z 863 stránek
Titul
Ia
Ib
Vorwort
I
II
III
IV
Inhaltsübersicht
V
VI
VII
Edice
1
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Chronologisches Verzeichnis
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Orts-Personen-Namen Register
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Zusätze und Verbesserungen
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- s. 276: … Rom führen wollte, s. nr. 252 und 253 (vgl. beim Augsburger Tage lit. G). — Daß Ruprecht im Sommer 1402 den Krieg…
- s. 278: … am 23 April in Köln sein sollen, vgl. Einleitung zum Augsburger Tage lit. J; Regen und Stürme auf der See verzögerten aber…
- s. 323: … fordot Auslieferung des Gutes eines Mailänder Kaufmanns (s. Einleitung zum, Augsburger Tag lit. C); dut. Heidelberg Niclas-Abend, [Dec. 5] 1401; Kóln St.A.…
- s. 358: … Romzug hatte seine Finanzkräfte auf das äußerste erschöpft, vgl. beim Augsburger Tage lit. L, auch beim Mainzer Tage vom Juni 1402 nr.…
- s. 359: … Nürnberger Versamm- lung. Uber die Kämmereirechnungen vgl. unsere Einleitung zum Augsburger Tage lit. L pag. 18f. — An die Städte Mainz Worms…
- s. 360: … noch längere Zeit Sold für den Italienischen Zug schuldig, vgl. Augsburger Tag vom Sept. 1401 lit. L, dem Burggrafen Friderich von Nürnberg…
- s. 401: … Janssen eymer. b) cod. denn, Junssen den. 1 Vgl. beim Augsburger Tage lit. L. 2 Als zweite Rate der Mitgift Blanka's mußste…
- s. 403: … lesen; Janssen stadt. 35 40 45 1 Vgl. Einleitung zum Augsburger Tag lit. J, und in vorigen Stück nr. 294 art. 13.…
- s. 526: … sich, dieselben nichtssagenden Phrasen wie damals aufzutischen, vgl. Einleitung zum Augsburger Tage lit. E. 45 O. 5. Anh.: Vorbereitung eines zweiten Romzugs,…
- s. 718: … dem Venctianischen Rathsbeschluß vom 28 Nov. 1401, s. Einl. zum Augsburger Tage von 1401 lit. E. 2 S. die Ubersicht am Schluß…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter König Ruprecht. Abt. 2. (1401-1405)
Autor:
Weizsäcker, Julius
Rok vydání:
1885
Místo vydání:
München
Počet stran celkem:
863
Obsah:
- Ia: Titul
- I: Vorwort
- V: Inhaltsübersicht
- 1: Edice
- 771: Chronologisches Verzeichnis
- 799: Orts-Personen-Namen Register
- 854: Zusätze und Verbesserungen
Strana 401
F. Verhältnis zu England nr. 294-295.
401
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kunig von Franckriche sin botschaft getan habe zu mime herren dem kunige, die an in 11402
wahrsch.
geworben hat: wolle min herre der kunig gedenken ein enikeit zu machen in der nach
heiligen kirchen mit gotlichen und gerehten wegen, darzu wolle er imme raten helfen Aug.27)
und bistendig sin umbe einen gemeinen nûtze der heiligen kirchen.
[10] Item und darumbe so hat min herre der kunig sin treffelich botschaft gen
Franckerich getan, die eigentlich erfaren sal, wie und in welicher maße und wege er
minem herren in den obgenanten sachen geraten hilflich und bistendig sin wolle.
[11] Item so der kunig von Engelland mit uch wurde uß den sachen reden und
etwaz in tedinge und wege mit uch queme, daz ir vernement wie und ob er zu den
10 sachen geneiget were, so sal uwer einer als von im selber darinne reden also: „die
sache ist große und hat lange gewert, und, sal man nû den sachen nachgeen, so were
notdorft großer bistendickeit, und dunket mich, wann ir eins werent von der sache
wegen und mit einander darzů getruwlich tûn woltent, daz were ein großer anfang. nu
verstan ich wol, daz das also nit wol gesin mag, ir und min herre der kunig werent
15 von der sache wegen dann ubereine."
[12] Item zu gedenken: ob des von Engelland frunde worden reden mit uch als
von einer€ vereinunge zu machen zuschen unserm herren und dem kunige von Engel-
land und ob uns icht davon befolhen si, so sollen wir reden und herzelen, wie der
kunig von Franckrich sin botschaft zu unserm herren getann und etwie dicke geschrieben
habe „wolle unser herre der kunig gedenken ein einikeit zu machen in der heiligen
kirchen mit gotlichen und gerechten wegen, darzů wolte er imme geraten beholfen und
bistendig sin umbe einen gemeinen nutze der ganzen Cristenheit". nu fürcht unser herre:
solte er zu dieser zit ein buntniße mit dem konige von Engelland machen ee soliche
sache geendet worde, der kunig von Franckrich wurde darumbe von solichen gemeinen
nutzlichen wegen der Cristenheit laßen unde die abeslahen, und wurde gehindert der
kirchen sache, darzu unser herre doch genzlichen geneiget ist. doch so meint unser
herre, daz er von solicher fruntschaft wegen, alz sich zwuschen in ergangen hat von
der hirat wegen, dem kunige von Engellande also verbunden si, daz er mit libe und
gûte dun wolle daz imme liebe ist, alz billich ist. und hat unser herre kein ander
forcht in denb sachen, dann daz ein gemeiner nûtze der Cristenheit mocht damit gehin-
dert werden. und wolte darnach dann der kunig von Engellant ie, daz sich min herre
solte zu imme verbinden, so solt er innan werden, daz mine herre dann solte dûn allez
daz sich zu liebe und fruntschaft geziehen mochte.
[13] Item sollent ir imme auch sagen und erzelen, so ir genzlich antwert hant of
die vorgeschrieben werbunge: als min herre der kunig sich dez heiligen richs under-
wunden hat, da habe er manigfeltige und große zerünge und kosten darumbe gehabt
und noch teglichen habe von anliegender gebrechen wegen und notdorft dez richs, daz
er ez gerne zu sinem state wieder brechte. darzu so hat er auch sider der obgenanten
zit als er kunig wart große kriege in sinen landen zu Beyern gein dem kunige von
Beheim und sinen helfern gehebt und auch mit sin selbs libe mit einer großen menige
siner fursten graven herren rittern und knechten gein Lamparthen gezogen, daz er in
noch vil schuldig verlibet 1. herumbe bitdet in min herre der kunig, daz er imme
soliche gelte, als er noch hinderstellig und schuldig verlibet of die ostern nehstkompt zu
bezalen 2, ußrichten itz und bezaln wolle, als er siner bruderlichen truwe besunder wol
H03
Apr. 15
45
a) cod. und Janssen eymer. b) cod. denn, Junssen den.
1 Vgl. beim Augsburger Tage lit. L.
2
Als zweite Rate der Mitgift Blanka's mußste
K. Heinrich bald nach Ostern, genauer am 13 Mai,
1403 in Köln 16000 Nobeln zahlen, s. Einleitung
Deutsche Reichstags-Akten v.
zum Augsburger Tage lit. J. K. Heinrich gieng
auf K. Ruprechts Wunsch nicht cin, blieb ihm
vielmehr die Summe noch einige Zeit schuldig, s.
nr. 295 art. 3.
51