z 530 stránek
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- s. 59: … m. d. r. Jo- hannes Caminensis electus cancellarius (München Reichs-A. Reichsstadt Nürnberg, Urkunden, Nach- 1 träge fasc. 22 zwei orig. membr. lit.…
- s. 75: … 1440 Jan. in.] Aus Nürnberg Kreis-A. Staatsrechtliche Verhältnisse der ehemaligen Reichsstadt Nürnberg: Einigungen und Bündnisse nr. 18 (S. VI K. 101/2: Braun…
- s. 76: … Febr. 21] 20 Aus Nürnberg Kreis-A. Staatsrechtliche Verhältnisse der ehemaligen Reichsstadt Nürnberg: Einigungen und Bündnisse nr. 18 (S. VI K. 101/2: Braun…
- s. 84: … 2.] Schild ]. Aus Nürnberg Kreis-A. Staatsrechtliche Verhältnisse der ehemaligen Reichsstadt Nürnberg: Einigungen und Bündnisse nr. 18 (S. VI K. 101/2: Braun…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Friedrich III. Abt. 1. Hälfte 1 (1440-1441)
Autor:
Herre, Hermann
Rok vydání:
1912
Místo vydání:
Gotha
Počet stran celkem:
530
Obsah:
- Ia: Titul
- Ic: Inhaltsübersicht
- I: Vorbemerkung
- 1: Edice
Strana 59
A. Vikariat des Pfalzgrafen nr. 1-42.
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Unser a willig frewntlich dienste sein ewr ersamkeit mit fleisse voran bereit. fur-
sichtigen ersamen und weisen besunder lieben frewnde. als ewr ersame frewntschaft
von wegen sollicher anvordrung, so der hochgeborn fürst und herre herr Ludwig pfalz-
graff bei Rein verweser der lande des Reyns in Swoben und in Frenkischen rechten etc.
und herzog in Peyrn umb des reichs stewr willen demselben reiche auf ewr stat von
disem nehstvergangen sand Merteins tag erschinen an ewch getan uns geschriben 1 und Nov. 11
dabei berürt hat, wie ir von demselben reiche gefreiet seit, daz ir solliche stewr, so des
das reich niht überhaben sein mûg, dem reiche jerlich auf sand Merteins tag in sein Nov. 11
kamern geben sullent, und darauf begert habt, ewch unser meinung zu erkennen zû
geben, wie das dann ewr briefe uns darumb zugesant clerlicher inheldt und außweiset:
das alles haben wir wol vernomen etc. und wiewol wir nu desgleichen von dem heiligen
reiche auch gefreiet sein 2, sein doch des edeln herren hern Conrads herren zû Weins-
perg caplan 3 und der von Vinsterloch mit des genanten unsers gnedigen herren .. des
pfalzgraven briefe 4 an uns lawtende auch bei uns gewesen. die dann von unserer ver-
15 fallner stewr wegen auch an uns geworben 5 und begert haben, in die zu reichen etc.
den wir alsdann darauf haben antwûrten lassen, wir 6 sein von derselben unser nehst-
vergangen stewr wegen seit sand Merteins tag vor auch angelangt worden, die andern Nov. II
enden zu geben 7. wann wir nû vernomen haben, daz von einer wale wegen eins andern
Rômischen hawpts tag geseczt worden seien, hoffen wir, daz ein sollichs mit hilf des al-
20 mehtigen gots b in geseczter zeite, da noch niht lang hin sei, seliclich beslossen und dem
heiligen reiche damit wol fürsehen werde. wem uns alsdann dasselbe Romisch haubt sol-
liche stewr raichen und geben heisse, darin tûn und beweisen wir uns denn aber, als
uns von pillikeit wegen gepûrt. das well ewer liebe also von uns in frewntschaft ver-
nemen und das in geheim halten. wann wamit wir ewr ersamkeit lieb oder dienste be-
25 weisen € môchten, das teten wir mit willen gern. datum feria 6. ante Lucie virginis
anno etc. 39.
[in verso] Den fursichtigen ersamen und
weisen burgermeistern und rate der stat zû
Franckfurt, unsern besunder lieben und
güten frewnden.
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Von . . dem rate
zů Nüremberg.
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28. Konrad von Weinsberg an Windsheim: bittet es unter Hinweis auf die Zusage, die
es kürzlich seinen nach Windsheim gesandten Boten gegeben hat, ihm die am
11. November fällig gewesene Reichssteuer im Betrage von 100 Gulden zu schicken;
verspricht, diese Summe zurückzuzahlen, wenn die Stadt vom künftigen König darum
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a) N om. unser — besunder. b) om. N. c) N etc. statt beweisen — gern.
1
Am 1. Dezember (nr. 15).
2
Nürnberg hatte dieses Privileg von K. Wenzel
erhalten. Wenzel hatte am 27. August 1394 be-
kannt gemacht: er habe Nürnberg die Gnade er-
40 wiesen, daß er und seine Nachfolger die 2000 Gulden
Steuer, die die Stadt jährlich am Merteinstage
[Nov. 11] zu geben habe, zu ihren Handen und
in ihre Kammer empfangen und fortan Niemandem
anweisen oder verschreiben oder versetzen wollen;
45 dat. Clingenberg 1394 Do. n. Bartholomes tage
[Aug. 27] B. 32 R. 19; Unterschrift Ad m. d. r. Jo-
hannes Caminensis electus cancellarius (München
Reichs-A. Reichsstadt Nürnberg, Urkunden, Nach-
1 träge fasc. 22 zwei orig. membr. lit. pat. c. sig.
50 majest. pend., beide mit dem Registraturvermerk
Registrata Wenceslaus de Olomucz; gedr. Wölkern,
Historia Norimbergensis diplomatica 2, 494). Das
Privileg war der Stadt von K. Ruprecht am
6. Januar 1401 erneuert worden (Chmel, Regesta
Ruperti nr. 58).
Andreas Seeman. Vgl. nr. 1 art. 9, nr. 10
art 2 und S. 44 Anm. 4.
4
Vgl. S. 37 Anm. 6 und nr. 12 art. 2.
5
Vgl. nr. 12.
6
Das Folgende stimmt inhaltlich und meist
auch stilistisch mit dem überein, was Nürnberg am
5. Dezember (nr. 20) an Windsheim geschrieben
hatte.
Vgl. hierzu die einschlägige Anmerkung zu
nr. 39.
8 *