z 465 stránek
Titel
Ia
Ib
Ic
Id
Inhaltsübersicht
I
II
Vorwort
III
IV
V
VI
Edition
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Chronologisches Verzeichnis
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Orts-Personen-Namen Register
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Zusätze und Verbesserungen
454
455
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Sigmund. Band VII. Abt. 1. (1410–1420)
Autor:
Kerler, Dietrich
Rok vydání:
1878
Místo vydání:
München
Počet stran celkem:
465
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Inhaltsübersicht
- III: Vorwort
- 1: Edition
- 421: Chronologisches Verzeichnis
- 429: Orts-Personen-Namen Register
- 454: Zusätze und Verbesserungen
Strana 378
378
Reichstag zu Konstanz im April und Mai 1417.
11419]
Jan. 13
hern dem maregraffen in dem besten uß den sachen zû redden. geben under min
Jacobs ingesigel. datum in octava epiphanie domini.
[in verso] Den ersamen und wisen
bûrgermeistern und rate zû Franckinfurd
unsern lieben hern detur litera.
Jacob Brůne und
Johan von Hûlczhusen.
1119
Aug. 9
257. Kurf. Friedrich I von Brandenburg als kön. Statthalter an Nürnberg, lädt ein
zum Tag in Heilbronn auf Sept. 1, über Widerherstellung des gestörten Rechts-
zustands zu berathen, insbesondere bez. der Bedrängnis Schweinfurts Windsheims
und anderer Reichsstädte sowie des Ungehorsams Herzog Ludwigs von Baiern-
Ingolstadt. 1419 Aug. 9 Rotenburg.
10
An Nürnberg: N aus Nürnb. Kreisarch. S. VII L. 41. 79 or. ch. lit. cl. c. sig. in verso impr. —
Regest in Reg. Bo. 12, 318. — Erwähnt in Riedel, Zehn Jahre etc. 407.
An Straßb. St. A. AA art. 154 or. chart. lit. cl. c. sig. in verso impr. Adresse Den ersamen weisen
unsern liben besundern burgermeistern und rate gemeinclichen der stat zu Straßburg.
Fridrich von gots gnaden marggrave zû Brandenburg und burggrave zû Nürmberg. 15
Unsern günstlichen grûs zůvor. ersamen weisen lieben besundern. als der aller-
dûrchlewchtigst fürste herr Sigmünd Rômischer und ze Ungern etc. kûnig unser gne-
digster herre sich von disen landen erheben und seine kûnickreich und lande in Ungern
und auch anderswa zû besehen ziehen wolt, und in sôlicher seiner abwesung diser
lande uns bevolhen hat sein und des heiligen reichs sach in seinem namen und an 20
seiner statt, dieweil er also hie in disen landen nicht gesein mag, zû handelen und zû
hanthaben1, und auch sein und des heiligen reichs kurfürsten sunst ander fürsten
graven freien dienslewte" ritter knechte stette und alle sein und des heiligen reichs
undertân geistlich und weltlich in disen Tewtschen landen an uns als an seinen statt-
halter mit seinen küniclichen briefen2 uns darûber gegeben geweist hat: darûmb, be- 25
sunder lieben, so habenb wir von gehorsamkeit wegen, der wir dann wol schuldig und
pflichtig sein got dem allmechtigen und auch dem obgenanten unserm gnedigen herrn,
dem heiligen reich und seinen undertân nach unserm besten vermůgen vorzesein und
fride und gemainen nûcz fürwenden und machen. nû ir und menglich in den landen
laider teglich erkennen mügent wie mancherlai beswerung geistlich und weltlich zü 30
unbillicher weise an manichen stetten leiden müßen von kriegen rauberi übergriffen
und mancherlai sachen3, und nemlich ieczûnd des heiligen reichs stette Sweinfürt"
Winßhein5 und auch etlich andere reichstet swerlich gedrüngen werdent und nicht
wissent welichs tags si ir leib oder gût in sicherheit gesein mügent und sie doch für-
a) N Strich über w wie in dem unten folgenden freunde über n. bj em. add.
35
1 Vgl. K. Sigmund an Nürnberg 1418 Okt. 2
p. 374, 6 f.
2
Vgl. die königliche Ernennung 1418 Okt. 2
nr. 251. Unter den küniclichen briefen sind
Schreiben wie das an Nürnberg Okt. 2 nr. 252 er-
lassene zu verstehen.
3 Gerade um diese Zeit stand das Fehdewesen
im Reich in üppigster Blüthe, vgl. die Darstellung
bei Aschbach 2, 394 f.
4 Schweinfurt lag mit Bischof und Hochstift
von Wirzburg schon seit langer Zeit wegen der
Schiffahrt auf dem Main und der Besetzung des
Zentgerichts zu Schweinfurt im Streit. Der Kurf.
von Brandenburg saß i. J. 1419 als königlicher
Statthalter in der Sache zu Gericht und gab
eine Entscheidung, die aber die Zerwürfnisse nicht
beendigte. S. Stein monumenta Suinfurtensia nr. 220
p. 200-201, ef. nr. 223° p. 202�205 und nr. 168
p. 157-160, ferner Sprengers Annalen von Schwein-
furt l. c. 339-340.
5 Uber die Streitigkeiten Windsheims mit den
Bischöfen von Wirzburg ist man nicht genau und 45
ausfährlich unterrichtet. Dürftige Notizen finden
sich bei Schirmer Gesch. Windsheims 83-84.
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