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- s. 18: … v. Symonis et Jude [Okt. 26] 40 datierten Abschied des Ulmer Tages in Nördlingen Stadt-A. Akten des Schwäbischen Städtebundes IV, 4 nr.…
- s. 25: … gelegt (vgl. nr. 49 art. 4). Uber den Besuch des Ulmer Tages vom 27. Januar erfahren wir aus unseren nrr. 56 30…
- s. 27: … an dem Standpunkt festzuhalten, den die Ninberger Gesandten auf dem Ulmer Tage vertreten hatten. Demgemäß erklärten sie sich zwar grundsätzlich zum Beitritt…
- s. 84: … Instruktion offenbar für die Gesandten bestimmt, die Nürnberg zu dem Ulmer Tage vom 27. Januar schickte. Sie wird schwerlich vor dem 22.…
- s. 93: … 59. Nürnberg an Ulm 1: ist geneigt, der auf dem Ulmer Tage beschlossenen Vereinigung der Städte mit der Herrschaft Württemberg und der…
- s. 96: … Febr. 171 Nürnberg an Ulm 2: hat die auf dem Ulmer Tage zuletzt zur Sprache gebrachte Angelegenheit, über die es Ulm seine…
- s. 280: … Wir erfahren leider nicht, welche Mitglieder des Schwäbischen Städtebundes den Ulmer Tag beschickten. Auch der Abschied des Tages fehlt. Aber wir können…
- s. 283: … wird darin nicht ausdrücklich erwähnt, aber ihre Besprechung auf dem Ulmer Tage verstand sich von selbst, wenn man sich dort, wie vorgeschen…
- s. 288: … 10 zu besprechen (nr. 205 art. 6). Der Besuch des Ulmer Tages war verhältnismäßig gut. Von den 33 Mitgliedern der Weinsberger Vereinigung…
- s. 289: … schicken (nr. 211). Ob und wie die Angelegenheit auf diesem Ulmer Tage behandelt wurde, ist nicht bekannt. Der Abschied2 handelt nur von…
- s. 372: … Mitteilungen über Nürnbergs Antwort an Ulm wegen der auf dem Ulmer Tage beratenen drei An- gelegenheiten erhalten habe; will wissen, ob es…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Friedrich III. Abt. 1. Hälfte 1 (1440-1441)
Autor:
Herre, Hermann
Rok vydání:
1912
Místo vydání:
Gotha
Počet stran celkem:
530
Obsah:
- Ia: Titul
- Ic: Inhaltsübersicht
- I: Vorbemerkung
- 1: Edice
Strana 96
96
Das Zwischenreich vom November 1439 bis zum Januar 1440.
(1440 ewr und der andern stette fürsichtikeit sôllich unser ratslagung zu disen zeiten niht fük-
Febr. 17)
lich noch zu willen und daz ir alle oder ewr ein teil von ewrs besten wegen etwas
anders fürnemen oder einr sundern frewntschaft und einung eingeen wurdet, mugt ir
uns wol gelawben, was darinne und auch sust ewr aller weisheit zu nucz und zu gut
komen mag, daz wir des begirlich und von herzen erfrewt werden. wir wellen auch
aller erberkeit und guter frewntschaft zu ewr aller und ieglicher ersamkeit ein unzweifen-
lich gut getrawen haben. das mugt ir zu uns auch wol tun. und wir bitten darauf
ewr fürsichtikeit mit allem fleiß, ir wellet das also in gut von uns vernemen und von
unsern wegen gûtlich anbringen, da sich das gebûrt, und uns ewr und der stett fürnemens
darinne, so vil denn füklich und gebûrlich sei, etwas eigenschaft in guter frewntschaft 10
und geheime verschreiben, uns auch darnach wissen zu richten, und ewch umb unsern
willen so gûnsticlich beweisen, als etc. das wellen etc. datum ut supra 1.
[supra] Der stat zu Ulme.
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11440 61.
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Nürnberg an Ulm 2: hat die auf dem Ulmer Tage zuletzt zur Sprache gebrachte
Angelegenheit, über die es Ulm seine Ansicht bis zum 21. Februar mitteilen soll, 15
mit Windsheim und Weißenburg erörtert; hält die Angelegenheit für wichtig und
schwer, will aber, wenn die Antragsteller und Ulm dazu bereit sind, gern darüber
unverbindlich verhandeln. [1440 Februar 17 Nürnberg.]
Aus Nürnberg Kreis-A. Briefbuch 14 fol. 130 ab cop. chart. coaeva.
Lieben frewnde. unser erber ratsbotschaft, die nehst bei ewerr und anderr stett, 20
auch unserr guten frewnde, erbern ratsbotten zu Ulme gewesen ist, hat von ersten et-
lichen unsern eltern ratsfrewnden und darnach mit derselben wissen uns in guter ge-
heime wol erzelt von dem stuck, daz denn do nach etwievil andern handlungen ame
leczen auch anbracht ward3 etc. darumb wir denn unser meinung ewerr fürsichtikeit
Febr. 2 hiezwischen dem sunntag reminiscere schieristkünftig verschreiben sûllen, nach lawt 25
eins kurzen artikels dodarûber begriffen. den wir auch verhôret und unserr guten
freünde und nachpawren der von Winßheim. und von Weissemburg erbern ratsbotten,
die wir iecz zu uns berüfft hetten 4, auch in guter geheim anbracht und uns davon vil
unterredet haben. nu haben uns unsers teils sölliche ergangne fürnemen und sache vast
groß und swèr gedewcht und noch dunken, als denn ewr und der andern stett rats� 30
botten wol süllt und mugt gemerkt haben bei dem anbringen der zweir artikel 5, als
denn unser botschaft von unserm geheisse bei ewch auch getan hat etc. were nu der
andern persone erberkeit, von der wegen söllich obengerürt anbringen geschehen ist,
auch ewerr weisheit zu willen, von sôllicher und anderr dinge wegen unvergriffenlich
rede zu haben und zu hôren, ob man sich darinne etwas besamen môcht, da weren wir 35
unsers teils wol zu genaigt. wurd es sich auch also machen, wir wôlten unser botschaft
gern darzu schicken. und wir bitten darauf ewr fürsichtikeit mit allem fleiß, ir wellet
das also in gut von uns vernemen und von unsern wegen gûtlich anbringen, da sich
das gebürt, und, ob etwas darinne oder wie das fürgenomen werde, so vil denn fück-
lich und gebûrlich sei, uns in guter frewntschaft und geheime verschreiben, uns auch 40
darnach wissen zu richten, und ewch umb unsern willen so günsticlich darinne beweisen,
als etc. das wellen etc. datum ut supra 6.
[supra] Der stat zu Ulme.
1 D. i. feria 4. post dominicam invocavit [Febr. 17],
wie in einem Briefe Nürnbergs an Graf Ulrich
von Öttingen, der auf fol. 123b�125b voran-
geht.
3
6
Vgl. nr. 57 art. 3.
Vgl. nr. 58.
Vgl. nr. 53 art. 3 und nr. 60.
Vgl. Anm. 1.
45
Vgl. nr. 49 art. 8, auch S. 93 Anm. 1.