z 465 stránek
Titel
Ia
Ib
Ic
Id
Inhaltsübersicht
I
II
Vorwort
III
IV
V
VI
Edition
1
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Chronologisches Verzeichnis
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Orts-Personen-Namen Register
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Zusätze und Verbesserungen
454
455
- s. 120: … richs erztruchsesß und herzog in Beyern. 114II] Jun. 6 72. Nürnberg an Ulm, frägt nach dem gegenwärtigen Aufenthaltsort des Herzogs 10 Friedrich von…
- s. 379: … burgermaistern und dem ratte gemainclich der statt Nürmberg. 25 258. Nürnberg an Ulm, bevollmächtigt seinen Rathschreiber Barthlomes Neythart zu einer Unterredung über die…
- s. 383: … Apr. 29 bereit. Nürnb. Briefb. 5 f. 2a. 2 Vgl. Nürnberg an Ulm 1419 Aug. 21 nr. 258 über die Zusammenkunft in Rotenburg.…
- s. 383: … Nürnberg an Heilbronn 1419 Sept. 29 nr. 261. s Vgl. Nürnberg an Ulm 1419 Okt. 12 nr. 262. 384 Reichstag zu Konstanz im…
- s. 395: … [supra] Den von Ulme. 15 I1HI9J Nov. 29 20 268. Nürnberg an Ulm, dankt für dic Nachricht von der bevorstehenden Abreise der IHI9…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Sigmund. Band VII. Abt. 1. (1410–1420)
Autor:
Kerler, Dietrich
Rok vydání:
1878
Místo vydání:
München
Počet stran celkem:
465
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Inhaltsübersicht
- III: Vorwort
- 1: Edition
- 421: Chronologisches Verzeichnis
- 429: Orts-Personen-Namen Register
- 454: Zusätze und Verbesserungen
Strana 379
H. Dritter Anhang: Tage von 1419 unter Kurf. Friedr. I v. Brandenb. nr. 251-265.
379
1419
Ang. 9
derlich recht biettend für uns an des obgenanten unsers herrn des kûnigs stat, und
wir ir zû fürderlichen gleich und recht wol mechtig sein welten: so hat auch der
obgenant unser gnedigster herre der Rômische kûnig uns insunderheit durch sein
kûnicliche briefe durch sein selbs und auch unser rette mit ganzem ernst bevolhen
und geheissen, etliche sein und des heiligen reichs undertân geistlich und weltlich zü
hanthaben zû schûczen und sie zû behalten bi solichen rechten1, die sie in dem heiligen
concilium vor seinen kûniclichen gnaden mit urteil und recht erstanden haben gen
herzog Ludwig grave zû Mortanya, der sich in ungehorsamkeit unsers herrn des kûnigs
und des heiligen reichs noch erkennen leßt und niemand kein solich erclagt und erlangt
10 recht vollgen und dabi beleiben wil laßen. davon wir mancherlai gebott von unserm
herrn dem kûnig und auch gros ermanung clage und anrûffüng von den die des nott
anget leiden mûßen. darumb ermanen und bitten wir euch von des obgenanten unsers
gnedigen herrn des Rômischen kûnigs und unsern wegen so wir allerernstlichst und
-fleißigst můgen, das ir ewer erber freunde und machtbotten schicken wôlt gen Heylt-
15 prunen auf sant Egidien tag schierst zû nacht da ze sein, die vollmechteclich geratten
und gehelfen mügen, sünder, die sache nit wider hinder sich ze bringen, wie man die
sach für hand neme damit sôlich beswerung ubergriff rauberi und unbilliche bekriegung
nidergedruckt und in gût wesen bracht werden, volkommenlich geantwürten mügen.
daran ir unserm obgenanten gnedigenb herrn gros wolgefallen beweist, das er gnedec-
lich gen euch€ erkennen und bedenken sol. so wôllen wir das auch mit willen umb
euchd beschulden. datum Rottenburg an mitwochen vor Laurenti anno etc. 19.
5
1419
Spt. 1
20
1419
Ang. 9
[in verso] Den ersamen weisen unsern
lieben besundern burgermaistern und
dem ratte gemainclich der statt Nürmberg.
25 258. Nürnberg an Ulm, bevollmächtigt seinen Rathschreiber Barthlomes Neythart zu
einer Unterredung über die Angelegenheit, welche Kurfürst Friedrich I von Branden-
burg mit Städteboten zu Rotenburg kürzlich verhandelt und wovon er seitdem an
Nürnberg geschrieben. [1419] Aug. 21 Nürnberg.
11419]
Aug. 21
Aus Nürnbg. Kreisarch. Briefb. 5 f. 232 conc. chart.
30
Lieben frewnde. als ewr unser und etlicher anderr reichsstette unserr guten
frewnde erbern botten bei unserm gnedigen herren marggraf Fridrich von Brandemburg
nehst zu Rotemburg? gewesen sein: also hat uns derselb unser gnediger herre .. der
a) NS Morty. b) om. S. c) N emch, S euch. d) N emch, S euch.
1
S. Lang Ludwig der Bärtige 93. — Die von
35 Hz. Ludwig in ihrem Besitzstand so vielfach an-
gegriffenen Reichsunterthanen waren hauptsächlich
das Kloster Kaisersheim und die Stadt Donau-
wörth. Hinsichtlich des Klosters ist zu vergleichen
Reg. Bo. 12, 250; 277; 284; 287; 294; 296; 297;
299; 305; 310 und 311. Ungenügend ist was
Schaidler Chronik des Reichsst. Kaisersheim 101 f.
beibringt. Uber Donauwörth s. Reg. Bo. 12, 252;
272 und Aschbach 2, 478. — Im Jun. 1419 tagte
zu Nürnbergeine stattliche Anzahl deutscher Fürsten,
45 um zwischen dem Kurf. von Brandenburg und Hz.
Ludwig, dann zwischen demselben Hz. und Hz.
40
Heinrich von Baiern-Landshut zu vermitteln. Kurz
nach den Verhandlungen, die anfänglich ein gün-
stiges Ergebnis zu liefern versprachen, traten sich
die Parteien nur noch schroffer gegenüber. Vgl.
Städte-Chron. 1, 369-370 und die Beilage v. Kerns
über diesen Fürstentag ebd. 438-439.
2 Nürnberg war auf der Rotenburger Versamm-
lung vertreten durch Erhard Schürstab und Stefan
Coler (nr. 264 art. 3). Auch Augsburg war geladen,
hatte aber die Ladung zu spät erhalten, uw noch
Gesandte abordnen zu können; daher bat es Ulm
Aug. 14 (in vig. assumpc. Marie) um Nachricht
über das Ergebnis der Verhandlungen der Städte-
48*