z 530 stránek
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Inhaltsübersicht
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- s. 18: … v. Symonis et Jude [Okt. 26] 40 datierten Abschied des Ulmer Tages in Nördlingen Stadt-A. Akten des Schwäbischen Städtebundes IV, 4 nr.…
- s. 25: … gelegt (vgl. nr. 49 art. 4). Uber den Besuch des Ulmer Tages vom 27. Januar erfahren wir aus unseren nrr. 56 30…
- s. 27: … an dem Standpunkt festzuhalten, den die Ninberger Gesandten auf dem Ulmer Tage vertreten hatten. Demgemäß erklärten sie sich zwar grundsätzlich zum Beitritt…
- s. 84: … Instruktion offenbar für die Gesandten bestimmt, die Nürnberg zu dem Ulmer Tage vom 27. Januar schickte. Sie wird schwerlich vor dem 22.…
- s. 93: … 59. Nürnberg an Ulm 1: ist geneigt, der auf dem Ulmer Tage beschlossenen Vereinigung der Städte mit der Herrschaft Württemberg und der…
- s. 96: … Febr. 171 Nürnberg an Ulm 2: hat die auf dem Ulmer Tage zuletzt zur Sprache gebrachte Angelegenheit, über die es Ulm seine…
- s. 280: … Wir erfahren leider nicht, welche Mitglieder des Schwäbischen Städtebundes den Ulmer Tag beschickten. Auch der Abschied des Tages fehlt. Aber wir können…
- s. 283: … wird darin nicht ausdrücklich erwähnt, aber ihre Besprechung auf dem Ulmer Tage verstand sich von selbst, wenn man sich dort, wie vorgeschen…
- s. 288: … 10 zu besprechen (nr. 205 art. 6). Der Besuch des Ulmer Tages war verhältnismäßig gut. Von den 33 Mitgliedern der Weinsberger Vereinigung…
- s. 289: … schicken (nr. 211). Ob und wie die Angelegenheit auf diesem Ulmer Tage behandelt wurde, ist nicht bekannt. Der Abschied2 handelt nur von…
- s. 372: … Mitteilungen über Nürnbergs Antwort an Ulm wegen der auf dem Ulmer Tage beratenen drei An- gelegenheiten erhalten habe; will wissen, ob es…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Friedrich III. Abt. 1. Hälfte 1 (1440-1441)
Autor:
Herre, Hermann
Rok vydání:
1912
Místo vydání:
Gotha
Počet stran celkem:
530
Obsah:
- Ia: Titul
- Ic: Inhaltsübersicht
- I: Vorbemerkung
- 1: Edice
Strana 27
Einleitung.
27
Auch hier kam kein Beschluß zustande; vielmehr wurde ebenfalls vereinbart, daß
jede Stadt bis zum 21. Februar über die Sache an Ulm schreiben sollte.
20
Von dem Inhalt und dem Ergebnis der nun jedenfalls folgenden Besprechungen
der drei Angelegenheiten in den städtischen Räten und zwischen den Mitgliedern der ein-
zelnen Städtegruppen, dann über die Erklärungen und Antworten, die bis zum 14. bezw.
21. Februar bei Ulm einliefen, wissen wir nur wenig. Wir haben darüber nur Nürn-
berger Akten (nrr. 58�62), die natürlich nur über die Haltung dieser Stadt und ihrer
Verbündeten Windsheim und Weißenburg Auskunft geben.
Die drei Städte tagten am 8. Februar in Nürnberg (vgl. nr. 58). Sie einigten
10 sich, an dem Standpunkt festzuhalten, den die Ninberger Gesandten auf dem Ulmer
Tage vertreten hatten. Demgemäß erklärten sie sich zwar grundsätzlich zum Beitritt
sowohl zum Landfriedensbund wie zum Städtebund bereit, stellten aber die Bedingung,
daß die Bundesurkunden nach den Nürnberger Vorschlägen geändert würden. Sie ver-
abredeten ferner, an einer unverbindlichen Besprechung des im dritten Artikel des Ab-
15 schiedes berührten Punktes teilzunchmen.
Nürnberg setzte Ulm von diesen Beschlüssen am 11. und 17. Februar in drei Briefen
in Kenntnis (nrr. 59-61).
Der Städtebund ist dann in dem geplanten Umfang nicht zustande gekommen. Nur
Ulm, Nördlingen, Hall, Memmingen, Dinkelsbühl, Donauwörth, Kaufbeuern, Kempten,
Leutkirch, Giengen, Bopfingen und Aalen schlossen sich auf drei Jahre, vom 23. April
1440 bis dahin 1443, zusammen, und dieser Vereinigung traten am 29. Februar 1440
Rothenburg 1 und am 12. März 1440 Gmünd 2 bei.
35
40
d. Städtetag zu Strafsburg am 21. Januar 1440 nr. 63-70.
Der Straßburger Tag, wie oben angedeutet ebenfalls eine Folge der in Nördlingen
25 am 17. November gepflogenen Besprechungen, hatte unter dem Fehler zu leiden, daß Straß-
burg den Kreis der Geladenen zu weit zog und bei der Ansetzung des Termins auf die
in Ulm geplanten Verhandlungen zu wenig Rücksicht nahm. Die Stadt beschränkte
nämlich ihre am 31. Dezember 1439 ergehenden Einladungen nicht, wie Ulm, auf die in
ihrem Umkreise gelegenen Städte, sondern lud alle Städte am Nieder-, Mittel- und Ober-
so rhein, im Elsaß, in der Schweiz, am Bodensee, in Schwaben und in Franken ein. Natür-
lich schrieb sie dabei nicht jeder Stadt besonders, vielmehr, soweit möglich, nur den Füh-
rerinnen der verschiedenen Städtegruppen. So erhielten im Elsaß nur Kolmar, Hagenau
und Schlettstadt eine Einladung, in der Schweiz nur Bern und Zürich, am Bodensee
nur Konstanz und in Schwaben nur Ulm, Eßlingen und Ravensburg, aber alle mil
der Bitte, sie den umliegenden bezw. befreundeten oder verbündeten Städten mitzuteilen.
Nur die mittelrheinischen Städte Mainz, Frankfurt, Speier und Worms wurden einzeln
geladen, ebenso Köln, Basel, Augsburg und Nürnberg.
Von diesen siebzehn Briefen ist uns nur der an Frankfurt adressierte, die Vorlage
F unserer nr. 63, bekannt geworden.
Als Termin des Tages ist der 21. Januar genannt.
Das Material, das wir über den Tag vorlegen können, ist nicht sehr umfangreich.
Es zerfällt in vier Teile: die schon erwähnte Einladung (nr. 63), den Briefwechsel zwi-
schen Mains und Frankfurt (nrr. 64, 65 und 67), die Antworten einiger Städte auf
1
In Stuttgart Geh. Haus- u. Staats-A. Reichs-
45 städte II (Städtebündnisse) Lade M Büschel 10 orig.
membr. lit. pat. c. sig. pend. absc.; Datum uf
gûtemtag n. oculi in der vasten [Febr. 297 1440.
2 Ebenda orig. membr. lit. pat. c. sig. pend.
absc.; Datum Sa. v. judica in der vasten [März
12] 1440.
4"