z 542 stránek
Titul
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Ib
Inhaltsübersicht
Ic
Id
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If
Vorwort
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
IX
X
XI
XII
XIII
XIV
XV
XVI
XVII
XVIII
XIX
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Edice
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Chronologisches Verzeichnis
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Orts-Personen-Namen Register
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Zusätze und Verbesserungen
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Název:
Deutsche Reichstagsakten unter König Ruprecht. Abt. 1. (1400-1401)
Autor:
Weizsäcker, Julius
Rok vydání:
1882
Místo vydání:
München
Počet stran celkem:
542
Obsah:
- Ia: Titul
- Ic: Inhaltsübersicht
- I: Vorwort
- 1: Edice
- 463: Chronologisches Verzeichnis
- 481: Orts-Personen-Namen Register
- 512: Zusätze und Verbesserungen
Strana 194
214
Reichstag zu Mainz im December 1400.
HOO
Dec. I4
Winsperg unde Diether von Gemyngen ritter unsere rete und lieben getrüwen gesant
hatten1 zu den Swebischen stedten sie zu underwisen wie der durchlüchtige Wenczlauwe
kunig zu Beheim offintlich mit urteil von der Romischen kuniglichen wirdekeit abegesetzt
were und wie wir darnach zu rechtem Romischen kunige gekorne weren und wie die
kurfursten die sachen gotliche und redelich und mit rade vile unser unde des richs fursten
gehandelt hetten und zugangen were umbe groß nodtürfft der heiligen kirchen des hei-
ligen richs und der gantzen Cristenheit. und furderten die obgenanten unsere rete an
die Swebischen stedte, daz sie uns gehorsam worden und deten als sie eyme Romischen
kunige billich dun solten, so wolten wir yn auch gern yre gnade und frijheid bestetigen
und gein yn dûn als ein Romischer kunig billich solte. des enbodten die Swebischen 10
stedte darnach uber lang den obgenanten unsern reten, daz sie off einen tag gein Heil-
pronn qüemen, so wolten sie yre fründe zu yn dahin schicken ire entwert off die vor-
genant sache zû geben. und also schickten wir die obgenanten und etliche me unsere
rete gein Heilpronn. und der Swebischen stedte fründe quamen zû yn dahin und entwerten:
sie verstunden sich der sachen nit, und hetten dem konige von Beheim als eyme Romischen 15
kunige gesworn; und wer’ ez daz sie der hieß uns hûlden und undertenig werden, so
wolten si ez gern dûn. die entwert duncket uns unbillich von yn sin. und wolten sie
die sache recht erkennen, so mochten sie wol versten, daz sie uns billich gehorsam
worden, und daz sie dem kunige von Beheim nit anders gesworn hatten dann als eyme
Romischen konige und er nû numme Romischer konig und redelichen abegesetzt ist und
daz in manichen sachen an dem rich und sinen undertanen großlich und kûntlichen
verschuldet hat, daz sie dann ire eide gein siner personen nichtes verbinden. und wer
ez daz die Swebischen stedte meynten daz der konig von Beheim zu eyme Romi
schen konige gut und bequeme were, darumbe, ob er yn nit vile frieden und nûcz
schûffe, so dete er yn aûch kein beswerniß und ließ sie nach yrem willen verliben: so 25
duncket uns daz sie daz nit allein sunder groß nodtürfft der gemeynen Cristenheit der
heiligen kirchen und des heiligen richs billich ansehen solten. herumbe begern wir
früntlich und ernstliche an uch, daz ir uwer botschafft, als uch duncket zům besten sin,
an die Swebischen stedte wollent dûn, sie als von uch selbst zu underrichten und yn zu
raden, daz sie uns gehorsam und undertenig werden als eyme Romischen kunige, als
sie doch billich dun sollen. daran erczeugent ir uns geneme fruntschafft der wir uch
sunderlichen gern dancken wollen. unde waz ir desglichen getun mochtent an die von
Basel2 und die von Colmars, die uns noch nit folleclich entwert von ir gehorsamkeit
geben hant, unde an ander stedte, die uns noch nit gehorsam worden sint, do detent ir
uns zumale liebe an. und waz uch von den Swebischen oder den andern stedten wieder- 35
feret und von yre meynung vernement, daz wolte uns dann auch laßen wißen und uch
in diesen und andern unsern und des richs sachen bewisen als wir ein besunder gantz
1400 getruwen zu uch han. datum Heidelberg tercia feria post beate Lucie virginis anno do-
Dec. 14 mini millesimo quadringentesimo regni vero nostri anno primo.
[in verso] Den ersamen unsern und des
Ad mandatum domini regis
richs lieben getrüwen meister unde rade zû
Mathias Sobernheim.
Straßburg debet.
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Vgl. über die Haltung der Schwäbischen Städte
Stälin 3, 373ff.; speciell Heilbronn durch Kur-
mainz und Kurköln bearbeitet s. Jäger Gesch. von
Heilbronn 1, 167f. nach der Heilbronner Stadt-
rechnung. Hier feria sexta proxima ante Michaelis
[Sept. 24]: item 5 gulden verzerten miner herren
des bischofs von Mencz und des bischofs von Kôln
reite in Cûnz Meigers hus, und item 6 sh. mal
(mit Uberstrich durch 1) der Singerin des nuwen
kungs botten. Auch ein Bote von Wenzel kam,
durch den er zur Treue mahnte, Jäger l. c.
2 Vgl. den Brief von Basel an Straßburg dat.
1400 Okt. 23 S. 140 nt. 1; und Basels Huldigung
1401 Sept. 26 im nächsten Band.
3
Vgl. nr. 192.
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