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Inhalt zum I. Bande
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Inhalt zum II. Bande
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Verzeichniss der Quellenschriften
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Index personarum et rerum
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Index locorum
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Druckfehler des II. Bandes
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- s. 20: … waren aber bekanntlich nicht blos Gegenstände, mit welchen sich die Prager Universität beschäftigte, sondern alle hohen Schulen obne Ausnahme parteiten sich für…
- s. 20: … die böhmischen Doctoren so stolz waren, gehörte nicht unmittelbar der Prager Universität zu. Schon im Jabre 1398 war in Breslan cin Laie…
- s. 24: … Zurückbleibenden vorbanden schien und nahm nun an der Umwandlung der Prager Universität in eine čechische Landesuniversität den grössten Antheil. Er wurde Rector…
- s. 96: … kommen sollte. Von 23 Personen, die zum Theile früher der Prager Universität ange- hörig, verhört worden waren, war die Anzahl der Zeugen…
- s. 120: … und was nicht wahr sei ? Christus und die čechisirte Prager Universität? die individuelle An- 121 schaunng seiner Anhänger? Offenbar setzte er…
Název:
Fontes rerum Austriacarum. Österreichische Geschichtsquellen. I Scriptores; VII. Band. Geschichtschreiber der husitischen Bewegung in Böhmen, Teil 3.
Autor:
von Höfler, Constantin
Rok vydání:
1866
Místo vydání:
Wien
Počet stran celkem:
281
Obsah:
- 1: Titul
- 5: Einleitung
- 209: Edice
- 249: Inhalt zum I. Bande
- 252: Inhalt zum II. Bande
- 260: Verzeichniss der Quellenschriften
- 263: Index personarum et rerum
- 276: Index locorum
- 280: Druckfehler des II. Bandes
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keit zu bestärken und sie zu bitten, sich an ihm nicht zu ärgern als
wäre er ein Ketzer.
Bei diesen Gesinnungen war dem Concil gegenüber keine
Unterwerfung. keine Aussöhnung denkbar. Er verfügte nun in den
letzten Schreiben, die wir von ihm haben, über seine Habseligkeiten.
seinen Pelz, seine Bücher und Kleider; dennoch verliess ihn die
Hoffmung nicht, nach Prag zurüekzokehren. Er grüsste die Freunde
daselbst und schreibt ihnen noch unmittelbar vor seinem Tode. In
den einen Schreiben beklagte er sich über K. Sigmund, dass er alles
hinterlistig treibe. Er berief sich zom Beweise dessen auf die Sen-
tenz, welche er fallte ; wir kennen jedoch keine andere als sein
Urtheil über den Geleitsbrief und die Ermahnung an Hus sich dem
Concil zu unterwerfen, wenn hieher nicht auch der Brief gehört, in
welchem Hus die Fehler des Concils durchgeht und eine grosse Ver-
folgung der Glänbigen in Böhmen ahnel, wenn nicht die weltlichen
Herrn sich dazwischen legten.
Wenn man nun den Grundgedanken versolgt, welcher Hus
beseelte, und dadurch sich klar machen will, worin das welthistorische
Moment der ganzen Sache liege, so stösst man auf keine Klar-
heit der Anschauung und der Uberzeugung. Er verwarf die Autorität
des Concils, weil Simonisten und Anhänger P. Johann's, falsche
Zeugen sich darin befänden; während er aber die höchste kirchliche
Autoritat verwarf, machte er sich von dem Standpuncte eines katho-
lischen Priesters nicht los und da er jetzt nicht mchr Messe lesen
konnte, verlangte er einem von der Kirche verordaeten Priester zu
beichten. Er erklarte sich auf dem Concil gegen die Remanenz des
Brodes in Alfarsakramente und hing also der strengsten kirchlichen
Lehre in diesem essentiellen Punkte an und tadelte dann wieder die-
jenigen unter seinen Anhängern, welche sich der Austheilung des
Kelches als unrechtmässig und unkirchlich widersetzten. Das Beispiel
Christi, nicht eine altherkömmliche Gewohnheit mũsste entscheiden.
Er erklarte der Entscheidung des Coneils sich unterwerfen zu wollen
und beschränkte dann diese Erklärung, er unterwerse sich blos der
Wahrheit, welche ihm nachgewiesen worden; er bal die Seinigen an
seinen Lehren festzuhalten, weil sie wahr seien, wenn er aber etwas
unwabres gelehrt, mochten sie ilm nicht folgen. Allein wer hatle zu
entscheiden, was in religiösen Dingen wahe und was nicht wahr sei ?
Christus und die čechisirte Prager Universität? die individuelle An-