimmte Punkte
— es sind deren drei (Räuberei, Dienste, Feindschaft) — beschränktes Ubereinkommen
zwischen den Reichsständen handelte, nicht aber um provinzielle Landfriedensbünde wie
im Jahre 1423. Belehrende Aufschlüsse über die Reformversuche des Jahres 1429 bietet
besonders das in RTA. 9 zum Abdruck gelangende Schreiben Ulms an Nördlingen vom
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