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Titul
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Einleitung
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Inhalt zum I. Bande
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Inhalt zum II. Bande
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Verzeichniss der Quellenschriften
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Index personarum et rerum
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Index locorum
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Druckfehler des II. Bandes
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Název:
Fontes rerum Austriacarum. Österreichische Geschichtsquellen. I Scriptores; VII. Band. Geschichtschreiber der husitischen Bewegung in Böhmen, Teil 3.
Autor:
von Höfler, Constantin
Rok vydání:
1866
Místo vydání:
Wien
Počet stran celkem:
281
Obsah:
- 1: Titul
- 5: Einleitung
- 209: Edice
- 249: Inhalt zum I. Bande
- 252: Inhalt zum II. Bande
- 260: Verzeichniss der Quellenschriften
- 263: Index personarum et rerum
- 276: Index locorum
- 280: Druckfehler des II. Bandes
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einer kleinen Weile kam man wieder zusammen und besprach sich
uber dic Sachen, die sich diese Tage zulrugen. Wie sich dann
Magister Hus dabei verhalten, und wie er mit den Ge-
köpften verfuhr, dies übergche ich, um nicht getadelt
zu werden, dass ich dabci einseitig gewesen; denn ich
war die Zeit dieser Sachen zugegen und sah allem zu;
dies überlasse ich den Verständigern. Den ersten Sonntag
sprach er darüber kein Wort in der Predigt and es kamen deswegen
viele Menschen nach Bethlehem zusammen. Und als einige sagten,
der Büttel hätte ihmi den Mund verseblossen, oder die Herren, so
breitete er sich hierüber recht aus (EF indem er sich einen jeden
von ihnen böher schatzte, als einen so grossen Klumpen Goldes u. s. W.
Weitläufig findest du hicrüber im Lateinischen, dean
ich weiss, dass iber alles dieses geschrieben wurde1)
lobte ihren Lebenswandel, pries ihren unschuldigen Tod hoch und
ermahnte das ganze Volk, sich durch keine Marter von der Wahcheit
des güttlichen Gesetzes abwenden und abschrecken zu lassen.
(EF—N) Dieses Jahr, da er (Hus) im schweren Gefänguisse
sass, schrieb der Magister Jakobel von Mies cine Intimation aus,
und lud dic Doctoren, Magisier, Baccalaren und andere gelehrte Leute
ein, dom, was er in seiner Position vom Genusse des Leibes und des
Blutes Christi und vom Darreichen dem gemeinen Volke unter
beiden Gestalten aufsteltte, zu antworten und zu widersprechen.
Und dies geschah im Collegium auf dem Magisterstuble nach den
Collegialordnung und Sitte. Und gleich dieses Jahr fing man an, dem
gemeinen Volke unter beiden Gestalten darzureichen; in der Kirche
bei St. Martin an der Schanzmauer in der Altstadt Prags, fing es
dieser Pfarrer an zu thun und darzureichen.
11S Dieses Jahr wohnten in Prag a Graben, bei der schwarzen
Die Miguter Peter, Rose die Dresdner Magister, Baccalaren und halten hier ihre Borse,
Nicalaa Eng ſach
uad Nicolsus Cori- als: der Magister Peter, Magister Nikolaus Englisch, und Nikolaos
ces (von Drvudvo
Lorizes. Diese waren aus Dresden verwiesen, denn sie reichten heim-
rerwieaca) ptale-
ten Ass Satrameotlich das Blut Christi dar. Diese singen an, dem Magister Giezin zu
Dolta houden Ge-
rathen, er solle das Blut Christi darzureichen anfangen, und Gyczin
4aRra.
sing es an und beredete den Magister Jakobell und mehrere andere
Priester an seinc Seite sich daran zu halten. In Prag fing man es zuerst
Deter Jadobyl-
kri. CONMtulvo tub
Miraque.
1411
1) Von Maſhine Lauda, dessen Werk bisher noch niehl ausg efunden werden koonte.