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- s. 11: … Vgl. die betreffende Anmerkung zu nr. 15. Lichnowsky, Gesch. des Hauses Habsburg Bd. 5 Regesten nr. 4378. Regesta Boica 13, 253-254. Altmann…
- s. 37: … vom 3. Mai 1438 datiert (vgl. Lichnowsky, Ge- schichte des Hauses Habsburg Bd. 5 nr. 3902 45 und RTA. 13, 112 Anm.…
- s. 114: … M fol. 405-412 cop. chart. coaeva).. Vgl. Lichnowsky, Gesch. des Hauses Habsburg Bd. 5 qw. 4206. 2 Die Verzichtsurkunde Annas befindet sich…
- s. 174: … bei Chmel, Regesta Friderici III. nr. 3; Lichnowsky, Geschichte des Hauses Habs- burg Bd. 6 nr. 26; Görz, Regesten der Erzbischöfe zu Trier…
- s. 274: … diese Weisungen durch den Uberbringer 45 1 nowsky, Geschichte des Hauses Habsburg Bd. 6 Die Bestätigungsurkunde ist datiert Wiern am nr. 60).…
- s. 319: … Regesta Friderici III. nr. 5 und bei Lichnowsky, Geschichte des Hauses Habsburg Bd. 6 nr. 32. — Benutzt von Chmel, Geschichte Kaiser…
- s. 360: … Friderici III. nr. 34, und bei Lichnowshy, Geschichte des 35 Hauses Habsburg Bd. 6 nr. 71. Benutzt von Chmel, Geschichte Kaiser Friedrichs…
- s. 367: … Chmel, Regesta Friderici III. nr. 62; Lichnowsky, 25 Gesch. des Hauses Habsburg Bd. 6 nr. 84. — Erwähnt von Voigt, Enea Silvio…
- s. 500: … bei Chmel wr. 85 und bei Lich- nowsky, Gesch. des Hauses Habsburg Bd. 6.96.) — An demselben Tage schrieb der König an…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Friedrich III. Abt. 1. Hälfte 1 (1440-1441)
Autor:
Herre, Hermann
Rok vydání:
1912
Místo vydání:
Gotha
Počet stran celkem:
530
Obsah:
- Ia: Titul
- Ic: Inhaltsübersicht
- I: Vorbemerkung
- 1: Edice
Strana 500
[1440] pant unser
Sept.
500
Beabsichtigter Reichstag zu Nürnberg am 30. November 1440 bezw. 6. Januar 1441,
gnedigister herre der Römisch künig eWern gnaden und unserm gnedigen
herren herzog Ludowigen von Peyern ewerm sun und ewerm widerteil auch getan hat
etc. nu sein uns sóllicA spenne und unwillen vome anfank unsers teils niht lieb gewesen
wigen dem Jwngern, seinem Sohn, Pfalzgrafen bei
Rein und Herzügen in Beyrm und Grafen zu
Mortani und Graispach, allen ihren Helfern und
Helfershelfern auf der anderen Seite sei von Kaiser
Sigmunden Friede geboten und dieser Friede auch
von demselben Kaiser Sigmunden bisher verlängert
worden. Die Verlängerung werde am nächsten
suntag nach sand Jacobs tag [Juli 31] enden. Da
er voraussehe, daß Krieg und Verderben über die
Lande kommen werde, wenn er den Frieden nicht
verlängere, so verlängere er ihn im derselben Form,
in der es Kaiser Sigmund getan habe, vom nächsten
suntag naeh sand Jacobs tag [Juli 31| an auf drei
Jalwe. Er gebiete beiden Teilen, den Frieden un-
verrückt zw halten. Sollte ein Teil den Frieden
übertreten, so werde er dem gehorsamen Teil bei-
stehen und dazu von dem ungehorsamen Teil
200 Mark lôtigen Goldes cinzichen lassen, von
denen die eime Hälfte der königlichen Kammer,
die andere dem gehorsamen Teil zufallen solle.
Datum Wienn 1440 an frawn tag visitacionis
[Juli 2] v. 1; Unterschrift Ad mandatum domini
regis || Hermannus Hecht. (München Reichs-A.
Königliche Haus- und Familiensachen fase. 61 orig.
membr. Wt. pat. c. sig. pend., mit dem Registratur-
vermerk Registrata Jacobus Widerl; ebenda fase. 61
orig. membr. lit. pat. c. sig. pend. absc.; in Wien
H. H. St. A. Reiehsregistraturbuch O fol. 1645 cop.
chart. coaeva mit dem Vermerk, daß gleichlautende
Urkunden an Hzg. Ludwig den Jüngeren, Hzg.
Heinrich von Baiern, Mf. Friedrich von Branden-
burg und Bf. Leonhard von Passau geschickt
wwrden; Regest bei Chmel wr. 85 und bei Lich-
nowsky, Gesch. des Hauses Habsburg Bd. 6.96.) —
An demselben Tage schrieb der König an Hzg.
Ludwig den Jüngeren: Als wir wegen der spenne,
unwillens und zwitrecht, die zwischen dir und
deinem Vater sind, unsere Räte Graf Hannsen zu
Schawnberg wnd die Ritter Stephann von Hohem-
berg und Wolfhart Fuchs von Fuchsperg nêchst
zu euch beiden schickten, um zu versuchen, ob sie
euch auf gütlichem Wege einigen könnten, haben
uns diese unsere Räte berichtet, daß sie trotz aller
ihrer Bemühungen von dir und deinem Vater der
volg nicht haben bekömen mögen, dadurch die sach
zu austrag komen w&r. Das hat unser königliches
Gemüt vastt beswertt und ist uns zwwider. Da
solcher Unwille zwischen Vater und Sohn unziem-
lich und unnatürlich und vasst ein ungehort sach
ist und da wir die Bürde des Reiches auf uns
genommen haben, so gebührt uns, den Krieg zwischen
euch nicht zu gestatten, da dadurch unsere und
des Reichs Lehenschaft geschwächt und Land und
Leute zum Schaden des Reiches verderbt werden.
Deshalb haben wir einen stêten vessten und Kristen-
lichen frid zwischen euch beiden und eueren Helfern
und Helfershelfern gesetzt vom Datum dieses
Briefes an auf die nächsten vier Jahre. In der
Zwischenzeit wollen wir die Sache mit den Kur-
fürsten und anderen Fürsten vornehmen und mit
der freuntschaft oder mit dem rechten entscheiden,
Wir gebieten dir bei verlyesung deiner erbschaft,
mit deinen Helfern umd Helfershelfern diesen
Frieden zu halten. Wir haben deinem Vater das-
selbe geboten. Wenn einer den Frieden wicht
hält, so werden wir dem gehorsamen Teil Hilfe
und Beistand leisten. Datum Wienn versigelt
mit unserm kunigklichen aufgedrukten insigl 1440
Sa. v. Ulreichs tag [Juli‘2] v. 1; Unterschrift Ad
mandatum domini regis || Hermannus Hecht. (München
Reichs-A. Königliche Haus- und Familiensachen
fase. 6L orig. membr. lit. pat. c. sig. 4m w. impr.
del, mit dem Registraturvermerk Registrata Jacobus
Widerl) Denselben Brief schrieb K. Friedrich
mutatis mutandis an Hzg. Ludwig den Älteren
(ebenda fasc. 61 orig. membr. lit. "pat. e. sig. in
v. impr. del; Datum, Unterschrift und Re-
gistraturvermerk wie oben; in Wien H. H. St. A.
Reichsregistraturbuch O fol 173 cop. chart. COCA ;
gedr. bei Goldast, Reichssatzumg 2, 152 und im
.-Auszuge bei Müller, Reichstagstheatrum unter
Kaiser Friedrich V. S. 205 Regest bei Clmel ww. 86
wnd bei Lichnowsky, Gesch. des Hauses Habsburg
Bd. 6 qw. 97). Endlich schrieb Friedrich am 2. Juli
an Ulm und dessen Bundesstädte: Er habe zwischen
Hzg. Ludwig von Beyrn Vater und. dessen Helfern
und Helfershelferm auf der einen Seite und Hzg.
Ludwig Sohn wnd dessen Helfern umd Helfers-
helfern auf der anderen Seite einen Frieden ge-
macht und beiden Teilen bei Verlust ihrer Lehen-
schaft wnd Erbschaft geboten, den Frieden zu
halten, wie die beigeschlossene Abschrift seines
Driefes zeige. und wan wir die Sach, alspald uns
got der alméchtig hinauf in das reich gehilffet, vor
bannden zu nemen und die mitsambt andern unsern
und des reichs kurfürsten und fürsten mit der freunt-
schaft oder mit dem rechten zu entschaiden mainen,
deshalb gebiete er ihmen, demjenigen Teil, der den
Frieden brechen sollte, keinerlei Hilfe, Beistand
oder Zuschub zu tun, sondern ihm (. Friedrich) be-
halflich zu sein, damit er den aumgehorsamen Teil
Zw seinem umd des Reichs Gehorsam bringen könne. 5
Datum Wienn an unserr frawn tag visitacionis
[Juli 2] anno ete, 40 ». 1; Unterschrift Ad m.
d. r. | Hermannus Hecht. (Stuttgart Geh. Haus-
wnd Staats-A. Reichsstädte II: Städtebündnisse,
Lade M Fach 6 Büschel 31 orig. chart. lit. clausa 5
€. Sig. im v. impr. laeso.) Vgl. im allgemeinen
Riezler, Geschichte von Baiern 3, 335 ff.
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