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Titul
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Edice
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Inhalt zum I. Bande
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Inhalt zum II. Bande
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Verzeichniss der Quellenschriften
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Index personarum et rerum
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Index locorum
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Druckfehler des II. Bandes
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- s. 20: … waren aber bekanntlich nicht blos Gegenstände, mit welchen sich die Prager Universität beschäftigte, sondern alle hohen Schulen obne Ausnahme parteiten sich für…
- s. 20: … die böhmischen Doctoren so stolz waren, gehörte nicht unmittelbar der Prager Universität zu. Schon im Jabre 1398 war in Breslan cin Laie…
- s. 24: … Zurückbleibenden vorbanden schien und nahm nun an der Umwandlung der Prager Universität in eine čechische Landesuniversität den grössten Antheil. Er wurde Rector…
- s. 96: … kommen sollte. Von 23 Personen, die zum Theile früher der Prager Universität ange- hörig, verhört worden waren, war die Anzahl der Zeugen…
- s. 120: … und was nicht wahr sei ? Christus und die čechisirte Prager Universität? die individuelle An- 121 schaunng seiner Anhänger? Offenbar setzte er…
Název:
Fontes rerum Austriacarum. Österreichische Geschichtsquellen. I Scriptores; VII. Band. Geschichtschreiber der husitischen Bewegung in Böhmen, Teil 3.
Autor:
von Höfler, Constantin
Rok vydání:
1866
Místo vydání:
Wien
Počet stran celkem:
281
Obsah:
- 1: Titul
- 5: Einleitung
- 209: Edice
- 249: Inhalt zum I. Bande
- 252: Inhalt zum II. Bande
- 260: Verzeichniss der Quellenschriften
- 263: Index personarum et rerum
- 276: Index locorum
- 280: Druckfehler des II. Bandes
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Illusion dariber machen kounte, dass die Wogen immer hober stie-
gen und der Gegensatz seines Thuns und Treibens zur Lebre und
Pravis der Kirche sich immer schärfer herausstellte. Die 14. Sitzung
am 4. Juli sah endlich die Abdication P. Gregors XII. und die Er-
klärung, dass nun nach dem Willen des Concils zu einer neuen Papst-
wahl geschritten werden dürfe.
Das Coneil beſand sich auf dem Höhepuncte seiner Macht und
im vollsten Geſühle seiner Würde und Stellung, als der Tag nahle,
an welchei der Process des Hus zur Eutscheidung kommen sollte.
Von 23 Personen, die zum Theile früher der Prager Universität ange-
hörig, verhört worden waren, war die Anzahl der Zeugen allmählich
his auf 200 gestiegen; sie hatten ihre Aussagen eidlich abgelegt.
Wahrscheinlich gehörten zu ihnen auch jene Pfarrer von Prag, von
welchen sich Aussagen in der Verhorsurkunde des Concils vorfinden;
es waren theils Deutsche, Meils Böhmen. Die Schristen des Hus waren
sorgsam durchgegangen worden und es ist nicht wahr, wenn man
sagt, dass seinc böhmischen Schristen nicht verstanden worden seien.
Da das Concil die bedeutendsten Männer der Zeit in sich schloss.
diejenigen, welche mit der Aufgabe betraut waren, den Process zu
instruiren, Cechen oder Deutsche, ibre wissenschaftliche und per-
sönliche Ehre daransetzten, ilr ganzer Leumund von der Richlig-
keit und Genauigkeit ihrer Arbeit wie ihrer Angaben abhing, war es
naturlich, dass sie mil der änssersten Sorgsalt zu Werke gingen. Es
ist daher eine elende Verleumdung von Seite des Petrus von Mlade-
novic, von vorne her zu erklären, die Auszüge, welche aus den
Schriften des Hus gemacht wurden, seien absichtlich verdreht wor-
den. Es ist eben so unwahr, obwobl es von den Husiten nach der
verleumderischen Art, wie nun cinmal diese Menschen sich seit 1409
bewiesen, bis zum Ekel wiederholt wurde, dass falsche Zeugen und
persönliche Feindschast den Ausschlag gegeben. Deshalb, weil Mlade-
novic behauptet, man habe beabsichtigt, die Verdammung der Artikel
in Abwesenheil des Hus vorzunehmen und aus dieses Gerücht hin
Wenzel von Duba sich zum Könige begeben, die Sache zu verhin-
dern, ist noch lange nicht sicher gestellt, dass an dem Gerüchte
selbst Walrheit war. Jedermann weiss, welche Gerüchte, wenn Land-
und Reichstage tagen, in Umlauf geselzt werden und wie wenig
Gewicht oft den bestverbürgten zuzuerkennen ist. Wie man bei lus.
der stels aul Worten herum zu reiten pflegte, immer die Bedentung