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Titul
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Inhalt zum I. Bande
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Inhalt zum II. Bande
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Verzeichniss der Quellenschriften
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Index personarum et rerum
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Index locorum
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Druckfehler des II. Bandes
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Název:
Fontes rerum Austriacarum. Österreichische Geschichtsquellen. I Scriptores; VII. Band. Geschichtschreiber der husitischen Bewegung in Böhmen, Teil 3.
Autor:
von Höfler, Constantin
Rok vydání:
1866
Místo vydání:
Wien
Počet stran celkem:
281
Obsah:
- 1: Titul
- 5: Einleitung
- 209: Edice
- 249: Inhalt zum I. Bande
- 252: Inhalt zum II. Bande
- 260: Verzeichniss der Quellenschriften
- 263: Index personarum et rerum
- 276: Index locorum
- 280: Druckfehler des II. Bandes
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1409
Deutschen an ihrer Streitsache verzweifelten, ehe noch das Urtheil
ausgesprochen war. Und darum verschworen sich alle deutschen Ma-
gister mit ihren Bakalaren und Studenten und versprachen sich
endlich (H unter der Strafe des Abhauens des Daumens an der rechten
Hand), wenn man ihnen die drei Stimmen absprechen und es nicht
nach ihrem Willen gehen wird, alle Prag zu verlassen und durchaus
keiner in Böhmen zu bleiben, wie es nachher auch geschehen.
(FGHN. Denn der König Wenzel hat mit seinen verständigen
geistlichen und weltlichen Räthen nach vollem Recht und nach den
kaiserlichen Urkunden das Urtheil gesällt, dass die deutschen Magi-
ster gegen die böhmischen Unrecht hätten!)
So zogen nachher im Jahre 1409 die Tage nach Christi Himmel-
fahrt alle deutschen Magister, Doctoren, Baccalaren. Studen ten und
andere Collegiaten an einem bestimmten und von ibnen festgesetzten
Tage aus Prag nach allen Seiten ihrer Verabrede gemäss aus, nach-
dem sie vorher alle Sachen, die sic hatten, verkauft hatten. (FGII.
Und sie zogen meistens an den Rhein, nach Sachsen, nach Voigtland
und nach Baiern, wie auch nach verschiedenen deutschen Ländern).
So dass ihrer mehr als 20.000 ans Prag auszogen. (H. Und durch
diesen Auszug gründeten sie auch die Studien, das ist, die gemein-
same Hochschule zu Leipzig, und dauert his auf den heutigen Tag
zum Nachtheile der einst berühmten Prager Houhschule.) Den Pragern
that es sehr leid, denn sie hatten von ihnen grosse Vortheile und Prag
war durch sie stark bevölkert. Denn die Söhne grosser Fürsten,
Herren und anderer Edelleute studirten und wohnten zu Prag, und
wurden dann in ihren Ländern vornehme Bischife und Prälaten ; so
fübrfen auch grosse Kaufleute verschiedene Waaren ihren Söhnen,
die in Prag studirten, zu, liessen dieselben durch diese verkaufen,
anderes Gut einkaufen, und sich in's Ausland versenden. Es waren so
viele Magister, Baccalaren, und Studenten von verschiedenen Lehr-
fächern zu der Zeit in Prag, dass es schwerlich einer glauben würde,
der es selbst nicht geschen, wie ich es auch gethan. (FGHN ..
wie ich sagte, dessen wohl bewusst und sicher, und wie uns die
allen Magister benachrichtigten, wie Magister Johann Przibram, Ma-
gister Schindel, Magister Burotin, Mathias Lauda von Chlumezan,
Johann Zwjkowetz und andere Studenten, die sagten und versicher-
ten, dass ihrer 34.000 (GHN: XLIV Tausend) intitulirt, das ist, zum
Collegium eingeschrieben waren); und das ganze Land Böhmen hatle