z 542 stránek
Titul
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Inhaltsübersicht
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Vorwort
I
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XII
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Edice
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Chronologisches Verzeichnis
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Orts-Personen-Namen Register
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Zusätze und Verbesserungen
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Název:
Deutsche Reichstagsakten unter König Ruprecht. Abt. 1. (1400-1401)
Autor:
Weizsäcker, Julius
Rok vydání:
1882
Místo vydání:
München
Počet stran celkem:
542
Obsah:
- Ia: Titul
- Ic: Inhaltsübersicht
- I: Vorwort
- 1: Edice
- 463: Chronologisches Verzeichnis
- 481: Orts-Personen-Namen Register
- 512: Zusätze und Verbesserungen
Strana 389
Einleitung.
409
Pitti die zum Train gehörigen Pferde mitgerechnet haben mag, wie K. Ruprecht selbst
in der Instruktion an P. Innocenz [nach 1405 Merz 77 im 5 Bd. 2000 Glefen mit dem
Gezuge auf 10000 Pferde anschlägt (vgl. dazu Einl. au lit. L beim Augsburger Tage
am Ende). Dann stimmen die Angaben soweit wie möglich. Die Frage mag weiterer
5 Untersuchung überlassen bleiben.
15
20
25
O. Verhältnis zu K. Wenzel nr. 392-397.
Es stehen hier die Verhandlungen, auf welche schon in der Einleitung zu nr.
336-340 hingewiesen ist. Das dort über den Beirath der Fürsten gesagte gilt nament-
lich von nr. 392 hier; und dießmal schließen die Verhandlungen sich zudem auch
10 zeitlich unmittelbar an den Aufenthalt des K. Ruprecht auf dem Reichstage an. Durch
art. 8 von nr. 392 schnitt K. Ruprecht entschieden jede weitere Erörterung über den
von K. Wenzel vorgebrachten Vorschlag einer Theilung zwischen Königthum und Kaiser-
thum ab. Die damit ausgesprochene Meinung Ruprechts, daß er der einzig rechtmästige
Römische König sei, erhält einen konkreten positiven Ausdruck durch die Urkunde vom
26 Juli nr. 397, eine wahre demonstratio ad oculos für K. Wenzel. K. Ruprecht er-
klärte darin alle von K. Wenzel erlassenen Privilegien mit einem Federstrich für un-
giltig, weil hier und da mit Blankets von K. Wenzel Mißbrauch getrieben sein mochte.
Diese Blankets, die sogenannten Membranen, haben ihre Rolle schon bei der Absetzung
K. Wenzels gespielt, s. RTA. 3 nr. 9 art. 5 und nr. 204. 205 art. 4, vgl. darüber
Löher Das Rechtsverfahren bei K. Wenzels Absetzung im Münchner Histor. Jahrbuch
für 1865 pag. 71-72, Lindner in der Archivalischen Zeitschrift 4, 171f.; jetzt dienten
dieselben zum Vorwande, die eigentliche Regierungsthätigkeit Wenzels ganz und gar für
nichtig zu erklären. Bis dahin war von Ruprecht in den einzelnen Privilegienbestäti-
gungen ein verschiedenes Verfahren eingehalten und die Wenzelschen Briefe waren dabei
bald ausgenommen bald mitbestätigt worden. Wie es von nun an gehalten werden sollte,
zeigte Ruprecht gleich unmittelbar nach Erlaß des Vernichtungsdekretes in seiner In-
struktion an die Schweizer, nr. 382 art. 8. 9: wer Wenzelsche Privilegien bestätigt haben
wollte, sollte sich dieselben von Ruprecht von neuem geben lassen. Das war ein wirk-
samer Wink für alle, welche mit der Anerkennung K. Ruprechts noch zögerten, und
so zugleich konnte letzterer in keiner Weise deutlicher erklären, daß er sich ein für allemal
als einzigen rechtmäßtigen König und künftigen Kaiser ansehe und angeschen wissen wollte.
Ob die Urkunde vom 26 Juli 1401 noch mit anderen speziellen Verhältnissen näher zu-
sammenhängt, etwa mit der Rheinzollfrage, bleibe weiterer Untersuchung vorbehalten.
35
P. Städtischer Briefwechsel nr. 398-402.
Auf die Wichtigkeit desselben zur Anschauung von der Wirksamkeit des Mainzer
Tages und der damit zusammenhängenden Berathungen ist schon früher aufmerksam
gemacht; besonders nr. 398 und 401 geben gute Aufschlüsse.
Q. Städtische Kosten nr. 403-404.
Aus diesen Rechnungen ergibt sich dießmal nicht viel für den Mainzer Tag, weil
40 wir keine solche von Mainz selbst besitzen; nur einige Gesandtschaftsbewegungen mögen
daraus entnommen werden. Wir haben hier weitergreifend gleich die Posten bis über
die Zeit des Augsburger Tages hinaus mit hergestellt, weil sie dort noch weniger aus-
tragen und eine zu schwache Rubrik bilden möchten.
Ernst Bernheim.
Julius Weizsäcker.
Deutsche Reichstags-Akten IV.
52