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- s. 18: … v. Symonis et Jude [Okt. 26] 40 datierten Abschied des Ulmer Tages in Nördlingen Stadt-A. Akten des Schwäbischen Städtebundes IV, 4 nr.…
- s. 25: … gelegt (vgl. nr. 49 art. 4). Uber den Besuch des Ulmer Tages vom 27. Januar erfahren wir aus unseren nrr. 56 30…
- s. 27: … an dem Standpunkt festzuhalten, den die Ninberger Gesandten auf dem Ulmer Tage vertreten hatten. Demgemäß erklärten sie sich zwar grundsätzlich zum Beitritt…
- s. 84: … Instruktion offenbar für die Gesandten bestimmt, die Nürnberg zu dem Ulmer Tage vom 27. Januar schickte. Sie wird schwerlich vor dem 22.…
- s. 93: … 59. Nürnberg an Ulm 1: ist geneigt, der auf dem Ulmer Tage beschlossenen Vereinigung der Städte mit der Herrschaft Württemberg und der…
- s. 96: … Febr. 171 Nürnberg an Ulm 2: hat die auf dem Ulmer Tage zuletzt zur Sprache gebrachte Angelegenheit, über die es Ulm seine…
- s. 280: … Wir erfahren leider nicht, welche Mitglieder des Schwäbischen Städtebundes den Ulmer Tag beschickten. Auch der Abschied des Tages fehlt. Aber wir können…
- s. 283: … wird darin nicht ausdrücklich erwähnt, aber ihre Besprechung auf dem Ulmer Tage verstand sich von selbst, wenn man sich dort, wie vorgeschen…
- s. 288: … 10 zu besprechen (nr. 205 art. 6). Der Besuch des Ulmer Tages war verhältnismäßig gut. Von den 33 Mitgliedern der Weinsberger Vereinigung…
- s. 289: … schicken (nr. 211). Ob und wie die Angelegenheit auf diesem Ulmer Tage behandelt wurde, ist nicht bekannt. Der Abschied2 handelt nur von…
- s. 372: … Mitteilungen über Nürnbergs Antwort an Ulm wegen der auf dem Ulmer Tage beratenen drei An- gelegenheiten erhalten habe; will wissen, ob es…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Friedrich III. Abt. 1. Hälfte 1 (1440-1441)
Autor:
Herre, Hermann
Rok vydání:
1912
Místo vydání:
Gotha
Počet stran celkem:
530
Obsah:
- Ia: Titul
- Ic: Inhaltsübersicht
- I: Vorbemerkung
- 1: Edice
Strana 283
Einleitung.
283
Das Thema der Besprechung bildete die Frage, ob man sich wegen der Unsicher-
heit auf den Reichsstraßen an den König wenden oder selbst Maßtregeln ergreifen solle,
um ihr zu steuern (vgl. nrr. 186 und 187). Man entschied sich für selbständiges Vor-
gehen, und zwar dachte man dabei zunächst an den Beitritt zum Landfriedensbunde des
5 Markgrafen von Brandenburg, falls sich die Abänderung jenes Wassertrüdinger Ent-
wurfes zugunsten der Städte erreichen lasse.
Die Form, die man dem Bunde zu geben wünschte, ist aus dem in unserer nr. 190
mitgeteilten, vermutlich von den Ulmer Vertretern vorgelegten Entwurf zu ersehen. Unsere
Nürnberger Vorlage hat zwar kein Datum, doch lassen der gleichzeitige Vermerk „Stett
10 zu Werde" und der Inhalt des Entwurfes die Zugehörigkeit des letzteren zum Donau-
wörther Tage nicht bezweifeln.
Dieser Ulmer Entwurf stellt sich als eine Umarbeitung des Wassertrüdinger Ent-
wurfes in dem vom Schwäbischen Städtebund gewünschten Sinne dar. Die artt. 5-7, 9,
18 und 19 sind beibehalten; ihnen entsprechen die artt. 8-13. Alle anderen Artikel da-
15 gegen sind beseitigt. Dafür sind in den artt. 2, 3 und 5-7 die artt. 7a-7d des Ulmer
Abschiedes vom 24. Mai (nr. 182) übernommen. Anfänglich wollte Ulm auch den art. 11
des Wassertrüdinger Entwurfes in zwei Artikeln aufnehmen (vgl. die Variante zu art. 3).
Doch scheinen Augsburg und Nürnberg nicht damit einverstanden gewesen zu sein; der
eine Artikel wurde gestrichen, der andere gekürzt und mit art. 3 vereinigt. Neu ist
20 somit nur die in art. 4 enthaltene Bestimmung über Hilfe bei widerrechtlicher Schädigung.
Aber es bleibt zweifelhaft, ob sie von Ulm herrührt oder ihre Aufnahme von Mitgliedern
des Schwäbischen Städtebundes gemäß nr. 182 art. 8 angeregt worden war.
Neben der Landfriedensfrage kam die Frage der Beschickung der Frankfurter
Herbstmesse zur Sprache. Ein Beschluß wurde nicht gefaßt. Man wollte darüber an-
25 scheinend erst auf dem für den 19. Juni angekündigten Ellwanger Tage entscheiden
(vgl. nr. 223 art. 2).
Es war auch noch von „anderen sachen" die Rede (vgl. nr. 223 art. 3); wir er-
fahren aber nicht, um was es sich dabei handelte.
ad. Tag des Schwäbischen Städtebundes zu Ulm am 5. Juli 1440 nr. 191-196.
Der Ellwanger Tag des Markgrafen von Brandenburg endete mit der Ablehnung
der städtischen Wünsche. Fürsten und Ritter hielten an dem Wassertrüdinger Entwurf
(nr. 218) fest. Damit trat für den Schwäbischen Städtebund die Frage der Gewinnung
der Grafen von Württemberg für den Landfriedensbund vom 29. Januar (nr. 56) wieder
in den Vordergrund.
Schon am 26. Juni ließ Ulm die erforderlichen Einladungen an seine Bundes-
genossen für den 5. Juli nach Ulm ergehen. Wir haben davon wieder nur das für
Nördlingen bestimmte Exemplar, unsere nr. 191. Die Württembergische Frage wird darin
nicht ausdrücklich erwähnt, aber ihre Besprechung auf dem Ulmer Tage verstand sich
von selbst, wenn man sich dort, wie vorgeschen war, über das Ergebnis des Ellwanger
40 Tages und über die Donauwörther Verhandlungen mit Nürnberg und Augsburg unter-
hielt. Neben dieser und anderen Angelegenheiten sollte ferner auch die schon auf dem
Tage vom 23. Mai erörterte Frage einer Gesandtschaft an den König entschieden werden.
Ein Abschied des Tages liegt nicht vor. Dafür haben wir in unserer nr. 192 den
Originalbericht des Nördlinger Gesandten Jeronimus von Bopfingen, der über die Behand-
45 lung der beiden oben erwähnten Punkte zwar knappen, aber ausreichenden Aufschluß gibt.
Die schon früher in Aussicht genommene Gesandtschaft an die Grafen von
Württemberg wurde jetzt endgültig beschlossen. Sie scheint gleich nach Schluß des
Tages abgegangen zu sein. Als Mitglied wird nur Jeronimus von Bopfingen genannt
(nr. 192).
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