z 542 stránek
Titul
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Inhaltsübersicht
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If
Vorwort
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
IX
X
XI
XII
XIII
XIV
XV
XVI
XVII
XVIII
XIX
XX
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XXIII
Edice
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Chronologisches Verzeichnis
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Orts-Personen-Namen Register
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Zusätze und Verbesserungen
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- s. 130: … derselben. 1400 Okt. 14 [Rotweil]. HOo Okt. 14 15 Aus Straßb. St.A. an der Saul I partie lad. B fasc. X nr.…
- s. 154: … vor Frankf. auf dem Felde Mi. n. Remig. 1400, im Straßb. St.A. an der Saul I partie lad. C fase. XIV liasse…
- s. 154: … mit unserm Romschen koniglich maje- stad-ingesiegel w. s. w.; 4m Straßb. St.A. An der Saul I partie lad. C fase. XIV liasse…
- s. 168: … von Nachrichten aus Paris. [14007 Okt. 10 [Mainz]. S aus Straßb. St.A. an der Saul I partie ladula B fasc. X nr.…
- s. 173: … a. m. [1400 Okt. 30 Mainz 1.] 25 S aus Straßb. St.A. an der Saul I partie lad. C fasc. XIV nr.…
- s. 175: … zwischen Okt. 31 und Nov. 8 Straßburg 2.] S aus Straßb. St.A. an der Saul I partie lad. C fasc. XIV nr.…
- s. 177: … zu verwenden. 1400 Nov. 8 [Heidelberg 1J. 20 S aus Straßb. St.A. an der Saul I partie ladula C fasc. XIV liasse…
- s. 178: … billig tm sollen. Ad mandatum. domini regis Mathias Sobernheim. Im Straßb. St.A. an der Saul I partie ladula B fase. XIb nr.…
- s. 455: … a. m. ƒ14011 Juli 2 ſMainz]. Juli 2 35 Aus Straßb. St.A. An der Saul I partie ladula C fasc. XIV liasse…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter König Ruprecht. Abt. 1. (1400-1401)
Autor:
Weizsäcker, Julius
Rok vydání:
1882
Místo vydání:
München
Počet stran celkem:
542
Obsah:
- Ia: Titul
- Ic: Inhaltsübersicht
- I: Vorwort
- 1: Edice
- 463: Chronologisches Verzeichnis
- 481: Orts-Personen-Namen Register
- 512: Zusätze und Verbesserungen
Strana 154
1400
Okt. 5
bzw. 20
26
81
174 Tag zu Frankfurt im Oktober 1400.
wir darumbe die burgermeistere rete und burgere der vorgeschriben stat und die yren
samentlichen und sunderlich in unsern und des heiligen richs schirme genomen enphangen
und geseezt, nemen enphaen und setzen sie auch darinne mit orkunde und crafft dif
brieffes, also: wer' ez sache daz ymand wer der were die burgemeistere rate und burgere
der egenanten stat oder die yren samentlich oder sunderlich umbe soliche gewillige ge-
horsam, als sie uns getan haben dün sollen und werden, oder umbe dheine sache , die
davon ergen oder ersten* mochte, uber lang oder uber kurez argwenen leidigen sche-
digen angriffen kriegen oder anders anlangen worde, ez were mit gericht geistlich oder
werntlich oder ane gericht in welche wise daz geschee, daz wir sie darvor und wieder
allermenclich getritwlich schuren schirmen hanthalten und versprechen sollen nach allem
unserm vermogen, ane geverde. und uff daz die vorgeschriben stat yre burgere und
die yren hulffe trost und schirmes darwieder desta sicher? gesin mogen, so haben wir
und mit uns unser und des heiligen richs kurfursten mit namen Johann des heiligen
a) F enstoen, L entstehen.
mit dem Majestätssigel, verspricht ilmen K. Ru-
precht am 6 Okt., die Briefe, die er ilmen jetzt
darüber hat ingrossieren lassen und jeder derselben
wnversigelt gegeben hat, besigelm zw lassen, sobald
sein Majestütssigel gemacht wird, und zwar vor
dem EiWnlaff in die betr. Stadt und der Gehor-
samserklàrung; mach Empfang der gen. Konfw-
mation mit dem Majestätssigel, sollen sie. ihm
diesen Brief zwrückgeben; dat. umter dem kón.
kleinen, Ingesigel vor Frankf. auf dem Felde Mi.
n. Remig. 1400, im Straßb. St.A. an der Saul
I partie lad. C fase. XIV liasse IL nr. 12 E 2
cop. chart. coaev. — Mit Bezielumg auf diese
obengenannte Urkunde wrkumdet dann K, Ruprecht
«m 26 Okt.: weil seim Majestäts-Sigel nicht in
erwünschter Zeitkürze gemacht werden kann, hat
sich Mainz dazw verstanden, ihn einzulassen und
ihm Gehorsam zw tlum in herkömmlicher Weise,
damit er in andern seinen und des Reichs Sachen
wicht aufgehalten werde, umd wenn er zu ihnen
kommt, mit dem Vorbehalt: wenn er den Wormsern
und Speirerm Schwierigkeit mit ihrer Besigelung
machen würde (was doch nicht sein soll), daß
dann Mainz sich gegen diese zwei Städte ohne
allen des Königs und der Seinigen Zorn Wider-
stand. oder Hindernis halten möge wie sie von
Alters unter einander hergekommen sind; umd vor
dem Kinlaß soll er den Mainzern den ingrossier-
ten Brief mit seinem kön. kleinen Ingesigel ver-
sigelm lassen, bis das Majestäts- Sigel fertig ist;
und dann soll das letztere, want es in Mainz
selbst gemacht wird, nicht aus der Stadt kommen
wnd zw nichts gebraucht werden, ehe der den
Mainzern gegebene imgrossierte umd mit dem kön.
kleinen Ingesigel versigelte Brief von ihm mit
dem Majestäts-Ingesigel besigelt ist; dafür hat er
ihnen, mit sich, sprechen lassen Gf. Philipps zu
Nassau und zu Sairbrucken, Wyprecht von Hehn-
stat Ritter den alten, Joh. Kemmerer von Dail-
burg und Otte Knebeln Rittere, die sich zu per-
b) BDLF hanthaben.
o) D sicherer.
sönlichem Einlager in Mainz als Geiseln erbieten
für den Säumnisfall und auf Mahnung der Stadt
bis zw günzlicher Befriedigung der letzteren; be-
sigel mit dem ‚kleinen kön. Ingesigel und. den
Ingesigeln der genannten; dat. Frankf. Di. vor
Sym. und Jude 1400 r. 1; ibid. F a cop. ch.
coaev. — Die Konfirmation erfolgt dann am 30
Okt. für alle iwe Privil. von. Frid. II Wilh. Rud.
Adolf Albr. Heiw. Karl umd Wenzel umd den
Mainzer Erzbischöfen, wozu auch er sie handhaben
schützen und, schirmen soll und will, mit Erbietung
auch specieller Versigelung eines oder melwever
dieser kön. Briefe mit dem Majestůts- Sigel auf
Begelw; da das Majestäts-Sigel noch nicht fertig
ist, so ist dieser Brief mit dem kn. kleinen In-
gesigel besigeli; sobald jenes fertig 4st, soll der
den Mainzern gegebene ingrossierte wnwersigelte
Brief, der mit gegemuvärtigem gleichlautet, mit dem
Majestäts-Ingesigel versigelt werden, worauf Mainz
ihm den gegenwärtigen wider zwrückgebem soll;
dat. auf aller Heiligen Abend 1400 v. 1 s. l.;
Mainz St.Bibl. Urk. nr. 179 or. mb. e. sig. pend.,
das Wachssigel hat jedoch kein Gepräge sondern
mw viele wie es scheint mit dem Messer gemachte
Schnitte, Vom gleichen Tag des 30 Okt. ist
dann die gleichlwutende Konfirmation mit dem
Majestätssigel, mit Weglassung der Worte die in
der vorigen. Urkunde vom kleinen kön. Sigel und
dessen künftiger Ersetzung durch das Majestäts-
Sigel handeln. Sie kann freilich micht auch vom
30 Okt. sein, wenn doch da das Majestäts- Sigel
noch gar nicht fertig war, aber sie wwde dann
eben auf diesen Tag zwrückdatiert, weil am ihm
die Urk. mit dem kl. Sigel ergieng und die Kon-
firmation da als vollendet gelten mußte. Am
Schluß heißt es natürlich mit urkunde dieß briefes
versiegelt mit unserm Romschen koniglich maje-
stad-ingesiegel w. s. w.; 4m Straßb. St.A. An der
Saul I partie lad. C fase. XIV liasse II nr. 12 Fb
cop. ch. coaev., Chmel 19 falsch Okt. 31 statt 30.
10
20
25
85
40
50