z 863 stránek
Titul
Ia
Ib
Vorwort
I
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Inhaltsübersicht
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Edice
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Chronologisches Verzeichnis
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Orts-Personen-Namen Register
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Zusätze und Verbesserungen
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- s. IV: … an die Städle ergieng. Das gefundene Material ist zusammengestellt beim Nürnberger Tage von 1402 lit. D nr. 283. 285. 286 und beim…
- s. 15: … Lage. — Uber die weiteren Beziehungen zu Aragonien vgl. beim Nürnberger Tage von 1402 nr. 292 und nr. 405 art. 6. 15…
- s. 19: … Bruchstück des Re- gisters bringen wir als nr. 283 beim Nürnberger Tage. Als K. Ruprecht aus Italien zurückkehrte, war er ganz von…
- s. 35: … geschah es dann auch, vgl. unsere Ein- 40 leitung zum Nürnberger Tage von 1402 lit. F. Am 2 Jan. 1402 hatte der…
- s. 273: … 229 und den Anmerkungen dazu. Wegen des weiteren Verlaufs vgl. Nürnberger Tag von 1402 Aug. bis Sept. lit. K. — Wir nehmen…
- s. 279: … K. Ruprechts [1402 wahrsch. n. Aug. 27], die wir beim Nürnberger Tage als nr. 294 bringen, führt zu der Annahme, daß K.…
- s. 359: … Völlig entscheidend aber dürfte sein, daß die Augsburger Baurechnung vom Nürnberger Tage mit den Worten spricht dez mauls do der kûng die…
- s. 360: … sind am 23 August, also vier Tage vor Beginn des Nürnberger Tages, ausgestellt, während doch 45 dieser Tag berufen war um über…
- s. 362: … nr. 294 art. 13) ist wenige Tage vor Beginn des Nürnberger Tages ausgestellt. K. Heinrich IV von England zahlte das Geld nicht…
- s. 386: … 283-286. 1402 283. Einnahmen der königlichen Kammer zur Zeit des Nürnberger Tages und nach- 10 Aug. 24 her. 1402 Aug. 24 bis…
- s. 423: … M. Uber die Stellung Erzbischof Johanns vgl. Einleitung zu diesem Nürnberger Tage lit. M. Damals war eine Versammlung in Nürnberg, s. Einleitung…
- s. 494: … blieb über ein halbes Jahr aus, s. Einleitung zu diesem Nürnberger Tage lit. E. * Vgl. Mainzer Tag vom Juni 1402 lit.…
- s. 579: … wie wir deshalb auch äußerlich diese Dinge vereinigt haben, beim Nürnberger Tage v. 1402 lit. K u. beim Mainzer v. 1404 lit.…
- s. 592: … in Franken und der Wetterau 1403-1407. Streitigkeiten (vgl. darüber beim Nürnberger Tage von 1402 Aug. bis Sept. lit. K); von Fortsetzung der…
- s. 654: … gehabt. — K. Ruprecht, dessen Sühneversuche (vgl. dazu Einleitung zum Nürnberger Tage von 15 1402 lit. K) alle vergeblich gewesen waren, ist…
- s. 682: … 6 und nr. 471 art. 8, sowie auch Einleitung zum Nürnberger Tage von 1402 lit. O. F. 4. Anh.: nachf. Verh. zu…
- s. 694: … gekommen war, mit dessen Brüdern ausgesöhnt hatte, vgl. Einleitung zum Nürnberger Tage von 1402 lit. K. 2 Der Eingang ähnlich wie im…
- s. 711: … zu Anfang des Jahres 1403 sich abspielten, vgl. Einleitung zum Nürnberger Tage von 1402 lit. M. Erzb. Johann von Mainz und Mf.…
- s. 712: … Ruprecht erwirbt nicht in Elsaß liegen. 2 Vgl. Einleitung zum Nürnberger Tage von 1402 lit. F, Einleitung zum Mainzer Reichstage vom Dec.…
- s. 759: … Burggrafen und den beiden Grafen von Ottingen s. Einleitung zum Nürnberger Tage von 1402 lit. M p. 371, 39. Bündnis Erzb. Johanns…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter König Ruprecht. Abt. 2. (1401-1405)
Autor:
Weizsäcker, Julius
Rok vydání:
1885
Místo vydání:
München
Počet stran celkem:
863
Obsah:
- Ia: Titul
- I: Vorwort
- V: Inhaltsübersicht
- 1: Edice
- 771: Chronologisches Verzeichnis
- 799: Orts-Personen-Namen Register
- 854: Zusätze und Verbesserungen
Strana 19
Einleitung.
19
nicht in die Kammer eingeliefert, sondern war entweder auf längere Zeit hinaus ver-
pfändet oder wurde doch einzelnen Gläubigern im einzelnen Falle angewiesen und von
diesen direkt erhoben, kam also auch in der Kammer gar nicht zur Verrechnung. Diese
Thatsache, die auch in anderer Beziehung sehr zu beachten sein dürfte, ist bei der
Benutzung unseres Einnahmeregisters stets im Auge zu behalten. Mit gleichzeitigen
städtischen Rechenbüchern, die uns ermöglichen die städtische Verwaltung fast bei Heller
und Pfennig zu kontrolieren, hält dasselbe keinen Vergleich aus, aber unsere Kenntnis
der finanziellen Verhältnisse erfährt trotzdem daraus eine wesentliche Bereicherung.
Es ist unsere Absicht, das ganze uns erhaltene vom Juli 1401 bis zum August 1407
reichende Register am Schluß des 6 Bandes abzudrucken; wir glaubten aber, den An-
fang bis zur Rückkehr K. Ruprechts aus Italien hier vorwegnehmen zu sollen. Der
weitaus gröftste Theil der Einnahmeposten dieser Zeit steht mit dem Italienischen Zuge
in Zusammenhang, bei andern ist dieß zweifelhaft, und nur wenige haben sicher nichts
mit ihm zu thun. Um den Eindruck des ganzen nicht zu stören, schien es besser auch
diese hier mit aufzunehmen. Uber die eben bezeichnete zeitliche Grenze ist dann noch
ein wenig hinausgegangen, da art. 65 und 66 sachlich hierher gehören und art. 68 durch
die Art der Eintragung von besonderem Interesse ist. Ein zweites Bruchstück des Re-
gisters bringen wir als nr. 283 beim Nürnberger Tage.
Als K. Ruprecht aus Italien zurückkehrte, war er ganz von Geldmitteln entblößt,
20 s. nr. 209 art. 10. Drängende Gläubiger wollten befriedigt werden, und dabei erfor-
derte der Krieg gegen Böhmen weitere Ausgaben. Deshalb mußte K. Ruprecht suchen,
auf außergewöhnlichem Wege neue Mittel zu beschaffen, und an die finanzielle Geschichte
des Italienischen Zuges schließt sich so im Herbst 1402 die Muthung des Königs an
die Städte mit den nachfolgenden Verhandlungen an, s. Tag zu Nürnberg 1402 Aug.
bis Sept. lit. D. L. Die Schulden aber, die Ruprecht in Venedig gemacht hatte, blieben
noch längere Zeit unbezahlt; das zeigt eine Verschreibung, die K. Ruprecht seinem
Kanzler dem Bischof Raban von Speier am 30 Dec. 1403 (dom. infra oct. nativ. Chr.
1403 r. 4) zu Heidelberg ausstellte, als dieser von Kaufleuten zu Nürnberg und anders
viel Geld aufnahm um damit des Königs Briefe zu Venedig einzulösen und heraus-
30 zubringen (Karlsr. G.L.A. Kop.-B. 53 pag. 184-185 cop. ch. coaev., durchstrichen mit
der Bemerkung redempta est).
Zur Erläuterung des hier gebotenen Materials ist noch nothwendig auf Münz-
und Werthverhältnisse hinzuweisen. Als Münzen kommen hier besonders Gulden und
Dukaten in Betracht. Die königliche Kammer sowol wie die Florentiner Finanzer-
waltung unterschieden beide Geldsorten, erstere rechnete 10 Dukaten gleich 11 Gulden
(vgl. die Anmerkungen zu nr. 168 art. 22 und art. 30), letztere etwas darunter, zu 10
Gulden 19 sh. 2 dn. (vgl. nr. 35 art. 2a). In den Kämmereirechnungen sind dabei
sicher, wenn nichts weiter bemerkt ist, rheinische Gulden gemeint. Von diesen muß man
die ungarischen Gulden, die auch nicht selten vorkommen, unterscheiden, sie haben einen
höheren Werth (vgl. Hegel in St.Chr. 1, 229ff. 250. 254; 5, 429; 9, 1002) und stehen
damals anscheinend den Dukaten ungefähr gleich (vgl. nr. 175). Es wird aber auch
das Wort Gulden als das umfassendere gebraucht, so daß Dukaten als eine Art Gulden
miteinbegriffen sind; so kommen dukatengulden vor, und Minerbetti in seiner Chronik
z. B. spricht von fiorini wo er Dukaten meint und auch eben vorher ducati gesagt hat.
Man wird sich also etwas vorzuschen haben. All die Geldsummen bleiben ziemlich
todte Zahlen, wenn man nicht eine Anschauung von den Werthverhältnissen überhaupt
hat; wir verweisen deshalb auf Hegel in St.Chr. 1, 255ff.; 5, 434ff.; 9, 1007ff., und
auf Hanauer Études économiques sur l'Alsace ancienne et moderne Bd. 2, besonders
pag. 604. Einen für unsere Zwecke schr brauchbaren Maßstab bietet neben den Vor-
50 anschlägen für den Feldzug RTA. 4 nr. 390. 391 K. Ruprechts Angabe in einer An-
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