z 465 stránek
Titel
Ia
Ib
Ic
Id
Inhaltsübersicht
I
II
Vorwort
III
IV
V
VI
Edition
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Chronologisches Verzeichnis
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Orts-Personen-Namen Register
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Zusätze und Verbesserungen
454
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Název:
Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Sigmund. Band VII. Abt. 1. (1410–1420)
Autor:
Kerler, Dietrich
Rok vydání:
1878
Místo vydání:
München
Počet stran celkem:
465
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Inhaltsübersicht
- III: Vorwort
- 1: Edition
- 421: Chronologisches Verzeichnis
- 429: Orts-Personen-Namen Register
- 454: Zusätze und Verbesserungen
Strana 330
330
Reichstag zu Konstanz im April und Mai 1417.
7
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220.
Augsburg an Ulm, will an einer Besprechung der Städteboten über eine dem
König auf seine Zuschrift in Betreff eines gemeinen Friedens zu gebende Erklärung
theilnehmen, wenn aber Ulm diese Betheiligung nicht wünsche, dem König un-
mittelbar seine Meinung kundgeben. 1417 Mai 18 Augsburg.
Aus Augsbg. St. A. Briefb. 1 f. 173° nr. 795 conc. chart.
1417
lai 18
Ersamen weisen lieben friunde. als ir uns ietzo verschriben habent wie ew
unser genâdiger herre der Rômisch kunig verschriben habe von ains gemainen frides
wegen den landen etc. und wie ir uns das auch verchúnden sullent, haben wir wol
vernomen. tun wir ewerer friuntschaft wissen: ob daz wâre das ir die stett in der frist,
als man unserm herren dem kúnig antwürt geben sol, zûsamenmanen würdent sich
mitanander ze underreden, wâr' es denn ewers willen uns auch darzů ze manen und
zû rüffen, so wôlten wir unser potschaft auch darzů tûn, wenn ir uns das verkúndent1.
wâr' es aber ewers willens nicht, so wellen wir uns selber underreden und unserm
herren dem kúnig darumb antworten. datum feria 3 ante ascensionem domini
anno ejus 17.
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[supra] Den von Ulm cum salutacione consweta.
1417 221. Zwei gen. Frankfurter Gesandte an Frankfurt, haben die Erklärung der Stadt
Mai 21
von des Zuges und Dienstes wegen dem König vorbringen lassen, berichten vom
Besuch des Tags, vom Konzil, u. a. m. 1417 Mai 21 [Konstanz].
Aus Frankf. St.A. Reichstags-Acten 1 f. 10 or. chart. lit. cl. c. sig. in verso impr.
20
Unsern willigen dinst zůvor. ersamen lieben herren und fründe. wir lassin uch
1417 wissin, das Heinricus der schriber uf gestern donrstag unsers herren offartdag nach
Nai 20
mitdage erst zû uns gein Costencz kommen ist2. und als er uns gesagit hat uwer
Unt 21 meinunge von des zoges und dinsts3 wegin etc., des sin wir hude gewest bi unserm
herren dem marggraven von Brandenburg, und han ime uwer antwort davon gesagit, 25
und sin gnade gebedin die antwort an unsers herren des kuniges gnade gnedeclich zû
brengen, das er auch meint zû tûn. des meinen wir auch also ezlichen tag zü warten,
obe uns ichtes anders davon entstee, sunderlich nach dem als wir uch nest von der
lesten anmûdunge geschriben han, und auch daz unser herre der kûnig nit sere zû
willin nimmet, das ezliche stede mit kurzem urlaube von hinnen gescheiden sin. auch so
han die von Swarczburg und von Hoenstein grosse werbünge getan und noch tûn von
der stûre und phantschaft wegin, als wir aller irer briefe abeschrift davon in der can-
cellaren gesehin han. und nach geleginheit so sin wir fro, das wir die vidimus der
privilegien davon han, und hoffin, wir sullen nu die sache davon deste baß virantworten
und ustragen. auch sin der werntlichen fursten nû gar viel von hinnen. so ist man 35
Uci 21 wartende, das der lantgrave von Hessen noch hude herkommen sûlle. auch konnen
wir uch von des concilii wegin nit wol geschriben, dann unser herre der konig vil
erbeit darinne hat von mancherlei irrunge wegin die darin fallen. doch hoffet man, ez
sulle, obe got wil, kurzlich zû ende kommen. auch meinen wir, als verre wir daz
1 Ulm erfüllte die Bitte Augsburgs, dieses aber
leistete der Einladung Ulms doch keine Folge. S.
unsere nr. 232 art. 10 und nr. 222.
2 Vgl. nr. 219.
3 Vgl. ebd. und nr. 222.