z 465 stránek
Titel
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Ib
Ic
Id
Inhaltsübersicht
I
II
Vorwort
III
IV
V
VI
Edition
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Zusätze und Verbesserungen
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- s. 4: … genannten Jost und dessen Bruder Procop 1388 Mai 22 die Mark Brandenburg verpfändet — mit Ausnahme der von Karl IV seinem jüngsten…
- s. 4: … war — den Grafen Freien Rittern u. s. w. der Mark Brandenburg schrieb, daß es durch- 30 aus nicht seine Absicht gewesen…
- s. 6: … Begehren willfahrt, und wurde damit Sigmund als legitimer Kurfürst der Mark Brandenburg, sein Gesandter als zur Führung einer Kurstimme berechtigt anerkannt, so…
- s. 42: … zeitgenössischer Hand korrigiert aus unsers. 35 1 Was von der Mark Brandenburg aus dem Besitz K. Sigmunds von Ungarn in den der…
- s. 42: … Brand. 2,3, 155-157 nr. 1270. Dass die Kurstimme auf der Mark Brandenburg ruhte, auch nachdem die Neumark von ihr abge- getrennt war,…
- s. 42: … Neumark von ihr abge- getrennt war, also der Inhaber der Mark Branden- burg, Jost, Kurfürst war, hatte Sigmund selbst indirekt, aber unzweideutig anerkannt,…
- s. 70: … Mähren die demselben nach der Verpfändung durch K. Sigmund verfallene Mark Brandenburg sammt Kur- würde und Erzkämmereramt. Vgl. die Belehnungs- urkunde K.…
- s. 97: … Jul. 8 mit der Uebertragung 20 der Hauptmannschaft über die Mark Brandenburg (ibid. 7 nr. 1). Der Burggraf trat vielmehr deshalb in…
- s. 247: … [Burg- graf Friedrich VI von Nürnberg, oberster Haupt- mann der Mark Brandenburg?], der dux de Reno, der dux de Monte circa Renum.…
- s. 263: … Nürn- berger Landfriedens von 1383, der auch über Böhmen, die Mark Brandenburg, Sachsen, Österreich und Baiern sich erstreckte, und ebenfalls kleiner als…
- s. 348: … des Raths an Markgraf Friedrich nach dessen Belelinung mit der Mark Brandenburg 1417 Apr. 18. —Uber die oben erwälnten Nürnb. Urkk. s.…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Sigmund. Band VII. Abt. 1. (1410–1420)
Autor:
Kerler, Dietrich
Rok vydání:
1878
Místo vydání:
München
Počet stran celkem:
465
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Inhaltsübersicht
- III: Vorwort
- 1: Edition
- 421: Chronologisches Verzeichnis
- 429: Orts-Personen-Namen Register
- 454: Zusätze und Verbesserungen
Strana 97
Einleitung.
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Josts noch von der ersten Wahl Sigmunds gesprochen, während die entsprechenden Pro-
klamationen aus dem J. 1410 (nr. 32 und 51) den Zwiespalt im Kurfürsten-Kollegium
rückhaltlos offenbaren.
F. Briefwechsel zur Königswahl nr. 70-84.
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Die Stücke, welche wir unter dieser Rubrik zusammenstellen, rühren größstentheils
von Anhängern Sigmunds her und zwar meist aus den Monaten Mai-Juli; ihr Haupt-
thema ist das Kommen des Königs nach Deutschland: ob er schon aufgebrochen sei, was
ihn bisher verhindert habe oder was ihn noch zurückhalte, wann er etwa vor Frankfurt
eintreffen könne, was von seiner Partei zu seinem Empfange geschehen sei oder beab-
sichtigt werde u. s. w.; vgl. nr. 71-80 und 84. Besonders werthvoll sind die beiden Briefe
Burggraf Friedrichs VI von Nürnberg an die Stadt Nürnberg 1411 Jul. 3 und 10
(nr. 78 und 79); ihr Schreiber gehörte, wie man aus der Geschichte der ersten Wahl
weißs, zu den einflußsreichsten Persönlichkeiten in der Umgebung K. Sigmunds. Wenn
er im Frühjahr und Sommer 1411 ganz in den Hintergrund tritt, so ist dieß nicht so
zu erklären als ob er an Bedeutung verloren hätte. Die erwähnten Briefe zeigen, daßs
er dem Gang der politischen Ereignisse sehr nahe stand; von einer wichtigen Mission,
welche ihn im Auftrag K. Sigmunds nach Presburg führte, spricht sein Schreiben Aug. 3
(nr. 84), und der König belohnt Jul. 3 die treuen Dienste seines „Raths" mit einer
bedeutenden Steuerverschreibung (Mon. Zoll. 6 nr. 606) und Jul. 8 mit der Uebertragung
20 der Hauptmannschaft über die Mark Brandenburg (ibid. 7 nr. 1). Der Burggraf trat
vielmehr deshalb in der deutschen Politik jetzt nicht hervor, weil die Verhältnisse eine
Wendung nahmen, welche zu einer indirekten Verurtheilung der ersten Wahl führte,
an der er so hervorragenden Antheil genommen.
G. Frankfurts Verhandlungen mit den Fürsten betr. den Wahltag nr. 85-110.
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Hatte der Rath von Frankfurt schon unter normalen Verhältnissen keine geringe
Aufgabe bei einer Königswahl zu lösen, wenn er als höchste polizeiliche Behörde des
Ortes nach allen Seiten hin seine Pflicht erfüllen wollte, so befand er sich, wie in den
ersten Sätzen unserer Einleitung erwähnt worden, nach dem Tode Josts in einer besonders
schwierigen Lage, da einerseits der Erzbischof von Mainz eine Neuwahl vorbereitete und
andererseits das baldige Eintreffen K. Sigmunds vor und in der Stadt bevorstand. Von
den verschiedenartigen und sich durchkreuzenden Anforderungen, welche jetzt an den
Rath gestellt wurden, von seinen schweren Sorgen und ernsten Bedenken, seinen Ver-
handlungen mit beiden Parteien, seinem ängstlichen Bestreben, jede Parteinahme zu ver-
meiden, legen die unter obiger Rubrik vereinigten Nummern ein beredtes Zeugnis ab. Ihr In-
halt wurde für unsere obige Darstellung der Vorgeschichte der zweiten Wahl und dieser Wahl
selbst verwerthet, daher wir hier nicht näher auf sie einzugehen haben. Nur gegen die etwaige
Einwendung, daß die Stücke, welche von dem Kommen K. Sigmunds nach Deutschland
und seinem Planc handeln, mit seinen Anhängern ein Lager vor Frankfurt zu beziehen,
besser in derselben Gruppe, welcher das Schreiben 1411 Jan. 21 (nr. 42) angehört, Auf-
nahme gefunden hätten, wollen wir anführen, daß weder jene Stücke von der Umgebung,
in der sie bei uns erscheinen, getrennt werden können, weil sie mit dieser das Verhält-
nis Frankfurts zur Königswahl beleuchten, noch das Schreiben vom 21 Jan. aus der
Reihe der königlichen Erlasse vom 12 und 21 Jan. zu entfernen war, da sie zusammen
den Entschlußs K. Sigmunds, die Wahl anzunchmen, kundgeben.
Deutsche Reichstags-Akten VII.
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