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Edice
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Inhalt zum I. Bande
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Inhalt zum II. Bande
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Verzeichniss der Quellenschriften
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Index personarum et rerum
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Index locorum
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Druckfehler des II. Bandes
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- s. 7: … überwältigenden Revolution hätte bilden können. Anders war dies in dem Königreiche Böhmen, dessen Hauptstadt seit 1347 auch der Sitz des deutschen Königthums…
- s. 30: … tember 1409 1), an P. Alexander gebracht, dass in dem Königreiche Böhmen, in Mähren und in Prag wycleffische Irrtbumer, namentlich durch Predigten…
- s. 60: … jener beob- achtel würde, werde auch die falsche Nachrede dem Königreiche Böhmen nicht schaden. Ich weiss nicht, ob diese Aufrichtigkeit über die…
- s. 67: … königlichen Hofe erkannt habe, dass ihm von keiner Häresie im Königreiche Böhmen etwas bekannt sei, was dann aufgezeichnet, öffentlich verlesen und von…
- s. 140: … Mann wie Wycleff, welcher in gar keiner Berubrung zu dem Königreiche Böhmen stand, auf dasselbe einen so nachhaltigen Einfluss ausüben konnte, so…
- s. 238: … Kaisers Magister Peter Englisch 1137 lagister Peter En- aus dem Königreiche Böhmen auf Anklage seiner Gegner verwiesen. lisch wird Lavdes Srwiests, Prinster…
- s. 245: … starb (112 Wanrelur (d. 5. Waniek von Waleczow, Unterkämmerer des Königreiches Böhmen, Wouzl) de Walerow vom Priester Lupacz doctor idoneus genannt. Dieser…
Název:
Fontes rerum Austriacarum. Österreichische Geschichtsquellen. I Scriptores; VII. Band. Geschichtschreiber der husitischen Bewegung in Böhmen, Teil 3.
Autor:
von Höfler, Constantin
Rok vydání:
1866
Místo vydání:
Wien
Počet stran celkem:
281
Obsah:
- 1: Titul
- 5: Einleitung
- 209: Edice
- 249: Inhalt zum I. Bande
- 252: Inhalt zum II. Bande
- 260: Verzeichniss der Quellenschriften
- 263: Index personarum et rerum
- 276: Index locorum
- 280: Druckfehler des II. Bandes
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hänger, den Erzbischof Chicheley von Canterbury bewog, dem
K. Heinrich V. (Lancaster) den Rath zu geben, den französischen
Krieg wieder aufzunchmen. Die neuesten Forschungen englischer
Gelehrter aber haben dargethan, dass an dem nachsolgenden grossen
Kriege, welcher Englands Mittelalter schliesst, und den wir gewöhn-
lich nur als den Kampf des hohen Adels betrachten, der sich um die
Häuser York und Lancnster schoarte, die Nachwehen Wycleff scher
Lehren einen wesentlichen Einfluss ausübien. In gleicher Weise
knüpsen sich an das Andenken und Auftreten Hus jene blutigen Zer-
würfnisse im Innern Böhmens, jene Kreuzzüge und Kriege an. welche
die Thätigkeit Mitteleuropos lähmten, und durch nationale und con"
fessionelle Zerwürfnisse den Samen erstickten, welchen Karl IV. für
geistige Pſlege mit weiser Hand ausgestreut hatte. Bleiht es nun eine
ganz seltsame, fast räthselhafte Erscheinung, dass ein Mann wie
Wycleff, welcher in gar keiner Berubrung zu dem Königreiche
Böhmen stand, auf dasselbe einen so nachhaltigen Einfluss ausüben
konnte, so ist es nicht minder merkwurdig, dass derjenige, welcher
die Grundsätze des Wyelessismus ersand, offen vortrug, und Schüler
dazu warb, ruhig in England starb, derjenige aber, welcher auf dem
Concil von Constanz sich gegen den Engländer Wyeleff aussprach
und doch von seinen Sälzen ganz und gar durchdrungen war, in
Constanz den Feuertod erliti, gleichwic spater sein Freund Hieronymus.
der die Mühe auf sich genommen hatte, die geistige Bewegung von
Oxford nach Prag zu leiten. Wyeleff selbst, dessen Leben mit den
politischen Ereignissen Englands und der Oppositionsstellung ver-
flochten war, die dies, dem römisehen Stuble seit Heinrich II. tributäre
Königreich den avignonesischen (französischen) Päpsten gegenüber
einnalm, stützle sich einerseits auf die kurz vorher erfolgten hefligen
Streitigkeiten der sogenannten Spiritualen mit P. Johann XXII.,
welche eine tiese Abneigung gegen weltlichen Prunk des Clerus und
den Gegensalz zwischen evangelischer Lehre und nicht evangelischen
Handlungen zurückgelassen hatten, in seiner Lehre aber auf Augusti-
nus; leider wurde gerade der von Wyeleff selbst zugestandene Hang,
Personen und Sachen nicht zu scheiden, von seinen Nachtretern
begieriger ergrissen als seine guten Eigenschasten. Dieses musste die
Unversöhnlichkeit und Verbilterung1) sci es erzeugen, sei es in
1) Quad nimis crebro immiscea telom inistrum vindietae rum intentione dextéra si
quam habnero, Ideo evgo ad iiud quod uponituv mihe sub przetenja sanclitate