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- s. 143: … von Ungarn, Dalmatien und Kroatien, Erbin der Krone und des Königreichs Böhmen, bevollmächtigt Herzog Wilhelm von Sachsen zur Führung der Böhmischen Kurstimme…
- s. 154: … Heinrich Jan. 27 zu Meißen, Herr zu Plauen, für das Königreich Böhmen zur Kur kommt; bittet um Mitteilung, wie es mit dem…
- s. 169: … Burggraf zu Meißen und Herr zu Plauen als Gesandter des Königreichs Böhmen, Pfalzgraf Otto als Vormund des Pfalzgrafen Ludwig, Herzog Friedrich von…
- s. 174: … Burggraf zu Meißen und Herr zu Plauen als Bevollmächtigter des Königreichs Böhmen, Pfalzgraf Otto als Vormund des Pfalzgrafen Ludwig, Herzog Friedrich von…
- s. 176: … Burggraf zu Meißen und Herr zu Plauen als Gesandter des Königreichs Böhmen, Pfalzgraf Otto als Vormund des Pfalzgrafen Ludwig, Herzog Friedrich 35…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Friedrich III. Abt. 1. Hälfte 1 (1440-1441)
Autor:
Herre, Hermann
Rok vydání:
1912
Místo vydání:
Gotha
Počet stran celkem:
530
Obsah:
- Ia: Titul
- Ic: Inhaltsübersicht
- I: Vorbemerkung
- 1: Edice
Strana 176
176
Wahltag zu Frankfurt am 2. Februar 1440.
1440
[Febr. 3)
korn, in troste getruwen und glauben, eß solle durch uwer kuniglicher majestat wißheit
macht hulfe und verstentniße die heilige Romische kirche, die ganzen Cristenheit und das
heilige riche also versorget versehen geschuczet geschuret geeret und gefordert werden, das
eß gote ein lob, uwern gnaden eerlichen und gemeinen Cristenluten ergeczlich und nucz-
lich sin werde a.
[4] soliche unsere einmutige kure und wale an uwer kunigliche
gnade geleget verkundigen wir denselben uwern gnaden. und want uwer kunigliche
gnade unsern € lutern guten willen und meinunge wol versteen und erkennen mag, bitten
wir dieselben uwer großmechtigen kunigliche gnade demuticlichen und mit fließe, ir
wollent soliche unser kure und wale, lutere und gute meinunge gnediclichen annemen
und emphaen, dem heiligen Romischen riche als ein Romischer kunig, zukunftiger keiser, 10
getruwelich und als billich ist furstehen, uns alle und iglichen besundern als uwer gnaden
nehsten geliddere mit dem ganzen Romischen riche, unsere lande und lute uwern kunig
lichen gnaden laßen empfolhen sin, mit uwer wißheit togent und mogede in der heiligen
Cristenheit und dem heiligen riche friede und gnade machen und alles das thun, das
einem Romischen kunige angehoret, getruwelichen und flißiclichen. das wollen wir umb 15
dieselbe uwer kunigliche gnade so underteniclichen und so demuticlichen mit allem
unserm vermogen verdienen, als sich das gen uwern gnaden als unserm° gnedigsten
liebsten herren heischet und geburet. des zu orkunde und merer sicherheit haben
wir alle d unsere insiegele an diß gegenwertige decret mit rechter wißen laßen henken. ge-
scheen und geben zu Frangfurt? uf dem Meyne gelegen, Menczer bischtums, in dem 20
1440 chore und liberie sant Bartholomeus kirchen daselbs nach Cristi geburt vierzenhundert
und darnach in dem vierzigstenf jare, in gegenwertikeit der erwirdigen wirdigen edeln
strengen vesten und ersamen hern Friederichs bischofs zu Worms, hern Eberharts von
Sawnßheim meister Dutsches ordens in Dutschen und Welschen landen, Emichs graven
von Lyningen, Johansen graven zu Wertheim, Reinharts graven zu Hanauw, Philipps 25
graven zu Kaczenelnbogen, Diethers von Isemburg herren zu Budingen, Peters von
Udenheim schulmeisters des dumes zu Mencze, schenk Otten herren von Erpach,
Friederichs Griffencla ritters, Francken von Cronemberg des eltern, meister Heinrichs
Leubing lerers keiserlicher und licentiaten geistlicher rechte canzelers etc., und Hansen
von Erlebachs hofemeisters etc. gezugen, die hiebi zu sin sunderlich beruffen und ge- s0
beten wurden sin.
5
Theodericus Ebracht notarius.
1440 102. Die Kurfürsten Dietrich von Mainz, Jakob von Trier und Dietrich von Köln,
Febr. 3
Heinrich Burggraf zu Meißen und Herr zu Plauen als Gesandter des Königreichs
Böhmen, Pfalzgraf Otto als Vormund des Pfalzgrafen Ludwig, Herzog Friedrich 35
von Sachsen und Markgraf Friedrich von Brandenburg an K. Friedrich: beglaubigen
ihre nicht gen. Räte bei ihm, die ihm über seine Wahl und über Kirchen- und
Reichsangelegenheiten berichten sollen. 1440 Februar 3 Frankfurt.
Aus Wien H. H. St. A. Urkunden (Österreich) orig. chart. lit. clausa c. 7 sig. in v. impr.
partim laesis partim deletis.
Gedruckt bei Chmel, Materialien zur Österreichischen Geschichte I, 2 S. 71-72 aus
unserer Vorlage.
Regest bei Chmel, Regesta Friderici III. nr. 4 und bei Lichnowsky, Gesch. des Hauses
Habsburg Bd. 6 nr. 28. — Benutzt von Chmel, Gesch. K. Friedrichs IV. 2, 11.
40
Allerdurchluchtigster furste und herre, gnedigster lieber herre. unsere undertenige 45
und willige dienste sin uwern kuniglichen gnaden zuvoran bereit. allergnedigster
a) C moge. b) C unsere, add. trostunge. c) C uwerem. d) in C ist für alle — henken die ursprüngliche Fassung
diß — befestigen (€gl. RTA. 13, 84 Z. 20�22) stehen gelassen. e) C Frangkfurt. f) in C ist von hier an his
an den Schluß die ursprüingliche Fassung achtunddrissigesten — gebeten wurden (ugl. RTA. 13, 84 Z. 25-34)
stehen gelassen.
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